E-Mail an Dein zukünftiges Ich

Hier ein Vorschlag zum Abschluss des Seminars. In der Bildungsarbeit kennen wir schon länger die Idee, eine Nachricht an sein zukünftiges Ich zu schreiben, in dem man bei Seminarende einen Vorsatz, ein Ziel oder eine Erinnerung aufschreibt, diese in einen Umschlag an sich selbst adressiert und dem Bildungsanbieter überlässt. Dieser verschickt diese Nachricht dann später, z.B. nach 3 Monaten. Auch dieses Verfahren ist inzwischen in digital und zwei-punkt-null verfügbar.

Der Dienst 43things nennt sich selber „The world’s largest goal-setting community„. Hier lassen sich Ziele formulieren und Erinnerungs-E-Mails beauftragen. Zwei-Punkt-Nullig wird der Dienst durch seine Öffentlichkeit: Alle Inhalte sind öffentlich, außerdem kann man sein Benutzerkonto auf Wunsch mit dem eigenen Facebook-Konto verbinden. So kann man seine Ziele auch anderen mitteilen, sich für erledigte Ziele „loben“ lassen und schauen, ob mein Ziel auch von anderen verfolgt wird. Der Dienst ist nur rudimentär auf deutsch verfügbar. Eine ausführliche Vorstellung gibt es bei imgriff.com.

Eine einfachere Form bietet www.followup.cc. Der Dienst ist denkbar einfach gestaltet: Man schreibt seine Erinnerung in eine E-Mail, wobei die Empfängeradresse schon die Erinnerungszeit definiert, also z.B. 12hours@followup.cc oder monday@followup.cc oder aug20@followup.cc. Zum so bestimmten Zeitpunkt schickt followup dann eine E-Mail zurück.

Ein Gedanke zu „E-Mail an Dein zukünftiges Ich

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