Lernziele

Im Folgenden geht es um die Bestimmung der Lernziele. Dabei ist die Frage zu stellen, was sich bei den Teilnehmern des Workshops durch die viertägige Lernphase in ihrem Denken, Wissen, Verhalten, in ihren Fertigkeiten oder Einstellungen verändern soll. Auf die Veranstaltung des DGB Bildungswerkes am Starnberger See bezogen sind mehrere Lernziele zu verzeichnen.

Zum einen geht es um die kognitiven Lernziele, und zwar dass sich die Teilnehmer durch die Vorträge Wissen bezüglich der Thematik betrieblicher Gesundheitsförderung aneignen. Kompetente Referenten und Referentinnen aus Deutschland, Finnland und Österreich berichten hierzu über Projekte und betriebliche Handlungsmöglichkeiten. Ergänzend dazu steht als Material das Buch von Marianne Giesert zur Verfügung. Darin liegt der Schwerpunkt auf dem finnischen Arbeitsfähigkeitskonzept zur Verbindung von Theorie und betrieblicher Praxis sowie der betrieblichen Gesundheitsförderung in ihrer Entwicklung im betrieblichen Gesundheitsmanagement.
Zum anderen geht es um die affektiven und die psychomotorischen Lernziele. Die affektiven Lernziele beziehen sich auf Änderungen der Interessen, Einstellungen und Werthaltungen. Anhand von Befragungsergebnissen und aktuellen arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen kann die momentane Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten in dem jeweiligen Unternehmen aufgezeigt werden. Darauf folgen der Workshop und damit die Vermittlung von Wissen/Kenntnissen über betriebliche Gesundheitsförderung. Durch die verschiedenen Vorträge, die Coachings, die Arbeit in Arbeitsgruppen, die Möglichkeit einer professionellen Beratung und das Buch von Marianne Giesert(Arbeitsfähig in die Zukunft) als solches soll eine positive Änderung im Denken und Verhalten der Teilnehmer herbeigeführt werden, um die betriebliche Gesundheit zu optimieren.
Zu dem Programm des Workshops gehörte außerdem eine morgendliche Sportaktivität. So wurde jeden Morgen um 7:00 gewalkt(„Mit Energie in den (Arbeits-) Tag“). Obwohl diese Aktivität eine körperliche darstellt, bezieht sich dieser Programmpunkt nicht auf psychomotorische Lernziele. Psychomotorische Lernziele beziehen sich auf manuelle oder intellektuelle Fähigkeiten und andere körperliche Tätigkeiten. Allerdings hat die Aktivität „Walking“ nicht zum Hauptziel die Fähigkeit der Teilnehmer diesbezüglich zu verbessern oder zu fördern. Sondern der Fokus liegt dabei auf der Gemeinschaftlichkeit und Zusammen/-arbeit, -gehörigkeit.

Zu der Funktion unseres Medienprojekts ist zu sagen, dass das erstellte Blog ein weiteres Hilfsmittel darstellte, um die Lernziele zu erreichen. Somit hatten die Teilnehmer des Workshops die Möglichkeit auf alle Inhalte noch mal zuzugreifen, diese zu verinnerlichen und ihre Fertigkeiten und Kompetenzen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung zu festigen/zu erweitern und zu nutzen.

