Archiv der Kategorie: Educaching für Erstsemester

Powerpoint? Folien? Referat?

Die Präsentation

In diesem Seminar ging es nicht nur darum ein Medienprojekt zu entwickeln und durchzuführen, sondern auch das Projekt in angemessener Weise zu präsentieren. Die anderen Teilnehmer sollen einen guten Einblick in die Gestaltung, Entwicklung und das Ergebnis des Projekts bekommen.

Es gibt viele Möglichkeiten der Präsentation : ein rein mündlicher Vortrag, Folien, eine Powerpointpräsentation etc.

Um das richtige Medium zu wählen sollte man sich überlegen welches das Projekt am besten wiedergeben kann.

Ist das Projekt an sich eher theoretisch, so sind die zuvor genannten Möglichkeiten wie : ein rein mündlicher Vortrag, Folien, eine Powerpointpräsentation etc., angemessen und stehen in Relation zueinander.

Bei unseren Projekt des Educaching für Erstsemester war ein sehr praktischer und aktives Projekt. Sicher gab es auch einen theoretischen Teil. Die Wahl des Mediums und die Planung der Inhalte: welche Stationen wollen wir ablaufen? Welche aufgaben müssen bewältigt werden ?etc.

Doch der Hauptteil der Arbeit bestand in der Praxis. Es musste überprüft werden ob die Anzahl der Stationen und die Reihenfolge, sowie die Aufgaben bewältigt werden können. Dafür mussten wir unsere Rally selber einige Male durchlaufen, um die App auf ihre Funktion zu testen und mögliche Fehler zu beheben.

Eine rein mündlicher Vortrag oder das auflegen von Folien, hätte diesen praktischen Teil des Projekts nicht angemessen wiedergeben können. Eine Powerpointpräsentation wäre denkbar gewesen, ist jedoch ein Medium welches sehr häufig verwendet wird. Wir wollten etwas neues, deshalb entschieden wir uns ein Video zudrehen, während wir die Rally durchliefen. Mehrerer Videos wurden gedreht und am Ende zu einer Art Trailer zusammen geschnitten. Der Trailer sollte einen Einblick in das Projekt geben, sowie einen Anreiz es selbst auszuprobieren. Kurz aber Intensiv!

 Ps.: Das Video ist leider zu Groß, um es an dieser Stelle nochmal hochzuladen ! Dafür gibt es ein Bild der Macher !

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Die Map

Die selbst kreierte Map

Wie bereits in meinem ersten Blogeintrag erwähnt und von Nicole schon begonnen, geht es in diesem Eintrag um die Erstellung einer eigenen Map.

Praktisch, einfach und schnell gemacht. Und so geht’s:

1.Schritt: Notwendig ist ein Google-Account, diesen haben viele schon und wenn nicht ist dieser schnell gemacht. Bei Google angemeldet und mit einem Klick auf Maps kann es dann auch schon losgehen.

Hier kann man sich nun 1zwischen der klassischen und der neuen Version entscheiden.

Die Entscheidung ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich habe mich für die neuere Version entschieden, da diese im Vergleich über ein paar mehr Funktionen verfügt.

2.Schritt: Im Suchfeld tippt man nun den Ort ein, für den man eine Karte erstellen möchte oder mit dem man starten möchte. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich beginne Stationen für meine Karte zu markieren. Dazu wählt man das entsprechende Symbol in der Funktionsleiste an:

Ist dies geschehen, klickt man einfach nur auf den Punkt, den man haben möchte. Es öffnet sich ein Fenster, in dem man diesem Punkt einen Namen geben kann und etwas dazu schreiben kann. Diese Punkte kann man auch im Nachhinein immer wieder bearbeiten oder auch löschen. Ist der Punkt gesetzt erscheint er rechts in einem Fenster. Von hier aus

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 kann er zu jeder Zeit wieder angewählt werden. Zudem hat man einen Überblick 

über die bisher gesetzten Punkte. So setzt man alle Punkte, die für die eigene Karte relevant sind. Man kann diese auch miteinander verbinden, mit dem Symbol, welches sich rechts in der Funktionsleiste befindet. Auf diesen Punkt möchte ich jedoch nicht weiter eingehen, da er sich von selbst erklärt.

3.Schritt: Darüber hinaus kann man nicht nur Punkte festlegen und diese mit Linien verbinden. Man kann auch Routen zwischen den festgelegten Punkten einfügen. Diese Funktion finde ich persönlich sehr praktisch und im Vergleich zur klassischen

3Version stellt sie für mich eine positive Veränderung dar. Die Route zu erstellen ist genau so einfach, wie die Punkte zu setzten. Man klickt in der Leiste das Routensymbols an, worauf hin sich wieder rechts im Fenster die Routenplanung öffnet. Hier kann nun der Start und das Ziel eingeben werden.Die Karte zeigt nun den schnellsten Weg an. 

Außerdem kann man mit einem Klick auf „detaillierte Route“ sich eine genaue Wegbeschreibung in einzelnen Schritten anzeigen lassen, egal ob mit dem Auto oder zu Fuß.

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4.Schritt: Hat man alle seine Punkte gesetzt, miteinander verbunden und Routen geplant ist die Karte fertig. Im Überblick kann man nun noch Verbesserungen vornehmen.

Ist man jedoch zufrieden und fertig kann man seine Karte nun auch für andere sichtbar machen. Hierzu klickt man den Button „Teilen“, der sich rechts im Bildschirm befindet, an. Es erscheint folgendes Fenster:

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 An dieser Stelle kann man nun auswählen, wer die Karte alles benutzen darf. Man kann individuell Freunde einladen oder auch für die Öffentlichkeit freigeben. Über die sozialen Netzwerke (z.B. Facebook oder Twitter) ist dies schnell geschehen.

5.Schritt: Erstellt eure eigene Karte !

Learning by doing!- oder langweilig: Die Lernmethode

What we have to learn to do, we learn by doing -Aristoteles

Der Auftrag an uns selber, war es einen Weg zu finden, den Studenten des ersten Semesters Erziehungswissenschaften, die Wege an, um und zur Uni zu erleichtern.

Eine simple Karte zu erstellen, die in der Tasche untergeht und leicht zu verlieren ist, ist einfach. Doch was hat ein Student immer dabei, verliert und vergisst er niemals? Richtig, das Handy! Also eine digitale Karte muss her, die jeder stets zur Hand hat. Diese Karte war jedoch nur ein Nebenprodukt unserer Arbeit.

Wie man sich solch eine Map selbst zu Nutzen machen kann, ob privat oder beruflich zeigt mein zweiter Blogeintrag. Einfach mal reinschauen!

