10 Tage Litauen und zurück (aka In a land far far away)

Wir sind wieder zurück in deutschland und haben, wenn ich für uns beide sprechen darf, eine Menge gelernt und neue Freunde gefunden, während unseres Trainings Camps.In erster Linie haben wir diesen Lernerfolg unseren Kursleitern Povilas, Gründer der „Lentvaris park renaissence“ Organisation, und Kasparus zu verdanken, die Ihre Arbeit ernst nahmen und dennoch mit Witz und Verstand den Inhalt vermitteln konnten. Unser Augenmerk lag erst nur auf dem Aspekt der Verbindung von Geocaching und Lernen/ Bildung, netter Nebeneffekt war, dass wir den Aufbau und Ablauf einer Veranstaltung wie dieser besser nachvollziehen konnten als es uns in der universitären Theorie möglich gewesen wäre.

Da wir die Grundkenntnisse des Geocachings bereits kannten war der Teil in dem es um die Erstellung und Planung von Educaches geht, mehr von Interesse. Da war die aktive Arbeit in Lentvaris eine gelungene Abwechslung zu theoretischen Inhalten über GC. Wir erstellten in Teams unsere Idee von GC’s und versteckten diese in Lentvaris Park und probierten diese natürlich auch aus. Dies gab uns die möglichkeit unsere Ideen mit in die Arbeit von Povilas einfliessen zu lassen und diesen schönen Park wieder neu zu beleben. Lentvaris Park Renaissence

Es zeigte sich, dass ein Multicache mit Lerninhalten nicht zu unterschätzen ist und einigen Aufwand verlangt. Allein die Erstellung der Koordinaten kostete Nerven und war auch körperlich nicht gerade einfach. Dabei zeigte sich, dass man wirklich oft die Koordinaten prüfen muss bevor man ein einigermaßen genaues Ergebnis erhält.

Wir merkten schnell, dass ein einfacher Cache, Classic Cache, wenig spannend ist für das Erfolgs- und Lernergebnis und sich daher Multicaches mit Hinweisen und bestimmten Aufgaben besser für den Einsatz in der Bildung sind. Da wir altes Bildmaterial vom Park hatten war unsere Idee, den Park zu erkunden ohne sich wirklich darüber bewußt zu sein, was dazu führt, dass man unbewußt alle Facetten des Parks kennenlernt und in Kombination mit der Aufgabe „Mache das gleiche Foto aus der Perspektive des alten Fotos“ gleichzeitig die Bauwerke des Parks im Laufe der zeit dokumentiert. Diese bilder werden dann in der anschließenden Reflektion vorgestellt und verglichen und man kann über die Entwicklung und den Verfall des Parks sprechen. Was der Grundgedanke der Organisaton ist, Erleben, Verstehen, Wiederbeleben und Schützen. Durch diese Arbeit will die Organisation LPR in Lentvaris wieder eine verantwortung herstellen, um diesen Ort wieder Attraktiver zu machen.

Alles in allem waren diese 10 Tage in Litauen eine intensive und lehrreiche erfahrung die Wir nicht missen wollen, wir haben viel über GC und fürs Studium gelernt, tolle menschen kennengelernt, konnten Vorurteile auf allen Seiten abbauen und werden Projekte in diese Richtung wieterverfolgen.

Catching with caching – Geocachingseminar in Litauen

So, hier sind wir in Litauen.

Wie es der Zufall so will sind Hajo und ich durch Guido an ein internationales Geocachingseminar in der Nähe von Vilnius, Litauen gekommen.
Ziel dieses Seminar ist es den Teilnehmern beizubringen wie Geocaching und Bildung miteinander verbunden werden können. Anfangs wird es Einführungen zu Geocachinggrundlagen geben, welche dann mit unterschiedlichsten Ideen zur Verbindung zu Bildungsinhalten genutzt werden.