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Zielgruppenanalyse

Im Folgenden geht es um die Zielgruppenanalyse bezüglich des Workshops Betriebliche Gesundheitsförderung. Zuallererst ist dabei eine Bedarfsanalyse durchzuführen. Demzufolge ist die Frage zu stellen, ob ein Bildungsproblem vorliegt. Wie schon in der Einleitung angeführt ist anzunehmen, dass eher schon „gesundheitsbewusste“ Betriebe Wert auf betriebliche Gesundheitsförderung legen und hierauf Bezug nehmend an Workshops teilnehmen als jene, die am meisten von den im Workshop erhaltenen Kenntnissen und Fähigkeiten profitieren würden. Demnach sollte sich jeder Betrieb die Fragen stellen, ob die Kompetenzen innerhalb des Betriebes ausreichend definiert sind, die Fertigkeiten/Einstellungen der Mitarbeiter adäquat sind und ob Kommunikations- oder Organisationsprobleme vorliegen. Zumeist liegt der Schwerpunkt im alltäglichen Betriebsablauf bekanntermaßen auf leistungsorientierten, effizienten Arbeiten. Somit liegt ein Bedarf von unterstützenden Lernprozessen zur betrieblichen Gesundheitsförderung vor. Denn der Erfolg eines Betriebes hängt nicht zuletzt von aufeinander abgestimmten Arbeitsprozessen, von der physischen und psychischen Gesundheit und der Motivation der Beschäftigten ab.

Infolgedessen richtete sich das DGB Bildungswerk mit dem Workshop an alle Betriebe, die die Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten erhalten und/oder fördern möchten. Genau genommen werden erwachsene, in einem Betrieb arbeitende Personen angesprochen, wobei soziodemografische Daten wie Alter, Geschlecht und geographische Verteilung keine große Rolle spielen. Lediglich die Größe und Sprache der Zielgruppe und das vorhandene Wissen bezüglich der Thematik ist relevant, um das Bildungsangebot den Lernbedingungen optimal anpassen zu können. Da die Ergebnisse des Online-Fragebogens ergaben, dass die Mehrheit bereits an einem Workshop zur Gesundheitsförderung teilgenommen hatte, sind gewisse Vorkenntnisse anzunehmen. Die Motivation der Teilnehmer kann dabei intrinsisch(durch Interesse und Spaß an der Sache) oder extrinsisch(Beispiel: Arbeitgeber fordert Beschäftigten zur Teilnahme auf) sein. Das DGB Bildungswerk bietet den Betrieben darüber hinaus an, anhand von Befragungsergebnissen und aktuellen arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen die momentane Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten in dem jeweiligen Unternehmen aufzuzeigen. Durch die Teilnahme am Workshop und das selbstständige Erarbeiten von Lösungsvorschlagen kann diese dann verbessert und gefördert werden.

Der Lerner wird angeleitet und durch die Vorträge an das Thema herangeführt und lernt zugleich selbstgesteuert, in dem zum einen in Arbeitsgruppen gearbeitet wird und zum anderen eine Möglichkeit der Nachbereitung/Reflexion durch unser Blog-Projekt und das Buch von Marianne Giesert „Arbeitsfähig in die Zukunft“ geboten wird. Insgesamt lernen die Teilnehmer vier Tage vor Ort am Starnberger See, wobei das Verhältnis zwischen aktivem und rezipierendem Lernen ausgeglichen ist.

 

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Einleitung/Formulierung „Bildungsproblem“

In unserem Medienprojekt, an dem wir zu fünft arbeiteten, ging es um die Aufgabe die Teilnehmer des Workshops „Betriebliche Gesundheitsförderung“ in Zusammenarbeit des DGB-Bildungswerkes zu begleiten. Die Veranstaltung richtete sich an Betriebe, die die Arbeitsfähigkeit ihrer Beschäftigten stabilisieren und einen unterstützenden Beitrag dazu leisten möchten. Dabei dokumentierten wir die Inhalte des „15. Workshop Betriebliche Gesundheitsförderung- Arbeitsfähig in die Zukunft: Willkommen im Haus der Arbeitsfähigkeit!“ in Form eines Live-Blogs für die Teilnehmer. Somit entwickelten wir begleitend zum Workshop im DGB Bildungszentrum Starnberger See ein Liveblog, das von den Teilnehmern genutzt wurde. Zu diesem Zweck mussten wir uns Kenntnisse über verschiedene Dienste aneignen, um diese adäquat verwenden zu können(Flickr, Animoto, Wordle, AVS Video ReMaker, Prezi, WordPress, SlideShare, Screenpresso). Hierbei stand uns Herr Brombach bei unseren Fragen und Schwierigkeiten mit Rat und Tat zur Seite.