Das Schmuckstück des Projektes sollte eine Rally sein, die jeder Student mit seinem Handy durchläuft. Hier werden alle wichtigen Punkte abgelaufen, die man in den nächsten (mind.) 3 Jahren, das ein oder andere Mal anlaufen muss. Bevor das Studium also richtig los geht, war jeder schon mal an den Eckpfeilern des Studiums. Dazu gehören nicht nur die Hörsäle oder die wichtigsten Dozenten oder das geliebte BAföG-Amt. Auch für das zwischenmenschliche Vergnügen soll gesorgt sein.

 

Ganz nach dem Motto : „ Learning by doing“. In der Theorie weiß jeder wo das Studiensekretariat ist. „ Irgendwo an der Mensa“ doch wo ist nun die Mensa? – Teufelskreis. Doch ist einem damit geholfen? Lieber einmal selbst da gewesen sein. Aktiv gelaufene Wege merkt man sich besser

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, als einmal auf Google-maps angesehene. Man macht die Wege zum Beispiel an bestimmten Punkten fest, an die man sich erinnert, wenn man beim nächsten mal daran vorbei läuft. Zu vergleichen mit dem berühmten Dejavu. Man erinnert sich einfach besser an Dinge oder in unserem Fall Wege, die man selbst schon einmal gesehen hat. Also Schluss mit purer Theorie ( die hat man im Studium noch zur Genüge) und hin zur Praxis- Just do it! esser, als einmal auf Google-maps angesehene. 

http://www.mi-knoll.de/128401.html

Hier dann doch noch etwas Theorie zum nachlesen. Hier findet ihr die Anfänge und die Entwicklung der pädagogischen Lernmethode des :“Learning by doing“

 

Educaching für Erstsemester – Die verschiedenen Stationen

Educaching für Erstsemester – Die verschiedenen Stationen am Campus Essen

Nach dem ich in meinen vorherigen Blogeinträgen verstärkt auf die Entwicklung der Idee für unsere Educaching App für Erstsemester und deren Konzeption eingegangen bin, möchte ich in diesem Beitrag die einzelnen Stationen dieser App vorstellen.

Wie bereits zuvor erwähnt, liegt der Fokus bei diesen Stationen und unseren Lernzielen nicht in erster Linie auf der Vermittlung des Inhalt, sondern viel mehr bei der Verknüpfung zu wichtigen Räumlichkeiten und Ansprechpatern durch die eigenständige Exploration im Feld. Die Stationen wurden dabei so gewählt, dass die Lernenden einen möglichst umfangreichen Überblick über den Campus Essen erhalten.

Unsere Educaching App für Erstsemester besteht aus 15 verschiedenen Stationen, welche sich auf dem gesamten Campus Essen verteilen. An jeder Station wird dem Lernenden eine bestimmte Aufgabe gestellt, die es zu lösen gilt. Wie man auch aus den anderen Blogeinträgen zum verwendeten Editor „Questor“ von „GeoQuest„ entnehmen lässt, hatten wir bei der Gestaltung dieser Aufgaben verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Eine Option ist es, mit dem Editor Informationstexte zu den festgelegten Stationen hinzufügen. Diese Texte werden dem Lernenden dann auf seinem Smartphone angezeigt, wenn er an dem Gebäude oder der Räumlichkeit angekommen ist. Des Weiteren gibt es noch die Möglichkeit, verschiedene Quizfragen zu generieren. Dafür gibt es ein Eingabefeld in dem man eine Fragestellung sowie Zusatzinformationen einfügen kann und ein weiteres Feld, welches für die betreffende Antwort zuständig ist. Die dritte Option besteht darin dem Lerner Videos vorzuspielen. Diese müssen jedoch zuvor bei youtube hochgeladen werden, damit sie mit Hilfe des betreffenden Link aktiviert werden können. Somit wurden diese drei Varianten in die Aufgabentypen mit eingebunden.

Damit die Studenten an einem zentralen Punkt am Campus Essen starten können, befindet sich die erste Station und Aufgabenstellung am Hörsaalzentrum, in welchem auch viele Vorlesungen im künftigen Studienalltag stattfinden werden. Auch das Audimax, einer der größten Vorlesungsräume in dem häufig Klausuren stattfinden, wird vorgestellt.

Die nächste Quizfrage wartet am nicht weit entfernten Raum von Frau Ruby. Sie ist eine wichtige Person wenn es um Angelegenheiten bezüglich der Prüfungsverwaltung und Noteneintragung im LSF geht. Außerdem erhalten die Studenten hier noch Informationen bezüglich des Raumes und der Öffnungszeiten.

Das nächste Ziel ist ein zentraler Ort des Essener Universitätslebens, das Studentenwohnheim die „Brücke“. Neben internationalen Wohngemeinschaften befinden sich in der „Brücke“ eine Kindertagesstätte, ein Bücherladen und ein Café.

Eine weitere Schlüsselperson wird bei der nächsten Station vorgestellt, Herr Heger. Er ist der Studiengangmanager im Bereich Erziehungswissenschaft. Er ist der wichtigste Ansprechpartner im Bezug auf Planung, Unklarheiten oder Problemen im Studienverlauf. Um an dieser Station die Aufgabe zu lösen, müssen sich die Studenten vor seinem Büro über seine Sprechzeiten informieren.

Die nächste Station führt zu den beiden verschiedenen Mensen. Hier werden die wichtigsten Infos angezeigt und man erfährt wie man den Speiseplan online abruft.

Da das Studierendensekretariat ein unumgänglicher Anlaufpunkt für alle Formalitäten des Studiums ist, befindet sich auch hier eine Station die es zu bewältigen gilt.

Eine weitere Quizfrage erwartet die Studenten am Studentenwerk, welches für die soziale und wirtschaftliche Betreuung der Studierenden zuständig ist. Außerdem werden hier Hilfestellungen zu auftretenden Fragen und Problemen angeboten.

Da nicht alle Veranstaltungen ausschließlich in Essen sondern auch in Duisburg stattfinden, stellen wir eine schnelle und bequeme Variante vor, von Campus zu Campus zu gelangen. Studierende und Mitarbeiter der Universität können mit einer Sonderbuslinie innerhalb von 20 Minuten kostenlos zwischen den beiden Standorten pendeln.

Auch am Campus Essen finden Seminare in den etwas weiter entfernten Gebäuden der Schützenbahn statt. Sie sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, aber auch ein kurzer Fußmarsch durch das neue Viertel „Grüne Mitte“ ist möglich. In diesen Gebäuden finden auch viele Kurse des Hochschulsports statt.