Freitag ging die Reise los, wobei wir erst nach Riga, der Hauptstadt Lettlands, flogen und eine Nacht verblieben. Gestern ging es dann weiter nach Vilnius wo wir gegen 13:30 Uhr ankamen und gegen 15:00 Uhr abgeholt und zum 60 Kilometer entfernten Veranstaltungsort gebracht zu werden.
Abends gab es dann eine kleine Vorstellungsrunde aller Teilnehmer und der Seminarleiter mit anschließendem gemeinschaftlichem Abend.
Heute Morgen ging es dann nach dem Frühstück richtig los. Die Seminarplanung für die gesamte Woche wurde  vorgestellt, wobei es eine Abänderung gab und das Nachtcaching abgesagt wurde da leider nicht das nötige Material vorhanden ist.
Danach gab es ein Vertrauensspiel für die Gruppe, bei der sie sich genauer kennen lernen sollte. Aus Sicht eines Pädagogen ist die offene Haltung der Seminarleiter sehr interessant, da sie zwar Aufgaben stellen, die Gruppe aber dann nur noch beobachten und selbst entscheiden lassen wie sie die Aufgaben lösen wollen, was das Gemeinschaftsgefühl aus Hajos und meiner Sicht ungemein gestärkt hat.
Nachmittags erklärte ich, als jemand der Erfahrungen im Geocaching hat, der gesamten Gruppe wie GPS-Geräte funktionieren woraufhin sich die Gruppe wieder selbst organisieren musste um 11 Caches mit 7 Geräten zu finden. Auch wenn es nicht so schwer klingt, ist auch so eine Aufgabe bei einer Gruppe von 21 Individuen, welche sich nicht oder nur ein bis zwei Personen kennen, unglaublich schwer sobald die Seminarleiter sich ausschalten.
Das Caching an sich war zwar nett, für Hajo und mich bis jetzt doch noch nichts neues, da wir schon Erfahrungen im Geocaching Bereich gesammelt haben und hier sind um neues zu lernen, was aber definitiv die nächsten Tage noch passieren wird.

Am Abend stellten Hajo und Ich dann 20 Minuten lang, mit Beamer und Laptop, das Educachingapp- Projekt in Berlin vor, welches den Teilnehmern anscheinend sehr gut gefiel da sie sich mehr darüber informierten und wir viele positive Rücksprachen bekamen.

Der Veranstaltungsort ist wunderbar, da es einen großen Seminarraum gibt in dem keine Tische, nur Stühle sind welche nach belieben verschoben werden können. Zusätzlich gibt es Flipcharts, einen Beamer und eine Leinwand. Ich denke dass man auch nicht unbedingt mehr für dieses Seminar in einem Raum benötigt. Die Umgebung ist richtig schön und Still, somit kann hier alles gemacht werden, vom Gruppenspiel bis zu Übungsaufgaben zum Geocaching.

Ich würde gerne Fotos hochladen oder Links einfügen, doch leider ist die Internetverbindung hier ziemlich schlecht wenn mehrere Leute online sind… willkommen in den 90’ern 😉

Morgen werden wir probieren Bilder hochzuladen, jetzt gehts aber erstmal ins Bett, da der Tag uns ziemlich forderte, besonders da wir hier als Teilnehmer UND gleichzeitig als Erziehungswissenschaftler ist, welche probieren die Struktur des Seminars zu beobachten und zu analysieren um sie unter Umständen für sich selbst zu nutzen.

Marcels Fazit des Praktikums

So, meine Praktikumszeit ist heute Nachmittag vorüber. Ehrlich gesagt hätte ich nicht gedacht dass es so viel Spaß machen würde und mich so in meiner Entscheidung zum weiteren beruflichen Weg inspirieren würde.