Die Kommunikation unserer Gruppe verlief größtenteils mittels google.docs, eine von Google angebotene Webanwendung, die ein Netzwerk-Dateisystem für die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern und Googlenutzern bereitstellt und damit gleichzeitig eine Online-Datensicherung ermöglicht. Weiter wurde eine Dropbox angelegt. In dieser übermittelten uns die Referenten des DGB-Bildungswerkes die elementaren Inhalte, Bilder und Videos, mit denen wir das Liveblog gestalteten.

Ein konkretes Bildungsproblem in dem Sinne, das es zu lösen galt, lag nicht vor. In dem Projekt ging es lediglich darum die Teilnehmer des Workshops durch das Blog zu begleiten. Wir ermöglichten den Teilnehmern anhand des Blogs vor, während und nach der Veranstaltung am Starnberger See auf eine Plattform zuzugreifen, auf der sie alles noch mal genau nachlesen und verinnerlichen können. Jedoch ist über unser Projekt hinaus ein Bildungsproblem zu verzeichnen. Denn wie viele Betriebe sind ernsthaft bedacht die betriebliche Gesundheit zu fördern und diesbezüglich an Workshops teilzunehmen? Unser Team erstellte zusätzlich einen Online-Fragebogen bezüglich der Wünsche und Vorstellungen der Teilnehmer. Daraus ergab sich, dass die Mehrheit der Teilnehmer bereits an einem Workshop zur Gesundheitsförderung teilgenommen hatte. Jedoch ist über diese Teilnehmer hinaus nach der Beteiligung insgesamt zu fragen. Denn so wird als größtes Problem betrieblicher Gesundheitsförderung die Teilnahmequote genannt(Janer, Sala & Kogevinas, 2002). Folglich ist anzunehmen, dass meist die ohnehin eher „gesundheitsbewussten“ Betriebe erreicht werden und nicht jene, die am meisten von einer Verhaltensänderung profitieren würden.

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Fazit Edu Caching von Mario Totaro

Im Rahmen des Studiums der Erziehungswissenschaften, hatten wir als Studenten des 6. Semesters, die Möglichkeit, im Kontext der Mediendidaktik ein wenig praktische Erfahrungen zu sammeln. Es gab verschiedene Projekte zur Auswahl welche wir in Kleingruppen bearbeiten konnten. Die Wahl viel auf das „Edu-Caching“ Projekt welches mit sehr geringen zeitlichem Vorlauf in die Tat umgesetzt werden sollte.
Einer der Hauptgründe sich für dieses Projekt zu entscheiden, entstand aus der Hoffnung, dass das Projekt, trotz des medialen E-Learning Kontextes ,auch mit „echten Menschen“ in direkten „Face to Face Situationen“ zu tun hatte. Im Nachhinein waren die Befürchtungen das andere Projekte viel zu „technisch“ gewesen wären völlig unberechtigt, nicht das sie nicht einen höheren Anteil an medialen Hilfsmitteln aufwiesen. Aber eben jene Angst davor wirkt rückblickend betrachtet als unbegründet. Im Laufe des Seminars begann ich insbesondere die unzähligen Optionen des Internets, gerade auch was Lernkontexte angeht, als etwas durchaus Positives zu betrachten.
Das „Edu-Cache“ Projekt selbst war rückblickend fast schon „zu schnell“ vorbei, aber so blieb genügend Zeit die anderen Projekte genauer zu betrachten und anhand der jeweiligen Erfahrungsberichte der Kommilitonen mit zu diskutieren. Die Zeit im Vorfeld des Projektes war auch insbesondere deshalb so knapp bemessen, da wir zu dem gegebenem Zeitpunkt nicht in der Lage waren, das Internet als Kommunikations- und Lernplattform in dem Maße zu nutzen, wie wir es vielleicht heute könnten.
Bei der Durchführung des Projekts an sich, innerhalb des „Ein-Tages- Workshops“ gab es keine gravierenden Schwierigkeiten. Die einzigen Ausnahmen aus meiner Perspektive bestanden in der nicht ausreichenden „Vorab-Information“ der Teilnehmer über das was sie erwarte; nämlich ein „längerer“ Spaziergang durchs Gelände. Für einige der Teilnehmer in meiner Kleingruppe war dieser sehr anstrengend. Dieser Punkt wurde dann auch völlig zu Recht im Evaluationsbogen angesprochen. Im Großen und Ganzen aber funktionierte das Konzept an sich.

