Datadealer: Wie der Datenhandel funktioniert

Ein kleines Team von Wiener Aktivisten hat sich vor einigen Jahren Gedanken dazu gemacht, wie der Datenhandel im Internet funktionieren könnte. Ihre Recherche und anschließender Analyse haben sie in einem online Spiel umgesetzt, das den Namen Datadealer trägt.

CC by-sa 3.0 by Dennis Wischer
CC by-sa 3.0 by Dennis Wischer

Aufgrund mangelnder Finanzierung konnte das Spiel nicht weiter entwickelt werden, aber es gibt eine Demo-Version, die erklärt wie das Spiel funktioniert. Eure Aufgabe soll es sein, herauszufinden welche Player aber auch welche Dynamiken den Datenhandel bestimmen. Fertigt dazu in eurer Kleingruppe auf einer Metaplanwand einen Wirkungskreislauf an. Als Beispiel kann das Bild links vielleicht weiterhelfen.

Die Datenbank sammelt einzelne Datensätze und setzt sie zu immer komplexeren Profilen zusammen. Schwarzmarkt, der jenseits geltender Datenschutzbestimmungen, Daten an den Datenbankinhaber verkauft. Mit Hilfe weiter Online Projekte, wie einer Partnerbörse, eine Webseite für Gewinnspiele und ähnlichem werden weitere Daten zu den vorhandenen Profilen hinzugefügt. Die Online Projekte können im Laufe des Spiels weiter ausgebaut werden, in dem das eingenommene Geld reinvestiert wird. Geld kann eingenommen werden, in dem die Informationen aus der gewonnenen Datenbank an 3. weiterverkauft werden, um zum Beispiel Werbung zu schalten oder für Versicherungen Risiken zu berechnen.

In einem Podcast hat sich Guido Brombach mit dem Hauptentwickler Wolfie Christl über die Idee , das Fundraising und die Notwendigkeit von Datadealer für die politische Bildung unterhalten.

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