Klingt komisch, ist aber so! 😉

Von der Arbeit an der Mauer Application (s.u.) über das Seminar zur politischen Medienkompetenz mit dem Wochenende in Berlin bis hin zu „normalen“ Aufgaben wie das schreiben von Berichten, das Vor- und Nachbereiten von Seminaren, der Besorgung von Materialien, dem einholen von Informationen etc. war es ein wirklich interessantes Parktikum welches mir wirklich weiter geholfen hat. Ich hoffe dass die weitere Zusammenarbeit mit Guido Brombach und dem DGB Tagungszentrum genauso gut und erfolgreich ist wie bis hierhin und freue mich schon auf den neuen Nebenjob. 🙂

Fazit des Mediensommers und die Ergebnisse des Seminars zur politischen medienkompetenz

So, der Mediensommer ist vorbei, mit durchweg schönem Wetter, und die Arbeit natürlich nicht. Aber das heißt nicht, dass es nicht ein riesen Spaß für Alle war. Insgesamt 8 Seminare waren im Haus verteilt und haben tolle Ergebnisse ihrer Arbeiten vorgestellt. Aber dazu im nächsten Blog mehr…

Das Seminar zur politischen Medienkompetenz hat in der vergangenen Woche viel erarbeitet und die Teilnehmer wollen diese Ergebnisse jetzt auf der Demo am 10.11. in Berlin zeigen und aktiv an der Kundgebung zu „Freiheit statt Angst“ teilnehmen.

Marcel und Ich werden mit Guido am Freitag wiedermal in die Hauptstadt fahren und uns mit den Teilnehmern des Seminars auf die Demonstration am Samstag vorbereiten. Unsere Gruppe hat sich entschieden auf der anschließenden Kundgebung einen Stand zu errichten und mit unserer selbstgebauten Waage der Verhältnismäßigkeit Ihren Unmut über Zentrale Vorratsdatenspeicherung und Überwachungsstaat kund zutun. Die Waage wird an unserem Stand aufgestellt und beladen mit verschiedenen „Schlagwörtern“ in Form von verschieden schweren Boxen. Und so werden diverse Begriffe gegeneinander aufgewogen.

Waage der Verhältnismäßigkeit

Auch die Kreative Seite der Teilnehmer wurde gefragt, so entstanden Transparente mit thematisch passenden Karikaturen.

Also kommt alle nach Berlin und macht mit!

Der Mediensommer steht vor der Tür

Es ist Sonntags und Hajo und Marcel arbeiten, wer hätte das gedacht? 😉

Im Rahmen des Mediensommers welcher in der nächsten Woche ansteht werde ich mit Guido ein Seminar zur politischen Medienkompetenz leiten, woraufhin es übernächstes Wochenende auf die Demo Freiheit statt Angst. Währenddessen betreut Hajo die Referenten und koordiniert den reibungslosen Ablauf der Seminare. Es darf gespannt sein was die Woche so auf uns zukommen wird.

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin!

So, letzte Woche ging es nach Berlin um die Koordinaten für die educaching Applikation zu überprüfen. Da es schon um 5:13 Uhr mit dem Zug losging und die Tagesplanung ziemlich eng war, war man als es um 17:44 Uhr zurück ging zurecht erschöpft. So haben wir viele Interessante Orte wie den Mauerpark, das ehemalige Haus der Ministerien und Checkpoint Charlie gesehen und sind gut mit unserer Arbeit vorangekommen, sodass diese bald wohl zum Abschluss gebracht werden kann. Alles in allem ein cooler Arbeitstag 🙂

Hajo und Marcel allein im (Bildungs)Haus

So, jetzt sind wir in der vierten Woche unseres Praktikums angekommen und immer noch so super zufrieden dass es langsam unheimlich wird.

Letzte Woche war unser Praktikumsbegleiter, Guido Brombach auf dem Gesundheitsgipfel auf der Zugspitze, womit Hajo und Ich auf uns alleine gestellt waren. Zumindest theoretisch! Es war interessant sich die Arbeit selbst einzuteilen und mit dem zu beginnen was man selbst als notwendig erachtet. Durch Email Kontakt blieben wir in Kontakt mit Herrn Brombach, wodurch wir immer wieder neue Aufgaben bekamen welche wir neben der Aufgabe des erstellens der Educaching-App (siehe unten) erledigten. Alles in allem war es eine sehr interessante Woche, wobei wir viel über HTML lernten, was uns beim erstellen und bearbeiten der Internetseite des Gesundheitsgipfels half.