Wie erhofft gab es spannende Begegnungen mit Menschen unterschiedlichster Natur. Einige sympathisch andere weniger aber durchaus alle freundlich. Ein Punkt der mir persönlich besonders schwer viel war es, die Neutralität zu den jeweiligen Standpunkten innerhalb der Abschlussdiskussion zu wahren – ich hätte liebend gern mit Feuereifer mit ihnen diskutiert. Stattdessen musste ich darauf achten das, das Gespräch seinen roten Faden beibehielt. Eine Aufgabe die sonst, nur allzu, oft meinen Konversationspartnern zufällt falls ich zu ausschweifend werde. Insofern war eben jene Abschlussmoderation eine gute Übung sehr individueller Natur.

Alles in allem war dieses Projekt eine sehr erfrischende Art mit Studieninhalten in Kontakt zu treten. Und wenn mir Studenten auf irgendwelchen Feten auch in Zukunft vorrechnen das sie ja insgesamt weniger Semesterwochenstunden für das Erreichen eines bestimmten Scheines gebraucht hätten dann frage ich jetzt noch lieber als zu vor mit welchem qualitativem Inhalt sie diese denn gefüllt hätten.

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Ein Fazit zum Projekt – Benjamin Hög

Ich kam zu dem Projekt Edu-Caching mehr durch Zufall als aus bewusster Entscheidung. Zufällig einem Dozenten zugelost fand ich mich bei Guido Brombach wieder. Dieser wiederrum stellte einige mögliche Projekte vor, denen wir uns zuordnen konnten. Meiner Vorliebe für persönlichen Kontakt mit dem Klientel folgend wählte ich das Projekt Edu-Caching.

Genau dieser Faktor, des persönliche Kontaktes zur Kleintel brachte mir auch letztlich das größte Vergnügen und die Motivation weiter daran zu arbeiten. Sonst kam mir das gesamte Modul 10, das sich mit Medien in der Pädagogik befasst sehr fremd vor. Hier konnte endlich ein Schnittpunkt gemacht werden. Echten Menschen sollte mit Hilfe von Technik etwas vermittelt werden und gleichzeitig sollten sie lernen diese Technik zu benutzen. Ich kann hier einen sehr guten Bezug zwischen meinem Erziehungswissenschaftlichen Konzept und dem Studium herstellen.

Im Verlauf des Projektes habe ich mich was dei Kommunikation und Aufgabenverteilung angeht sehr hervor getan. Keinesfalls möchte ich die Leistungen meiner Teammitglieder schmälern, ohne sie wäre ich hoffnungslos in meinem eigenen Chaos untergegangen. Doch habe ich mich meist als Ansprechpartner für das Projekt gesehen. Am Tag der Durchführung waren jedoch alle 3 vollkommen präsent und ich denke wir konnten überzeugen. Trotz aufgetretener Probleme, wie der doch sehr stark heterogenen Gruppe und einer langen Grundsatzdiskussion konnten wir in der Evaluation klare Ergebnisse erzielen.

Größtes Prolem sollte letztlich die Dokumentation sein. Keiner aus unserem Team hatte bisher sonderlich viel Erfahrung mit Blogging, Grafikprogrammen (ja selbst Exel war schon eine kleine Herausforderung) oder gar mit der Nutzung von Online Portalen. Aber auch diese Hindernisse ließen sich gut überwinden und letztlich, genau zum Stichtag, sind alle Einträge vorhanden und die letzten Aufgaben (hoffentlich) erledigt. Ich denke genau so sollte ein erfolgreiches Projekt beendet werden. Schade ist allerdings dass wir uns nicht noch mehr Zeit für die Grndsatzdiskussion am Ende nehmen konnten. Einige Ansätze waren wirklich interessant und hätten noch auf sehr hohe Ebenen führen können.

