Ute Demuth

Seit 1998 freie Mitarbeit in der politischen Erwachsenenbildung für das DBG Bildungswerk im Bereich Computer, Medien und Internet. Inhaltlicher Schwerpunkt ist der Frage nachzugehen, wie sich die wandelnde Mediennutzung und Kultur, Gesellschaft und Politik gegenseitig beeinflussen. Betriebsratsbildung zu kooperativen Technologien und Öffentlichkeitsarbeit. Jahrgang 1965, Germanistin, M.A. Aufgewachsen in Glücksburg an der Ostsee. Studium der Literatur, Publizistik und Linguistik an der Freien Universität Berlin. www.udemuth.de

padeluun

CC-BY 2.0 by Mario Sixtus

padeluun, der öffentlich nur unter seinem Pseudonym auftritt, ist ein deutscher Künstler und Netzaktivist, der für digitale Bürgerrechte eintritt.

Er gründete 1984 zusammen mit Rena Tangens das Kunstprojekt und die Galerie Art d’Ameublement. Er ist einer der Vorsitzenden des Datenschutzvereins FoeBuD, Mitarbeiter im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und einer der Organisatoren sowie Jurymitglied der deutschen Big Brother Awards. Diese präsentiert er bei der seit dem Jahr 2000 jährlichen Preisverleihung in Bielefeld, wo er auch lebt und arbeitet.

Ende der 1970er Jahre war padeluun in der Düsseldorfer New-Wave- und der Berliner Punk-Szene als Performance-Künstler und als Super-8-Filmer aktiv. Er war sporadisches Mitglied von Minus Delta t und ist einer der Protagonisten in Jürgen Teipels Roman Verschwende Deine Jugend. Seit 1984 arbeitet er in Bielefeld und wurde durch eine Reihe von Aktivitäten und Projekten bekannt. Sein Projekt Art d’Ameublement (gemeinsam mit Rena Tangens) wurde 1984 mit dem Sonderpreis des Marler Video-Kunst-Preises ausgezeichnet. 1987 nahm er zusammen mit der Gruppe ASA am Performance-Programm der documenta 8 teil. Zwei Jahre später gehörte padeluun zu einer Gruppe von Künstlern und Pionieren der elektronischen Kunst, die zur Ars Electronica in Linz 1989 Van Gogh TV vorstellten. 1990 zeigten sie auf der Ars Electronica das Projekt Hotel Pompino.

Als Geschäftsführer der Firma Zerberus GmbH beschäftigte er sich mit der Weiterentwicklung der gleichnamigen Software für das Z-Netz und das CL-Netz, zwei der in den 1990er Jahren in Deutschland bedeutendsten Mailbox-Netze. Der von ihm mitgegründete und -geleitete FoeBuD e. V. betrieb selbst die Mailbox BIONIC als einen der Knotenpunkte des Z-Netzes. 1995 schrieb er anlässlich der Veranstaltung „Interfiction“ in Kassel die Netzthesen. Seitdem tritt er vor allem mit seinem Engagement für den Datenschutz in der Öffentlichkeit auf: Er ist Mitarbeiter im Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung und einer der Organisatoren sowie Jurymitglied der deutschen Big Brother Awards. Diese präsentiert er auch bei der seit dem Jahr 2000 jährlichen Preisverleihung in Bielefeld.

padeluun ist Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs.

Auf Vorschlag der FDP-Bundestagsfraktion ist padeluun als Sachverständiger Mitglied der Enquete-Kommission Internet und digitale Gesellschaft des 17. Deutschen Bundestages.

Text: CC-BY-SA 3.0 by Wikipedia

Rena Tangens

CC-BY–SA 2.0 by boellstiftung

Rena Tangens (* in Bielefeld) ist eine deutsche Datenschutzaktivistin, Internet-Pionierin und Künstlerin mit Schwerpunkt auf medialer Kunst.