Die Woche davor endete für mich, Marcel, so, dass ich eine neue Aufgabe für Ende August bis Mitte September bekam. Erst werden Herr Brombach und ich für den Mediensommer ein fünftägiges Seminar gestallten und durchführen. Das Thema liegt dabei im Bereich der politischen Medienkompetenz. Hierbei soll von den Seminarsteilnehmern reflektiert werden wie sie sich mit dem Internet und anderen Medien auseinandersetzen und was sie dort an Daten von sich selbst zur Verfügung stellen. Es sollen die Möglichkeiten zur politischen Auseinandersetzung mit, über und durch das Internet dargestellt werden und gleichermaßen die politische Macht über den Einzelnen dargestellt werden. Am Ende wird eine Projekt für die Demonstration Freiheit statt Angst vorbereitet, auf welcher wir dann am 10.09.2011 mit den Seminarsteilnehmern in Berlin mitlaufen werden. Mal schauen wie es so wird, aber ich bin sehr optimistisch.

Diigo und die Mauerapp

Heute habe ich, Marcel, mir die Nutzung Diigo’s näher gebracht und gemerkt dass mir dies die Nutzung des Internets stark vereinfacht. Durch die Markierung und einfache Speicherung von Seiten, Texten oder Textfragmenten muss nicht ständig eine Vielzahl von Links geöffnet bleiben um diese später weiter nutzen zu können. Durch ein paar einfache Klicks ist dies schon geschehen und kann jederzeit von jedem Rechner aus abgerufen werden. Durch Diigo’s Dropbox und Googledocs bekomme ich langsam aber sicher einen einfacheren und trotzdem um einiges zielgerichteteren und leichteren Umgang mit der Arbeit im Internet.

Ein weiterer wichtiger Punkt heute war die Arbeit am Mauerprojekt. Hierzu soll eine Educaching App entwickelt werden. Educaching beherbergt die Grundlagen des Geocaching’s in Verbindung mit Lehrinhalten. Somit soll der Klassen- oder Seminarraum als Lernumgebung verlassen, und den Lernenden der Zugang zum Lehrmaterial interessanter gestalltet werden. Des Weiteren tritt das Medium der Lehrinhaltsvermittlung in den Hintergrund und die Arbeit am Lehrinhalt in den Vordergrund.

Im Bezug auf die Berliner Mauer soll dies so Aussehen, dass es vier Touren gibt, welche eine Flucht zur Zeit des Mauerbaus, einen Kriminalfall während der Zeit der Berliner Mauer, eine aussergewöhnliche Flucht über die Berliner Mauer und den Fall der Berliner Mauer beschreiben. Mein Part hierbei ist es eine Geschichte zur Flucht über die Berliner Mauer zu entwerfen und dazu auch Punkte in Berlin zu suchen, welche dabei zum Educaching verwendet werdxen können. Bis jetzt läuft es ganz gut, mal sehen was weiter daraus wird.

Unser Erster Cache

Marcel und Ich haben dann mal jetzt unseren ersten Cache absolviert, um die Bedeutung von Geo, bzw. EDU-Caching zu verstehen. Ich muss sagen, das diese GPS Schnitzeljagd echt ne coole Sache ist, die wenn man sie mit Lerninhalten füllt, den Lerneffekt echt steigern kann. Auch wenn wir beim ersten mal versuchen mussten „auf den richtigen Weg“ zu gelangen, was uns erst geglückt ist nachdem wir durchs Unterholz gekrabbelt sind! Alles in allem ne witzige Sache die wir demnächst mit der „Homberg-Story“ weiter verfolgen werden.

Hallo Welt!

Hallo wir machen Praktikum! Das heißt Marcel und Hajo sind am Homberg angekommen und wollen wissen was politische Bildung mit innovativem Medieneinsatz bedeutet. Also werden wir in der nächsten Zeit alles berichten was uns so passiert und was für coole Sachen wir kennenlernen und auch selbst verantworten dürfen.