Ein wichtiges Organ für die Studierenden ist die Fachschaft Erziehungswissenschaft. Sie ist unter anderem für die Orientierungswoche, die Beratung für Bachelor Erziehungswissenschaft und Master Erwachsenenbildung verantwortlich. Auch bei Problemen im Studium bzw. mit Dozenten findet man hier Ansprechpartner.

Im Laufe des Studiums in der Erziehungswissenschaft wird jeder Bekanntschaft mit Herr Naevecke machen. Herr Naevecke kümmert sich um alle Angelegenheiten rund ums Praktikum. Daher ist auch das Praktikumsbüro ein fester Bestandteil und wird in der App aufgeführt.

Um einen ersten Kontakt mit der Universitätsbibliothek und ihren Möglichkeiten herzustellen, müssen die Studenten mit Hilfe eines Computers der in der Bibliothek zur Verfügung steht, einen Satz in einem vorgegeben Buch finden, um damit zum wohlverdienten Abschluss zu gelangen.

Die letzte Station befindet sich dann im Kunst und Kultur Café, im KKC. Hier hat man die Möglichkeit vor oder nach den Vorlesungen mit kalten oder heißen Getränken versorgt zu werden und eine gesellige Zeit zu verbringen. Außerdem finden hier diverse Aktionen und Veranstaltungen statt, die eine angenehme Abwechslung zum Studienalltag liefern.

Ich hoffe das diese kurze Beschreibung der „Educaching App für Erstsemester“ einen kurzen Überblick darüber geben konnte, was die Studenten bei der Durchführung erwarten wird.

Educaching für Erstsemester

Educaching für Erstsemester – Die Gestaltung einer App, pädagogische Überlegungen und didaktischer Aufbau

Wie aus meinem vorigen Beitrag hervor geht, besteht unsere Zielsetzung darin, ein dynamisches und interaktives Lernprojekt für Erstsemesterstudenten zu gestalten.

Doch um aus dieser Zielsetzung ein teilnehmerorientiertes Projekt zu entwerfen, sollten zunächst verschiedene Analysepunkte betrachtet werden. Dabei haben wir besonderen Wert auf die Wahl des Mediums, die Zielgruppenanalyse und die Wahl der didaktischen Vorgehensweise gelegt. Im folgenden soll nun beschrieben werden, welchem Gedankenkonzept „Educaching für Erstsemester“ folgt und welche didaktischen Überlegungen mit der Entwicklung einhergegangen sind.

Die Wahl des Mediums

Eine wichtige Rolle für die Qualität eines solchen Projektes spielt das digitale Medium, welches bei der Durchführung verwendet wird. Dabei ist es naheliegend auf ein Medium zurückzugreifen, welches sich in den letzten Jahren enorm verbreitet hat und sich im Privatbesitz des Großteils der Studenten befindet. Die Lösung ist also das Smartphone. Es bietet sich durch seine Mobilität und seine GPS-Fähigkeit perfekt an. Somit müssen nicht erst spezielle Geräte bereitgestellt werden, um die Durchführung zu ermöglichen. Denn ein Leitgedanke ist, je weniger Vorbereitungsaufwand potentielle Teilnehmer haben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit das sie an einem solchem Projekt teilnehmen.

Um dem Inhalt den es zu vermitteln gilt eine Platform zu geben, ist eine kompatible Software nötig. In unserem Fall müssen wir also auf eine mobile App zurückgreifen. Mit Hilfe unseres Seminarleiters sowie in eigener Recherche, testeten wir verschiedene Plattformen, die es ermöglichen eine interaktive App für Smartphones zu gestalten. Die engere Wahl fiel auf zwei sehr innovative Programme. Durch die Verwendung einer App, entstehen gleichzeitig noch zwei weitere Vorteile. Zum einen ist die Durchführung der App zu jeder Zeit und beliebig oft möglich und zum anderen sind die Gruppen nicht in ihrer Mitgliederanzahl begrenzt.

Zu Beginn testeten wir „Actionbound“. Diese Applikation ermöglicht Handy-Rallyes in Form von Stadt-Ralleyes oder Schnitzeljagden durchzuführen. Bei diesem Anbieter kann man verschiedene Stationen erstellen und diese dann mit Informationen, Fragen, Aufgaben oder Videos belegen. Obwohl mit Hilfe von Actionbound die Erstellung von pädagogisch fundierten App´s durchaus möglich ist, haben wir uns gegen diesen Anbieter entschieden. Grund für diese Entscheidung war die Tatsache, dass man zwar verschiedene Stationen mit den passenden Koordinaten und einer Fragestellung eingeben kann, jedoch die Bearbeitung dieser Fragen auch ohne Aufsuchen der Station möglich ist.

Die App „Mygeoquest“ von der Firma Questor geht dies anders an. Hier werden die einzelnen Stationen mit der betreffenden Fragestellung nur aktiviert, wenn der Lernende sich mit seinem Smartphone in unmittelbarer Nähe der Station befindet. Erst nach richtigem beantworten der Frage, wird die nächste Station auf der Karte freigeschaltet. Dadurch wird gewährleistet, dass der Lernende auch aktiv teilnimmt. Da „Mygeoquest“ am stärksten die Komponente der physischen Aktivität hervorhebt, haben wir uns für diesen Anbieter entschieden. Es ermöglicht uns dem Lerner reale Orte, Begebenheiten und Prozesse spielerisch nahezulegen. Genauere Informationen zum Aufbau und der Funktionsweise von „Mygeoquest“, sind in anderen Blogeinträgen in der Kategorie „Educaching für Erstsemester“zu finden.

Um ein solches Vorhaben nach pädagogischen Gesichtspunkten anzugehen ist es wichtig, dass verschiedene Analyseschritte bereits in der Planungsphase des Projekts durchgeführt werden. Dadurch können die Ergebnisse bei dem Entwurf der Lernumgebung berücksichtigt werden.

Zielgruppenanalyse

Auch wenn die Teilnehmer bzw. die Zielgruppe in unserem Projektvorhaben auf der ersten Blick homogen erscheint, macht es durchaus Sinn, sich näher mit dieser zu beschäftigen. Bei der Zielgruppe handelt es sich ausschließlich um Studierende aus dem ersten Semester des Fachs Erziehungswissenschaft am Campus Essen. Wenn man die demografischen Merkmale betrachtet wird deutlich, dass bei Alter und Familienstand jedoch Variationen auftreten können. Somit ist davon auszugehen, dass nicht ausschließlich Abiturienten im Alter von 18 bis 25 Jahren teilnehmen werden. Auch Menschen im gehobenen Alter mit einem alternativen Bildungsweg oder eigener Familie können Teilnehmer sein. Ebenfalls ist davon auszugehen, dass der Großteil der Studenten nicht aus Essen stammt, sondern Studenten aus ganz NRW oder auch aus anderen Bundesländern anreisen.

