Impressionen vom Facebook-Stationenlernen: „Facebook – (Inwiefern) Muss das sein?“

Facebook als soziales Netzwerk war weitgehend bekannt. Wir haben uns daher in Kleingruppen die Facebook (Standard)funktionen nicht via Einführungspräsentation von Vorne angeschaut. Vielmehr haben wir in einem offenen Diskurs Facebook auf konkrete Fragestellungen hin diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Hier ein Auszug aus den Diskussionen:

• Eine wichtige Fragestellung war die nach Trennung von Beruf und Privatem. Vermische ich meine beruflichen Interessen mit denen meiner Organisation / Institution? TN berichteten über die Nutzung von 2 Profilen bei FB, auch unter Nutzung zweier verschiedener Browser, zur eindeutigen Abgrenzung. In diesem Zusammenhang ist die Nutzung von Facebook-Pages vs. Profilen intensiv diskutiert worden. Die Darstellung über eine Page erschien hier, bei eingeschränkter (anfänglicher) Reichweite sinnvoll. Die Loslösung der Organisation von einer konkreten Person auf FB kann so verhindert werden. Pages und Profile haben aber unterschiedliche Eigenschaften und Möglichkeiten, dies muss berücksichtigt werden.

Eine schriftliche Einführung in FB Pages gibt es auch auf pb21 unter:
Facebook für Organisationen – eine Einführung

• Muss man seinen eigenen Namen bei FB nutzen? Auch wenn Facebook es (aus Eigeninteresse) empfiehlt und man natürlich dadurch viel leichter identifizierbar ist, ist der Klarname keine Voraussetzung für die Anmeldung. Mittlerweile überprüft FB aber über die eigenen Freunde, ob es sich tatsächlich um die besagte Person handelt.

• Eine neue Umänderung der bei FB hinterlegten Adresse: Die Standard E-Mail-Adresse wurde durch FB in eine FB-eigene E-Mail-Adresse nach dem Muster „Vorname.Nachname@facebook.com“ angelegt und als Standard eingerichtet. E-Mails an diese Adresse fließen automatisch in die Nachrichten des eigenen FB-Profils. Man muss die eigene Adresse eigenständig wieder auf Standard schalten, sonst bleibt diese verborgen. Problem der Erreichbarkeit, wenn gewünscht.

• Ebenso neu auf Facebook, die Dokumentation in FB-Gruppen, welche Leute, an welchem Wochentag, zu welcher Zeit in FB-Gruppen Beiträge gelesen haben oder nicht. Der Aufruf der Gruppe und das laden der Beiträge im Browser sind dabei die entscheidende Schritte, nicht das Anklicken der einzelnen Beiträge.
Das Gleiche wurde nun auch für Nachrichten eingeführt, entdeckt auf dieser Tagung, muss daher also sehr neu sein.

• FB-Seiten zur Tagungsdokumentation und Begleitung. Die Seiten also gar nicht mit dem Ziel angelegt, sie dauerhaft zu betreiben, sondern temporär für ein bestimmtes Projekt. Hier können Ergebnisse festgehalten und multipliziert. Parallele Diskussionen können initiiert und realisiert werden.

• FB Gruppen können für Bildungsprojekte genutzte werden. Mehr hierzu auch unter : http://widerspiegel.wordpress.com (Blog des Lehrers Martin Kurz)

• Linktipps:
http://facebookforeducators.org
http://www.thomashutter.com
http://allfacebook.de

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