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Zielgruppenanalyse

Das von uns durch zu führende Projekt entspricht am ehesten dem einer Auftragsproduktion für Bildungseinrichtungen in der freien Marktwirtschaft. Unser Auftraggeber war in diesem Fall das Deutsche Bildungswerk Hattingen, welches ein auf seine Kunden zu geschnittenes Konzept für den „Edu- Cache“ erwartete.

Auch wenn Lösungen, welche man dem Instructional System Development, zuordnen kann; im allgemeinen jene sind, in denen sich am präzisesten die Zielgruppenanalyse durchführen lässt, so sind in diesem speziellen Fall einige Besonderheiten zu berücksichtigen.
Durch das relativ offene Angebot des DGB-Bildungswerkes Hattingen, einen „Blogging –Kurs“ über eine Woche anzubieten, welcher auch als Bildungsurlaub verbucht werden kann, ist die Spannbreite der Teilnehmer relativ hoch. Praktisch jeder der Interesse am jeweiligen Angebot hat kann sich dafür anmelden. Es lassen sich nur sehr grobe Einschränkungen bezüglich der demographischen Merkmale machen und diese auch nur aufgrund von Wahrscheinlichkeiten:

Vermutlich sind es im allgemeinen Berufstätige welche einen gewissen Bezug zum Medium Internet als User haben. Daraus folgt die Einschätzung des Durchschnittsalters zwischen 20-65 Jahren wobei Teilnehmende des Bildungsurlaubs vermutlich eher etwas älter als die untere Durchschnittsgrenze sind. Des weiteren ist davon auszugehen das die Teilnehmenden deutschsprachig sind und aus der Region stammen werden, da es vermutlich ähnliche Angebote in allen Teilen der Bundesrepublik geben wird. Annahmen in Bezug auf die Geschlechterverteilung lassen sich nicht treffen.

Das Vorwissen der Teilnehmer kann generell als gegen null eingestuft werden, da es unwahrscheinlich ist, das die Teilnehmenden, selbst falls sie schon Erfahrungen mit einzelnen Aspekten des Gesamtkonzepts aufweisen, mit diesen in der vorliegenden Kombination schon einmal etwas zu tun gehabt haben. Gerade deshalb ist der vorliegende Entwurf des Edu – Cache eher an expositorischen Modellen. Obwohl nicht von der Hand zu weisen ist das gerade die Art und Weise der Durchführung definitiv auch explorative Merkmale aufweist.

Bei der Lernmotivation ist davon auszugehen das die Teilnehmenden zum größten Teil intrinsisch motiviert sind, da sich die meisten Teilnehmer aufgrund des offenen Angebots vermutlich freiwillig anmelden werden. Extrinsisch motivierte Lerner wären, zum Beispiel eher in eigenen Angeboten speziell auf die Bedürfnisse des Anforderungsprofils des jeweiligen Unternehmens zugeschnitten, zu finden.

Über Lerngewohnheiten und -erfahrung lässt sich genauso wenig eine Aussage treffen, wie über den Bildungsstand der Teilnehmer auch an dieser Stelle ist die ist mit einer hohen Differenz zwischen den Individuen zu rechnen.

Das Angebot ist als Tagesworkshop innerhalb eines Wochenkurses konzipiert, die Lerndauer ist also relativ gering.

Insgesamt lässt sich also feststellen das von einer extrem heterogenen Gruppe der Lernenden ausgegangen werden muss.

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Vor der Durchführung: Eine Projekt-Übersicht

Die Studierenden des Bachelor Studienganges Erziehungswissenschaft beschäftigten sich im 6.Semester mit der medialen Unterstützung, Gestaltung und Konzeption von mediendidaktischen Projekten im Bereich des „E-Learning.