Bildungsproblem

Unser Anstoß für dieses Projekt basiert auf einem bestehenden Bildungsproblem. Dieses fokussiert sich vereinfacht gesagt auf die Orientierungslosigkeit der Erstsemester-Studenten. Denn oft steht man zu Beginn des Studiums vor einer mosaikartigen Flut an Informationen, welche man in möglichst kurzer Zeit zu einem großen Gesamtbild zusammensetzen soll. Damit ist ein großer Teil der Studenten überfordert, woraus eine große Unsicherheit der Studienanfänger resultiert. Da an der Uni Duisburg Essen sehr viele Studenten zur Uni pendeln oder erst neu in die Stadt gezogen sind, müssen sie sich zunächst mit der Infrastruktur am Campus Essen vertraut machen. Die wichtigen Schlüsselinformationen können so erst in mühsamer Einzelarbeit in Erfahrung gebracht werden.

Lernziele

Die „Educaching App für Erstsemester“ soll die Studenten unterstützen und Entwicklungsfördernde Lernziele vermitteln. Die Lernenden sollen wichtige Adressen und Orte auf dem Campus schnell identifizieren und so einen Einblick in die Infrastruktur am Campus Essen bekommen. Außerdem sollen sie sich auf dem Campus selbstständig orientieren können. Mit diesem Wissen haben sie die Möglichkeit, selbst als Multiplikator zu fungieren und anderen Kommilitonen zu helfen. Bei der Durchführung der App soll den Teilnehmern eine Platform geboten werden, bei der ein individueller Austausch im Vordergrund steht, es soll die Möglichkeit geboten werden sich kennen lernen und so ein uniinternes soziales Netzwerk aufzubauen. Doch eines der wichtigsten Ziele ist, dass die Teilnehmer Spaß auf dem Campus und in der Uni haben und dadurch mögliche Barrieren abbauen.

Didaktische Methode

Die gewählte didaktische Methode fokussiert das exploratives Lernen, also „learning by doing“. Die Lernenden sollen selbstständig in Kleingruppen eine Aufgabe bewältigen.

Der Fokus der Betrachtung liegt bei dem Lerner, der bei der Durchführung das Erlebte zu Erfahrungen verarbeitet. Hierbei entsteht eine aktive Verknüpfung zu wichtigen Räumlichkeiten, Orten und Ansprechpartnern. Während der eigenständigen Exploration im Feld, wird das Wissen in Form einer selbst zu erarbeitenden Aufgabenlösung erworben. Es wird weniger mit prüfbaren Wissenselementen gearbeitet, sonder der Schwerpunkt liegt auf einem ganzheitlichen Lernen, in dem genug Platz für Persönlichkeitsbildung eingeräumt werden soll.

Ich hoffe nun lässt sich ausreichend nachvollziehen, auf welchem gedanklichen Grundgerüst unsere Educaching App für Erstsemester aufgebaut ist. Eine nähere Beschreibung der Inhalte, welche an den einzelnen Stationen herausgearbeitet wurden, ist in meinem folgenden Blogeintrag zu entnehmen.

Vom erlebnispädagogischem Bewegungsanimationsspiel zur Educaching App für Erstsemester

Vom erlebnispädagogischem Bewegungsanimationsspiel zur Educaching App für Erstsemester – Die Entwicklung einer Idee in der Gruppe


„Jetzt gilt es also ein Spiel mit erlebnispädagogischem Schwerpunkt zu entwerfen und das Ganze möglichst sinnvoll mit einem digitalen Medium zu verbinden.“ Mit dieser groben Zielrichtung, haben sich fünf Studierende des Studiengangs Erziehungswissenschaft an der Universität Duisburg Essen zusammen gefunden. Doch von der groben Idee, bis hin zur Gestaltung eines Projekt mit pädagogischem Hintergrund ist es ein langer Weg.

Für die Wahl dieser Thematik mag jeder Teilnehmer des Medienprojekts seine individuellen Gründe gehabt haben, doch es kristallisierte sich schnell heraus, dass in dieser Gruppe viel Wert auf körperliche Aktivität und Mobilität gesetzt wird. Dabei handelt es sich um zwei Bedingungen, welche sich vor dem Zeitalter von Laptops und GPS-fähigen Geräten nur schwer mit dem medialen Lernen verbinden ließen. Selbst bei modernen Lernszenarien wie bei Lernprogrammen, Online-Lehrgängen oder Videokonferenzen werden die Lernenden in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Daher war es uns wichtig, dem alten Klischee des statisch vor dem Computer sitzenden Lerners entgegen zu wirken und einen anderen Weg einzuschlagen.Wir wollten etwas dynamisches und interaktives gestalten, bei dem der Lernende nicht nur vor dem Computer verharrt, sondern auch durch physische Aktivität Inhalte aufnehmen und verarbeiten soll.

Die ideellen Rahmenbedingungen oder unser mediales Statement welches wir setzen wollten, war somit allen bewusst. Doch welche Zielgruppe wollen wir überhaupt erreichen und welche technischen Möglichkeiten stehen uns dafür zu Verfügung?

Nach den Ersten Überlegungen, erschien es uns sinnvoll eine GPS-Schnitzeljagd zu entwerfen, bei der die Lernenden durch GPS-Geräte eigenständig zu verschiedenen Standorten gelangen. An den jeweiligen Standorten sollten verschiedene Aktivitäten durchgeführt werden. Hierzu hätte sich z.B. ein Natur- oder Umweltpädagogischer Ansatz für Kinder im Grundschulalter gut geeignet. An den Stationen sollten unter anderem regionale Umweltspezifische Aspekte aufgegriffen werden. So könnte ein Baum beklettern werden, der dabei in biologischer Weise betrachtet werden soll. Nach dem Motto: „Umwelt zum anfassen!“

Doch hier wurde uns schnell bewusst, dass ein solches Projekt in seiner Reichweite sehr begrenzt ist. Außerdem würde es sich auf Grund seines hohen Vorbereitungsaufwands, auf eine einzelne Aktion beschränken. Somit wäre es ein netter Ausflug für die Lernenden, doch ein nachhaltiger Wirkungsgrad könnte nur schwer erreicht werden.