1984 rief sie gemeinsam mit padeluun das Kunstprojekt Art d’Ameublement ins Leben, das von Erik Satie inspiriert ist. 1988 gründete sie gemeinsam mit Barbara Thoens die Haecksen, ein Zusammenschluss weiblicher Mitglieder des Chaos Computer Clubs. Ab 1989 arbeitete sie am Mailboxprogramm ZERBERUS (siehe Z-Netz) und der BIONIC-MailBox mit. Sie ist Mitbegründerin und Vorsitzende des Bielefelder FoeBuD e. V., Kuratorin der monatlichen Kultur- und Technologie-Veranstaltungsreihe Public Domain und Mitorganisatorin der deutschen Big Brother Awards. 2004 erhielt Rena Tangens mit padeluun den Preis der evolutionären zellen. 2007 war Rena Tangens als Künstlerin Stipendiatin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Rena Tangens lebt und arbeitet in Bielefeld und ist Ehrenmitglied des Chaos Computer Clubs. Sie unterstützt die überwachungskritische Datenschutzdemonstration Freiheit statt Angst.

Text: CC-BY-SA 3.0 by Wikipedia

Karlheinz Grieger

Karlheinz Grieger: Jahrgang 1954, Diplom Sozialarbeiter, Diplom Pädagoge. Arbeitet als Dozent in der Erwachsenenbildung und als Berater sowie Fachautor. Arbeitsschwerpunkte: Medien, Kommunikation, Organisationsberatung und gesellschaftlicher Wandel. Entwicklung und Begleitung von Blended-Learning Angeboten siehe www.edufant.de. Kontinuierliche Zusammenarbeit u.a. mit dem DGB-Bildungswerk, dem Verdi-Institut für Bildung, Medien und Kunst und der Bundeszentrale für Politische Bildung. Lehrbeauftragter an der Ruhruniversität Bochum und der Hochschule Ostfalia in Braunschweig/Wolfenbüttel.  Lebt mit seiner Familie in Bochum.

Guido Brombach

Jahrgang 1974, aufgewachsen und wohnhaft in Essen, 1995 Beginn des Studiums Dipl. Erziehungswissenschaften mit Schwerpunkt Erwachsenenbildung an der Universität Essen. 1996 Beginn eines Lehramtstudiums für die Fächer Chemie und Pädagogik. 2001 Beendigung des Studiums als Dipl. Erziehungswissenschaftler, 2001 pädagogischer Assistent im DGB Bildungswerk für den Bereich Computer und multimediale Kommunikation, seit 2006 Bildungsreferent für den Bereich Computer und Medien. Betreiber des Dotcomblogs.

Daniela Michel

1975 in Stuttgart geboren. Nach dem Abitur studierte sie Kunst, Kommunikationswissenschaften und Internationale Beziehungen an der London Guildhall University, England. Seit 2001 realisiert sie lange Dokumentarfilme und Beiträge für Kino und Fernsehen (ZDF, ARTE).
Seit 2004 Lehraufträge für Dokumentarfilm.

André Kais

Geb. 1966 in Berlin. Nach Abitur, Berufsausbildung und Armee 1988/89 Studium in Leipzig (Pol. Ökonomie), 1990 Wechsel zur Fachrichtung Germanistik / Kultur­wissenschaften (in Berlin). Seit 1995 Teamer mit den Themenschwerpunkten Wirtschaft und Arbeitsmarkt, Steuer- und Sozialpolitik, Geschichte der DDR / Deutsche Vereinigung, Israel / Naher Osten. Daneben Mitarbeiter einer Qualitätsmanagement-Beratungsfirma und Ausbildung zum TQM-Auditor (Abschluss 2004). Seit 2006 selbständig tätig (Bildungsbüro Kais), Durchführung von Veranstaltungen der politischen Bildung und QM_Beratungen. Daneben z. Zt. Zusatzstudium Wirtschaftspädagogik.