Neben einer Vielzahl von Projekten wie das konzipieren eines Videos aufgrund von wissenschaftlichen Studien mit dem Aufruf „ Kinder im Internet mehr zu betreuen“ oder der Gestaltung und Programmierung eines „Leselernspiels“ gab es auch eins welches den Titel „Educaching“ trägt.

Educaching“ ist einfach nur der in diesem Kontext benutzte Name für ein gesonderte Art des Geocachings. Beim Geocaching läuft man mittels eines Gps – Empfängers eine bestimmte Route ab im Gelände ab und versucht bestimmte Wegpunkte zu finden. Man kann sich das ganze wie eine „elektronische“ Schnitzeljagd mithilfe eines Hightech – Kompasses vorstellen.

Bei der von uns durchgeführten Art des „Educashings“ mussten die Teilnehmenden zusätzlich noch bestimmte Aufgaben an den einzelnen Wegpunkten erfüllen.

Diese Aufgaben befassten sich alle mit dem grundlegenden Thema der “Inspiration“. So hatten wir beispielsweise eine Assoziationskette und „Snapshots im Gelände“ als einzelne Stationen konzipiert, deren Ergebnisse wir später in der Abschlussmoderation weiter verwendeten um das Thema der Inspiration zu vertiefen.

Nachdem nun geklärt ist „wovon“ sich die Teilnehmenden inspirieren lassen sollten, folgt nun das „wofür“

Im Rahmen eines Medienseminars des Deutschen Bildungswerkes, sollten Teilnehmende in einer Woche erlernen wie sie für sich / ihre Firma / Institution etc. auf sinnvolle und anschauliche Weise „bloggen“ können. Ein großes Problem in Bezug auf das „Bloggen“ bzw. „freies Schreiben“ was es in seiner ursprünglichsten Idee ja ist; besteht oft darin den richtigen Anfang bzw. Zugang zu finden,

An einem dieser Tage führten wir das „Educache- Projekt“ durch. Da „bloggen“ nichts anderes meint als „schreiben“ in seiner ursprünglichsten Idee möglichst frei, war die Assoziation zur Inspiration besonders naheliegend. Zielsetzung sollte es also sein den Teilnehmden die Angst vor dem „freien Schreiben“ zu nehmen.

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Ergebnisse der Abschlussmoderation

Nachdem sich alle Teilnehmer nach einer kurzen Verschnaufpause , welche offensichtlich auch nötig war, da wir schon eine gute Wegstrecke im Gelände zurück gelegt hatten, wieder im Seminar Raum eingefunden hatten starteten wir die Abschlussrunde.

Im Vordergrund stand die Präsentation der Ergebnisse der zuvor, an den jeweiligen Stationen, erarbeiteten Sachen. Im einzelnen waren dies die Fotos die an einem bestimmten Wegpunkt gemacht wurden und eine „Assoziationswolke“ welche mithilfe des Programms „Wordle“ erzeugt wurde. Ebenfalls in Uagenschein genommen wurde die an der Station „Weiterschreiben“ entstandene Geschichte.

Nachdem wir uns einige Gedanken dazu gemacht hatten mit welcher Häufigkeit bestimmte Assoziationen bei den Teilnehmern auftraten und warum gerade diese an diesem Ort zu finden seien widmeten wir uns den zahlreichen Fotos welche geschossen wurden.

Es ging nun im folgenden darum eine von allen akzeptierte Überschrift für die jeweiligen Bilder zu finden. Dies war aufgrund der Heterogenität der Gruppe teilweise nicht ganz so einfach, wie es in den Vorannahmen geplant war. Die Gruppe verfiel immer wieder in Grundsatzdiskussionen über ethisch / ökonomische Prinzipien. An diesem Punkt der Diskussion erwies sich die Methode des Impuls gesteuerten Gesprächs als sehr hilfreich, da das Thema der „Inspiration“ auch genügend Anknüpfpunkte bietet von fast jedem beliebigen Inhalt durch geschickte Überleitungen wieder zurück zum eigentlichen Kern der Sache zurück zu gelangen.