Dadurch rückte der Gedanke der Nachhaltigkeit und der Wiederholbarkeit eines solchen Projektes in den Vordergrund. Durch diesen Fokus würde sich die Zielgruppe um ein vielfaches vergrößern und eine erhebliche Flexibilität bei der Durchführung erreichen lassen. Doch diese neu gewonnenen Freiheiten des Projektes ließen sich nur umsetzten, indem die Teilnehmer die Aktionen auch ohne unsere physische Präsenz durchführen können. Diese neue Denkrichtung war ausschlaggebend für die Entwicklung der „Educaching App für Erstsemester

Doch es gestaltet sich leider in der Realität schwer, Menschen für natur- oder umweltpädagogische Themen zu motivieren an und an einer solchen GPS-Rallye teilzunehmen. Somit beschäftigten wir uns näher mit Motivation von Zielgruppen. Außerdem überlegten wir, welches Wissen oder welche Fähigkeiten wir an eine bestimmte Zielgruppe weitergeben können. Nach 6 Semestern Studium an der Universität Duisburg Essen, sollte es doch Unmengen an Inhalten geben, welche es sich lohnt an eine bestimmte Zielgruppe weiterzugeben. In dieser Zeit haben wir die Institution Universität, mit ihren komplexen Strukturen und Möglichkeiten erfasst. Warum teilen wir also nicht dieses Wissen mit den Menschen die davon am meisten profitieren können, mit den Erstsemesterstudenten der Universität Duisburg Essen im Bereich Erziehungswissenschaft.

Wir alle können uns an die Unsicherheiten erinnern, die ein Studium an der Universität, womöglich noch in einer neuen Stadt, mit sich bringt. Zu den ersten Herausforderungen welchen man sich stellen muss, gehört die Orientierung in der neuen Infrastruktur einer solchen Institution. Wo finde ich das Studiensekretariat oder das Studentenwerk? Welche Personen sind für mich als Ansprechpater relevant oder wo kann ich mir nach wohlverdienter Arbeit etwas Erholung gönnen? Natürlich gibt es Hilfestellung in Form von Flyern, Lesematerial oder Einführungsveranstaltungen. Doch wir wollten Abstand zu bereits existierenden und klassischen Wegen der Informationsbeschaffung nehmen. Unsere Idee ist es eine interaktive, zeitlich ungebundene App zu entwickeln, in der exploratives Lernen im Vordergrund steht.

Um ein solches Projekt umzusetzen, sind im Prozess eine Vielzahl von pädagogischen Überlegungen und Entscheidungen zu treffen. Welchen pädagogischen und didaktischen Anforderungen unser Projekt hierbei folgt möchte ich gerne im folgenden Blogeintrag näher erläutern.

„Questor” von “GeoQuest” Tücken und Bugs der Beta Version (Part 2)

Wie bereits in meinem vorigen Blogeintrag erwähnt ist das Programm „Questor“ von „GeoQuest“ noch relativ fehleranfällig. Wer sich meinen vorigen Blogeintrag noch nicht durchgelesen hat, sollte dies im Vorfeld tun, bevor er sich diesem Blogeintrag widmet, da dort bereits beschreiben wird um was für ein Programm es sich bei „Questor“ handelt und welche Probleme bei der Erstellung einer Campusrally auftreten können bzw. aufgetreten sind.

Dieser Blogeintrag knüpft sozusagen an den vorherigen an und versucht zu beschreiben, welche Stolpersteine sich bei der Durchführung der Campusrally für uns dargestellt haben, wo wir noch einmal nachkorrigieren mussten (und noch müssen) und wo technische Probleme a) der App und b) der mobilen Endgeräte schnell den Spielspaß verderben können oder zu Frustrationserlebnissen führen.

Der Endnutzer lädt sich jetzt also für sein Smartphone mit Android Betriebssystem die „Geoquest“ App über den Google Play Store herunter bzw. macht selbiges über den Apple App Store falls er ein iPhone besitzt.

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Hat er die App gestartet gibt er den Spielecode unten im Feld „Code eingeben“ ein. In unserem Fall ist das der Code „514497“. Danach wird der User aufgefordert das Spiel zu installieren. Dies geht sehr schnell, und binnen weniger Sekunden öffnet sich der Startscreen der gewählten Rallye (siehe rechts). Betätigt der User jetzt den „Spiel Starten“ Button kann die Rallye losgehen. Bevor man auf die Map des Spielfelds gelangt muss der User ggf. noch die Standortbestimmung via GPS an seinem Endgerät einschalten. Dazu wird er, hat er sie nicht vorher schon aktiviert, aufgefordert. Sind diese Schritte gemeistert öffnet sich die Karte und die erste Station kann gesucht bzw. gefunden werden

 

So sieht der Kartenbildschirm aus.

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Rein theoretisch sucht die App jetzt den eigenen Standort über das GPS-Signal deines Mobiltelefons. Häufig stürzt die App allerdings hierbei ab (ein Phänomen was bei Android Telefonen häufiger auftritt als bei iPhones) und muss neu gestartet werden. Ob dies an der Rechenleistung der Mobiltelefone liegt darf angezweifelt werden, da der Fehler sowohl bei Geräten älterer Generationen, als auch bei neuen High-End Geräten auftrat.
Dieses Problem tritt sehr häufig auf, lässt sich aber mit dem Neustart der App in den Griff bekommen. Als deutlich schwerwiegenderer und frustrierender Bug ist der Absturz der App im laufenden Gebrauch herauszustellen (dazu später mehr).

Hat der Nutzer, bzw. die App es nun erfolgreich geschafft, das GPS-Signal des Mobiltelefons zu lokalisierenPiktogramm erscheint ein grünes Piktogramm auf dem Screen, welches den Standort des Nutzers anzeigt. Dessen Aufgabe ist es nun sich zur ersten (oder nächsten) Station zu bewegen. Normalerweise sollte sich das grüne Piktogramm simultan zum Nutzer bewegen. Sobald er im Radius einer Aufgabe ist (im Beispiel rechts, sobald der User das „Q-Symbol“ erreicht hat) öffnet sich ein neuer Screen und je nach Kategorie erscheint eine Frage, eine Aufgabe oder ein Video (siehe 1. Blogeintrag). Kritisch ist hierbei anzumerken, dass ein häufiger Absturz der App, beim Wechseln zwischen den Screens auftritt. Dieser Bug tritt auch unabhängig vom Endgerät auf.

 

Eine Schwierigkeit, die sich bei der Festlegung der Stationen herauskristallisierte, ist der schwache Empfang von GPS-Signalen innerhalb von Gebäuden. So ist es der Fall, dass insbesondere in mehrstöckigen Gebäuden (wie sie in einer Universität nicht selten anzutreffen sind), GPS-Signale von mobilen Endgeräten zu schwach sind und die Verbindung abbricht. Dies ist sicherlich kein Fehler von Seiten der Entwickler von „Questor“ jedoch sehr zeitintensiv eine günstige Position auf der Karte für eine Station zu finden. Die eigentlich komfortable Situation des kostenfreien W-LANs, auf dem gesamten Universitätsgelände, welche eine präzisere Orstbestimmung (unter anderem auch innerhalb von Gebäuden) ermöglicht, kann leider von uns nicht bzw. nur zum Teil gebraucht werden, da in der Planung mit einberechnet werden muss, dass Erstsemesterstudenten ihre Uni-Kennung und ihr Passwort meist erst im Verlauf der Orientierungswoche bekommen.

