Schrittzähler, Pulsmesser, Körpertracker.

Selbstoptimierung zwischen Ausbeutung und Gesundheit. Wie digitale Medien unser Bild von uns selbst verändern.

Das Tinder Experiment

Der Begriff „tindern“ hat es in den Duden geschafft, dies und die zunehmende Bedeutung von Beziehungsplattformen macht es für unser Seminar spannend im Kontext von  „Ästhetik, Körperkult und Zurschaustellung im Zeitalter von Digitalität“ eine der beherrschenden Plattformen einmal näher zu betrachten.

Hier der angekündigte link zur Studie über die Tinder-Nutzung: http://journal-bmp.de/2015/12/match-me-if-you-can-eine-explorative-studie-zur-beschreibung-der-nutzung-von-tinder/

Referent André hat am Sonntag Nachmittag einen fingierten Tinder-Account erstellt und innerhalb von 24 Stunden 23 sogenannte Matches im näheren Umfeld von Hattingen erhalten.

Folgenden Text hat er allen Menschen (Männern und Frauen) geschickt:

Hi, bitte nicht erschrecken. Mein echter Name ist André Schier und ich bin Politik- und Kulturwissenschaftler. Zur Zeit gebe ich beim Hattinger Mediensommer (das kann man auch Googlen, genau wie meinen Namen) ein Seminar zum Thema „Ästhetik, Körperkult und Zurschaustellung im Zeitalter von Digitalität“ – Ein Bereich sind dabei Beziehungsplattformen. Dafür habe ich mich zum Versuch hier angemeldet und suche Menschen die tinder nutzen und vielleicht Lust haben, mir und meinen Seminarteilnehmenden ein paar Fragen zu dem Thema zu beantworten. Wenn du jetzt irritiert bist kann ich das verstehen und bitte das zu entschuldigen. Ich möchte niemanden vor dem Kopf stoßen. Falls Du Interesse hast würde ich gern den Kommunikationskanal wechseln. Schönen Gruß André

Die Reaktionen haben wir wie folgt zusammengefasst.

 

 

 

 



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