Zwischen Aufklärung, Fiktion und Unterhaltung – Welche „Wahrheit“ zeigen politische Filme?

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Das Kino hat in seiner Entwicklung etliche Genres hervorgebracht – darunter auch den politischen Film, der allerdings oft zur Propaganda missbraucht wurde oder nicht das Massenpublikum erreichte – es sei denn das jeweilige Thema wurde unterhaltsam inszeniert. Aber gerade das wirft Fragen auf: Geht es bei der Nacherzählung von politischem Zeitgeschehen im Spielfilm nicht nur um Emotionen statt um Aufklärung und Aufdeckung von “historischer Wahrheit”? Ist nicht der Dokumentarfilm besser dazu geeignet? Welche Konzepte von “Wahrheit” und “Wirklichkeit” können überhaupt zugrunde gelegt werden? – Diese Themen stehen 2012 im Mittelpunkt: Propaganda für den Klassenkampf? Die Medien der Arbeiterbewegung in der Weimarer Republik; Vom Volksempfänger zu Leni Riefenstahls Olympiafilmen; Zwischen Anpassung, Täterschaft & Widerstand unter der NS-Herrschaft; Iran: Erfahrungen mit der Diktatur der islamischen Republik. Alle im Seminar gezeigten Spiel- & Dokumentarfilme sind bereits im online verfügbaren Themenplan aufgeführt.

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Seminarteam: André Kais, Karlheinz Grieger

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