Hat der User es letztlicht geschafft in den Radius der Aufgabe zu bewegen kann der Screen der sich öffnet bspw. in etwa so aussehen.Screen - FrageAnhand des oben genannten Beispiels lässt sich eine weitere Problemstellung gut deutlich machen, welche auch bereits in meinem vorigen Blogeintrag kurz angerissen wurde. So ist es bei der Erstellung einer Frage nur möglich exakt eine korrekte Antwort vorzugeben. In diesem Fall ist die Antwort „172“. Gibt der User dies ins Eingabefeld ein, so würde sich der Kartenscreen für die nächste Station öffnen, schreibt der User aber beispielsweise die Zahl aus oder vertippt sich, so wird die Antwort als falsch angezeigt. Eine sinnvolle Implementierung könnte entweder eine Art Autokorrektur sein, wo der User bei offensichtlichen Buchstaben- oder Zahlendrehern (bspw. dsa=das) automatisch  korrigiert wird oder eine Funktion die Rechtschreibvorschläge bei falschen Antworten vorgibt (ähnlich wie bei Google). Die wohl technisch einfachste Lösung wäre es aber vermutlich dem Ersteller eines Quests die Möglichkeit einzuräumen mehrere Antworten manuell einzugeben.

Das größte technische Problem, welches es bei der Durchführung eines Quests gibt und von Seiten der Entwickler dringend in den Griff zu kriegen ist, ist, dass die Anwendung sehr häufig unerwartet abstürzt. Dies setzt viel Geduld und eine große Frustrationstolleranz des Nutzers voraus, da Spielspaß dadurch sehr schnell verloren gehen kann. Stürzt die Anwendung ab, so kann der Nutzer im Regelfall beim Neustart von einem vorherigen automatischen Speicherpunkt fortfahren (Autosave). Ist dies der Fall, lässt sich das Quest vom letzten Speicherpunkt fortführen. Problematisch gestaltet es sich, wenn die Anwendung nicht automatisch speichert (eine manuelle Speicherung ist leider ebensowenig implementiert). Der User ist dann gezwungen das Quest komplett von vorne zu beginnen. Ist der Absturz der Applikation am Anfang des Quests noch zu verkraften, so ist es ein Neustart bei fortgeschrittenem Verlauf sehr ärgerlich. Da für unsere Erstsemesterrallye eine ungefähre Zeitspanne von 1-1,5 Stunden veranschlagt ist, ist ein kompletter Neustart eigentlich unzumutbar.

Bekommen die Entwickler die technischen Probleme und die hohe Absturzquote in den Griff, bietet „Questor“ ein großes Potential in der medienpädagogischen Arbeit. Im Falle unseres Medeienprojektes sollte unsere Projektgruppe, aufgrund der wenig ausgereiften GPS-Lokalisation in Gebäuden und deren Nähe, die Durchführung der Erstsemsterrallye zu einem späteren Zeitpunkt anzusetzten gedenken, da die Möglichkeit über das universitätsinterne WLAN-Netz den Standort der Nutzer zu lokalisieren die Durchführung der Rallye um einiges erleichtert und ein flüssiger Ablauf sowohl dem Spielspaß, als auch einem nachhaltigem Lerneffekt zuträglich ist.

„Questor“ von „GeoQuest“ Tücken und Bugs der Beta Version

„Questor“ ist ein Editor, der es ermöglicht eigene Stadtrallies oder Schnitzeljagden bis hin zu, mit pädagogischen Inhalten gefüllten, Spielideen zu realisieren.

„Questor“ und deren Entwickler verstehen das Programm sowohl als eine Plattform für mobiles Storytelling, als auch als ein Kreativwerkzeug, das seine Kraft aus der Beteiligung und Integration seiner Benutzer bezieht.

Von der Idee unseres Medienprojektes, eine App für Erstsemesterstudenten der Erziehungswissenschaft zur Orientierung auf dem Campus zu erstellen, bis zur vollständigen Realisierung waren und sind wir noch vor einigen Schwierigkeiten gestellt. Dieser Blogeintrag wird sich der Problematiken widmen, denen wir bei der Erstellung unserer Erstsemesterrallye ausgesetzt waren. Ein weiterer Blogeintrag wird noch einmal versuchen zu dokumentieren, welche Schwierigkeiten bei der Tesphase der Rallye sowie letztlich auch bei der Durchführung in der Orientierungswoche auf uns zukamen bzw. noch kommen werden.

Im Vorfeld sei gesagt, dass dieser Blogeintrag zwar durchaus kritisch hinterfragt, sich jedoch der „GeoQuest-Editor“ für unser Medienprojekt als am wenigsten fehleranfällig und  benutzerfreundlichsten erwies. Des weiteren ist vom Programm „GeoQuest“ nach wie vor nur die BETA-Version verfügbar und es ist davon auszugehen, dass die Entwickler viele Bugs auszumerzen versuchen werden und die Performanceleistung der Server hoffentlich erhöht werden.

Für Administratoren bzw. Ersteller eines Spiels ist es zuerst nötig sich auf der Homepage zu registrieren und einen kostenlosen Account zu erstellen.

Nachdem der Login vollzogen ist wird der User weitergeleitet in den Editor, in welchem es ihm jetzt möglich ist, mit der Erstellung eines Quests zu beginnen. Dazu betätigt der User den Button „Neues GeoQuest erstellen“ auf der linken Seite des Bildschirms.1

Ist dies geschehen landet man auf einem Startbildschirm, welcher auch durchaus übersichtlich gestaltet ist. Alle Reiter und Eingabefelder sind schlüssig und selbsterklärend.  Die Schaltflächen funktionieren zweckdienlich und klar strukturiert. Klickt der User bspw. auf das Standardtitelbild so öffnet sich der Arbeitsplatz von wo aus ein passendes Bild ausgewählt werden kann. Die erste Schwierigkeit beginnt für den User damit, ein Foto oder Bild ins passende Dateiformat zu konvertieren, da der Editor nur .jpg und .gif Dateien in einer Auflösung von 512*288 Pixeln akzeptiert.  Für erfahrene User ist dies sehr leicht mit Programmen wie Microsoft Paint oder dem Freewareprogramm GIMP möglich, unerfahrene User kann dies jedoch bereits sehr frustrieren und vor eine große Herausforderung stellen. Wünscheswert wäre, wenn bei einer Aktualsierung ein Tool implementiert würde, welches hochgelande Bilder automatisch konvertiert und skaliert. Ergänzend könnte ein Feature sinnvoll sein, dass erlaubt, Bilddateien per URL einfügen zu können.