Letztlich gelang es dann doch mit viel Kompromissbereitschaft; einige Bilder auch mehrfach zu betiteln. Die gesamte Diskussion jedoch verlief weiter auf einer sehr fundamentalen Ebene. Die Teilnehmer zeigten großes Engagement darin, ihre persönlichen Standpunkte zu vertreten und die der anderen zu hinterfragen. Ein klares und rundes Ende einer solchen Diskussion kann unmöglich gesetzt werden und so beendeten wir die Diskussion nach Ablauf der Zeit mit einer groben Zusammenfassung der bisherigen Schwerpunkte. Der Erfolg bestand darin, eine derart grundlegende Ebene der Diskussion heraufbeschwören zu können, da auf diese Art generell eine hohe Motivationskurve/Beteiligung erreicht werden konnte. Die gemeinsame Arbeit und die unterschiedlichen Standpunkte darüber hinaus sollten zusätzlich als Inspiration und Motivation für die Teilnehmer wirken.

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Offene Frage 3

Fragestellung:
„Was hat ihnen gefehlt ? Verbesserungsvorschläge?“

Sieben von Sechzehn Teilnehmenden antworteten nicht auf diese Frage, gerade bei dieser Fragestellung könnte die Antwort „nichts“ auch im positiven Sinne ausgelegt werden.

Die anderen Antworten beinhalteten zum größten Teil Hinweise auf den Mangel an „Vorab“-Informationen für den Ausflug ins Gelände. Da auf diese Weise Unannehmlichkeiten auf einer total grundlegenden Ebene wie „ausreichend zu Trinken“ und geeignetes Schuhwerk hätten vermieden werden können.

Eine Antwort sticht besonders hervor: obwohl der Teilnehmende die Aufgaben als „anspruchslos“ und „einfach“ betitelt, gesteht er sich dennoch ein das „der Aufenthalt an einem besonderen Ort“ durchaus zur Inspiration beiträgt. Hier könnten Rückschlüsse aus der Zielgruppenanalyse gezogen werden. So müsste entweder diese besser publik gemacht werden oder aber der Teilnehmer befand nicht in einem für ihn passenden Kurs.

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Vorannahmen zum Abschlussgespräch

Da wir uns dazu entschlossen hatten unser „Educashing-Projekt“, in vier Stationen aufzuteilen, von denen eine, eine moderierte Abschlussrunde sein sollte, hier nun einige Voranahmen zu dieser letzten Station. Zielsetzung und Idee hinter dieser, ist selbstverständlich der reflektive Charakter einer solchen Runde. Sie dient zum Teil natürlich ein Stück weit, als unmittelbare Evaluation nach dem Erlebtem, vielmehr aber noch dazu, den Teilnehmern das Gefühl eines runden Abschlusses des Projekts zu geben, sowohl in der Großgruppe als auch für jeden Einzelnen. Für de Einzelnen soll das heißen, dass er die Erlebnisse in den Gesamtkontext seines Lern- und Bildungsprozesses eingeordnet hat. Für die Gruppe wiederum sollte es darum gehen, einen runden Abschluss für diesen Teil des Projektes zu haben, sodass am nächsten Tag Ansatzlos weiter gearbeitet werden kann.
Die ausgewählten Methoden sind bewusst sehr offen und austauschbar gehalten, da es keinen Sinn macht eine Konzeption mit aller Gewalt durchsetzen zu wollen, wenn die Passung zur Gruppe zu sehr abweicht.

Die grundsätzliche Idee ist die; sich der Methodik des angeleiteten Gespräches zu bedienen um im Bedarfsfall durch eingeworfene Impulse den Dialog weiter zu bringen und bestimmte Aspekte fokussieren zu können. Für einen möglichen Einstieg zu einer solcherart Gespräch sollte die Vorstellung der Ergebnisse aus den Gruppenarbeitsphasen dienen

Soweit die Vorannahmen, wieviel davon tatsächlich umgesetzt werden kann wird das Projekt in der Praxisphase selbst zeigen.

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