Übersichtsblidschirm

Kein Problem stellt das Einfügen eines Titels und einer Beschreibung dar und auch die Option ein (vorgegebenes) Theme für sein Quest zu wählen ist schlüssig und anschaulich (dadurch, dass eine Vorschau des Layouts in einem animierten iPhone© dargestellt ist).

Will der Adminstartor des Quests nun beginnen es mit Content zu füllen, so wählt er entweder den Reiter „GeoQuest Editor“ aus oder klickt auf das Stiftsymbol. Danach gelangt er auf folgenden Bildschirm.

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Um einen Startpunkt seines Quests zu wählen ist eine Kartenfunktion integriert. Die Bedienung ist allerdings aufweniger als erwartet. Standardmäßig öffnet sich eine Karte des Zentrums der Stadt Bonn.

Zuerst gibt der User in die Suchleiste die Stadt bzw. den Ort an in dem sein Quest stattfinden soll. Leider ist eine präzisere Suche (bspw. nach Straßennamen oder Stadtteilen) nicht möglich, sodass der User an einem zentralen Punkt im jeweiligen Ort starten muss. Häufig tritt hier der Bug auf, dass das sich öffnende Fenster, mit den vorgeschlagen Städten zur Ausrichtung, sich nicht mehr schließen lässt, selbst wenn der User den Editor verlässt Bug. Dies ist nicht nur sehr irritierend, sondern schränkt auch die Funktionalität ein, dadurch, dass dieses Fenster immer im Vordergrund ist. So bleibt dem User nichts anderes übrig, als sich auszuloggen und noch einmal einzuloggen.

Auffällig ist in diesem Bereich auch, dass die, vorher sehr flüssig laufende, Seite deutliche Performanceprobleme aufweist und das Navigieren auf der Karte sehr stockend und ruckelnd von statten geht. Wie bereits von Jenny in ihrem Blogbeitrag erwähnt ist die teilweise sehr dürftige Performanceleistung sehr frustrierend.

Die Grundbedienung der Karte ist prinzipiell sehr simpel gehalten und intuitiv zu verstehen, sodass auch Laien eigentlich keine sonderlich großen Probleme damit haben sollten. Vergleichbar ist die Kartenfunktion mit einer stark abgespeckten Version von Google Maps. Die Navigation auf der Karte funktioniert mit dem Cursor welcher sich, bei gedrückter linker Maustaste, in ein Fadenkreuz verwandelt der an der Postion verharrt. Bewegt der User die Maus bei gedrückter linker Maustaste kann er dadurch über die Position der Karte veränderen. Um die Zoomfunktion zu nutzen kann der User entweder per Doppelklick der linken Maustaste näher in das von ihm gewünschte Areal hineinzoomen oder auf das Lupensymbol mit dem + Zeichen klicken, mit dessen Hilfe dann weiter in das auf dem jeweilgen Kartenabschnitt zentral gelegene Areal  gezoomt wird. Um wieder größere Kartenabschnitte zu sehen, betätigt der User die Schaltfläche mit dem Lupensymbol und dem – Zeichen.

Die Navigation funktioniert realtiv gut und fehlerfrei und ist für Ortskundige relativ leicht zu bedienen. Problematisch wird es wahrscheinlich werden, wenn der User eine Rallye in einem größeren Gebiet plant oder selber nicht komplett ortskundig ist. Man stelle sich vor, ein User möchte eine Rallye für sich und seine Freunde entwerfen, die sie nach und nach zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten in Berlin führt, wo sie einen Kurzurlaub planen. Ohne präzisere Ortkentnisse in Berlin wird es sehr aufwändig überhaupt die einzelnen Stationen zu finden. Wahrscheinlich wird der User simultan mit Google Maps arbeiten und von dort aus den gesuchten Punkt auf der Karte von Questor suchen. Diese zeit- und nervenaufreibende Kleinstarbeit wird vermutlich im Normalfall vom User als sehr stressig empfunden bzw. unter Umständen auch abgelehnt werden. Wünschenswert wäre daher bei einem etwaigen Update eine Implementierung einer Suche nach Straßen, Gebäuden oder wichtigen Punkten in einer Stadt, welche es erheblich erleichtert die Orientierung zu behalten.

Problematisch gestaltet sich bei der Durchführung auch Koordinaten und Punkte, die auf der Karte zu nah beieinander liegen (dazu aber mehr in einem weiteren Blogeintrag).

Hat man sich für einen Punkt entschieden kann der User per Drag&Drop entscheiden was für eine Art Wegpunkt er festlegen möchte. Hier hat er die Auswahl zwischen einem Text , einer Frage oder einem Videoclip . Das gewünschte Feld zieht er einfach auf den gewünschten Wegpunkt. Leider lassen sich diese Bausteine nicht miteinander kombinieren. Die Möglichkeit eigene Videos hochzuladen ist leider so in der Form erst einmal nicht gegeben, sondern kann nur über Youtubelinks geschen. So muss der User, sollte er selbstgedrehte Videos für sein Spiel oder seine Rallye verwenden wollen, erst einmal einen Youtubechannel eröffnen, dort selbiges Video hochladen und dein Link in die Adresszeile einfügen. Dies mag aus Gründen von zu hohem Traffic der Fall sein, ist jedoch ebenfalls a) zeitraubend und kann b) abschreckend für unerfahrene User sein. Sollte es der Fall sein, dass zu hoher Traffic ausschlaggbend dafür ist, dass keine eigenen Videos direkt im Editor hochgeladen werden können ist dies sicherlich nachvollziehbar, jedoch sollte es von technischer Seite auch die Möglichkeit geben Videolinks von anderen Hostern und Servern zuzulassen.

Das Einfügen von Texten oder einer Frage gestaltet sich einfacher. Diese wird, nachdem man seinen festgelegten Wegpunkt mit der Maus ausgewählt hat, einfach ins Textfeld auf der linken Seite eingegeben. Bei einer Frage wird zusätzlich noch die richtige Antwort eingegeben. Schade ist es, dass bei Fragen nicht mehrere Antworten als richtige Antwortmöglichkeit anerkannt werden können (auch dazu wird in einem späteren Blogeintrag Stellung bezogen). Gibt er User Beispielsweise im Interface als richtige Antwort „vier“ ein und der Endnutzer dann bei der späteren Durchführung auf selbige Frage die Anwort „4“, so erkennt das Programm die gegebene Antwort nicht als richtig an. Wünschenswert wäre ein Update dahingehend.

Ein Ärgerniss ist auch, dass sich einzelne Bausteine nicht kombinieren lassen. Möchte man dem Endnutzer beispielsweise eine Frage zu einem Video stellen, ist dies erstmal so in der Form nicht möglich. Auch ist es nur über Umwege (Youtube) möglich „normale“ Grafiken, Bilder oder Fotos einzufügen, da diese Funktion (noch) nicht implementiert ist.

Das Prinzip ist erst einmal sehr einfach und schlüssig, jedoch erwies sich auch hier ein sehr ärgerlicher und hartnäckiger Bug für uns als sehr frustrierend. Eigentlich ist es sehr leicht möglich eine bestimmte Station zu löschen. Man muss lediglich auf  folgendes Symbol klicken  wonach sich ein Fenster öffnet, welches den User fragt, ob er sich sicher sei folgende Station zu löschen.

Normalerweise sieht die Benutzeroberfläche für eine einzelne Station dann so aus. 5
Mehrfach war es bei der Gestaltung unserer Erstsemesterrallye jedoch der Fall, dass das Symbol einfach verschwand und nicht mehr da war. Die Oberfläche sieht nach auftreten des Bugs dann so aus. 6An diesem Bug änderte sich allerdings auch (im Vergleich zu oben genanntem Bug mit der Suchleiste) nichts bei erneutem Ein- und Ausloggen. Da keine andere Möglichkeit besteht eine Station zu löschen, bleibt so dem User nur die Möglichkeit die Station zu ändern und umzubennen und in dem Fall, dass er dies nicht möchte, die gesamte Rally von neuem in den Editor einzugeben! Ein sehr ärgerlicher Bug, der uns einige Zeit gekostet hat und den es unbedingt in der finalen Version auszumerzen gilt!

Hat der Ersteller nun mehrere Stationen festgelegt, möchte aber die Reihenfolge, in der der diese bearbeitet werden, ändern, kann er die Stationen über die Pfeilsymbole (siehe oben) verschieben. Bei guter Serverleistung ist dies auch durchaus einfach und mit ein paar Klicks kann beispielsweise eine Station die bei einer Rallye relativ am Anfang begangen werden sollte ans Ende verschoben werden. Die Erfahrung, die unsere Medienprojektgruppe gemacht hat, zeigt, dass bei schwacher Serverleistung so ein Vorgang durchaus einmal eine viertel Stunde in Anspruch nehmen kann. Dies ist natürlich sehr zermübend. Um dem User eine einfachere und intuitivere Handhabung zu ermöglichen, wäre es auch bspw. möglich das Feature zu implementieren, einzelne Stationen per Drag & Drop zu verschieben. Dies würde aber vermutlich wieder zu Lasten der Serverleistung gehen und ist daher erst einmal nachrangig.

Sind dann diese Tücken erst einmal überstanden und der User hat alle Stationen fertig gestellt und in seine gewünschte Reihenfolge gebracht kann er den Button „Mein Spiel ist fertig“ betätigen. Auf der Mainpage kann der User dann den persönlichen Spielecode entnehmen.

7Nachdem die GeoQuest-App letztlich auf das Endgerät geladen wurde und der Code eingeben wurde könnte es prinzipiell losgehen und der Spaß beginnen.

Tatsächlich ist dies erst der Anfang einiger neuer großer und kleiner Probleme. Den weiteren Vorgang zu einer letztendlich funktionstüchtigen und (größtenteils) fehlerfreien Rallye möchte ich in meinem nächsten Blogeintrag erläutern.

Abschließend sollte noch einmal erwähnt werden, dass in diesem Blogeintrag zwar deutliche Kritik ausgesprochen wurde und viele Verbesserungsvorschläge Platz finden sich jedoch der „GeoQuest-Editor“ von „Questor“ als „am wenigsten fehleranfällig“, von allen Anwendungen die wir zur Realisierung unseres Medienprojekts benutzt haben, erwiesen hat und das Programm kostenlos zur Verfügung steht. Gelingt es den Entwicklern die Fehler zu beseitigen und evtl. einige kleinere Veränderungen bzw. Anpassungen durchzuführen, handelt es sich beim GeoQuest-Editor und der dazugehörigen App um ein tolles Instrument um spielerisch komplexe Sachzusammenhänge zu vermitteln. Gelingt es den Entwicklern auch, die Gestaltung noch intuitiver (und in manchen Punkten auch simpler) auszurichten, könnte der „GeoQuest-Editor“ ebenfalls in absehbarer Zukunft auch ein tolles Instrument für User mit geringen Technik und Softwarekentnissen sein und in vielen Bereichen, auch der pädagogischen Arbeit, von vielen Menschen einsetzbar sein.

Die eigene „Map“ als Wegweiser

Die eigene „map“ als Wegweiser

Wie bereits erläutert worden ist wollten wir, die Projektgruppe der Erstsemesterapp, um mögliche Fehlerquellen der App zu umgehen, den Wagemutigen auch noch eine Karte mit allen zu erreichenden Stationen in Chronologischer Reihenfolge mit auf den Weg geben. Im Vorherigen Beiträgen kann diese geöffnet werden und am besten direkt auf dem eigenen Smartphone gespeichert werden.

Google.maps kann mehr als man denkt

Wie haben wir das ganze entwickelt? Einmal mit einem google.mail Konto angelemdet kann man weit mehr unter goolge. Maps anstellen als nur Karten sich anzeigen zu lassen. Unter meiner

„Meine Orte“  „Karte erstellen“ kann in einem kinderleichten step by step Verfahren alle gewünschte Orte in eine Straßenkarte eingepflegt und mit gewünschten Informationen versehen werden. Der Ansammlung von Punkten schließlich noch einen Namen gegeben um sich später auch noch daran erinnern zu können welche Punkte, Route , Weg damals gemeint war. Schließlich muss  noch entschieden werden,  ob die Kreation nur für den eigenen Gebrauch oder für die Öffentlichkeit bestimmt ist. Hierfür kann man sich ganz leicht die URL Adresse anzeigen lassen um diese dann kopiert an gewünschte Orte zu platzieren um Freunde und  Interessierte darauf aufmerksam zu machen.

Warum als nicht mal die nächste gemeinsame Urlaubstour vorabplanen, Stationen mit Informationen Aufgaben, etc. zu bereichern umso seine Freunden mit in das Geplante aufzunehmen und gemeinsam eine Abenteuerroute zu erstellen. Die Möglichkeiten des Internets sind hier ja, wie bereits alle wissen, keine Grenzen gesetzt.