Archiv der Kategorie: Allgemein

Was ist Skype und wie funktioniert es?

Skype ist ein onlinefähiges Kommunikationssystem. Im Jahr 2003 wurde Skype gegründet und war das erste Mal für die Nutzer verfügbar, damals jedoch unter dem Namen Syper[1]. Heute gehört Skype dem Unternehmen Microsoft, ein weltweiter Software und Hardware Hersteller.

Um Skype[2] nutzen zu können, benötigt der User eine Webcam, ein Mikrofon und ein Lausprecher oder ein Headset. Skype kann überall genutzt werden, ob mit dem Computer oder dem Smartphone, auch mit dem Tablett, dem Fernseher oder mit Spielekonsolen. Einzige Vorrausetzung ist eine Verbindung zum Internet, entweder über WLAN oder über eine Internetflat auf dem Smartphone. Jeder Skype-User muss sich ein eigenes Konto erstellen, mit User-Name und dazugehörigem Passwort, damit er oder sie es benutzen kann.

Die kostenlosen Funktionen von Skype sind, dass eigene Konto erstellen, sowie die neusten Downloads zur Softwareaktualisierung bekommen. Außerdem kostenlos sind Sprach- und Videoanrufe an andere Skype-Nutzer, sowie Sofortnachrichten in einem privaten Chat und Dateiübertragung. Eine weitere kostenlose Funktion von Skype ist die App GroupMe™, bei der Gruppen mit mehreren Teilnehmern gegründet werden können, damit der User mit vielen Menschen gleichzeitig kommunizieren kann. Kostenpflichtige Funktionen von Skype sind, das Anrufen von Festnetz- und Mobilfunknummern weltweit, sowie das Senden von SMS-Nachrichten und Gruppenvideoanrufe mit bis zu 10 Teilnehmern.


[1] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Skype.  Aufgerufen am 07.04.14.

[2] Vgl. http://www.skype.com/de/features/ . Aufgerufen am 07.04.14.

Charakteristika Leitfadeninterviews

Dieser Text bediente sich an der Literatur von Barbara Frieberthäuser die sich mit verschiedenen Interviewtechniken auseinander setzte. Das Leitfadeninterview ist ein Verfahren der qualitativen und empirischen Sozialforschung. Dieser Interviewtechnik liegt zu Beginn eines Gespräches immer ein Fragenkatalog vor. Dieser dient als Grundlage des Interviews und ist eine Hilfestellung, damit in der Konversation nicht das eigentliche Ziel verloren wird. Das Leitfadeninterview und der vorgefertigte Fragenkatalog dienen auch dazu, den Forschenden eine gewisse Vergleichbarkeit herzustellen, wenn beispielsweise mehrere Interviews zu einem gleichen Thema stattfinden sollen. Die Abfolge der Fragen ist unwichtig und der Befragte kann gegebenenfalls noch Gedanken ergänzen. Dadurch erhält das Leitfadeninterview den Charakter eines lockeren Gespräches und wirkt nicht erzwungen. Das Leitfadeninterview dient ebenfalls als Theorien- und hypothesenprüfend und kann als Quelle zur Daten- und Informationssammlung zur Verfügung stehen. Durch diese Kriterien ist sichergestellt, dass ein qualitatives Verfahren, wie das Leitfadeninterview als repräsentatives und aussagekräftiges Mittel für empirische Analysen zur Verfügung stehen kann.

Der Forschende sollte sich vor einem Interview immer gut vorbereiten. Die Fragen werden auf Grundlagen von Literatur vom Interviewer selbst erstellt und bedienen sich eventuell anderer vergleichbarer Studien. Er/Sie ist mit dem Thema vertraut und kann im Falle eines Problems schnell reagieren und das Gespräch wieder in Gang zu bringen. Es ist nicht alleine ausreichend, sich nur seiner Fachliteratur zu bedienen, sondern es ist ebenfalls bedeutsam die Kommunikationsregeln und Datenschutzbestimmungen einzuhalten.

Um dem Leitfadeninterview Qualität und einen gewissen Standard zu geben, bedarf es einer regelmäßigen Überarbeitung des Fragenkatalogs, sowie der Erprobung des Interviews durch eine Vorübung. Dadurch, lassen sich Unsicherheiten auf Seiten des Interviewers in Bezug auf Formulieren von Fragen vermeiden und zu komplizierte und unklare Fragen werden verbessert.

Zu den Leitfadeninterviews zählen einige weitere Interviewformen, wie Beispielsweise das Fokussierte Interview, das problemzentrierte Interview, das Dilemma-Interview, die Struktur-Lege-Technik, das Konstrukt-Interview und das Erzählgenerierende Interview, das.

Im fokussierten Interview geht es schwerpunktmäßig darum, dass sich Interviewer und Befragter die gemeinsame Erfahrung einer Thematik teilen. Ziel ist es detaillierte, umfangreiche und mit Emotionen besetze Informationen zu erhalten.

Das Problemzentrierte Interview legt den Hauptgehalt auf eine gesellschaftliche Problemlage, welche im Verlauf des Interviews ergründet werden sollen. Dabei zählen die Meinungen und Haltungen verschiedener Befragten.

Das Dilemma-Interview ist eine Interviewform, bei der die Befragten vor eine gleiche Konfliktsituation gestellt werden. Ziel ist es, am Ende vergleichbare Antworten vorzufinden ist.

Bei der Struktur-Lege-Technik werden die verschiedenen Antworten zu den Leitfragen auf Karten geschrieben und zur Visualisierung auf den Tisch gelegt. Dies hat den Vorteil, dass Themen nicht wiederholt werden und der Interviewer kann den Befragten leichter in bestimmte Themenrichtungen lenken.

Die nächste Interviewform die zu den Leitfadeninterviews zählt ist das Konstruktinterview. Bei dieser Form liegt ebenfalls ein Fragenkatalog vor, welcher im Verlauf genutzt werden soll. Unterschied zu den anderen Interviewtechniken ist hier, dass sich hier an Konstrukten bedient wird. Beispielsweise sollen Bezüge zu vergangen oder zukünftigen Situationen oder zu anderen Personen erstellt werden oder es werden Vergleichsfragen gestellt.

In Erzählgenerierenden Interviews wird der Befragte meist zu seiner eigenen Biografie oder zu Alltagsituationen befragt. Hierbei ist es ihm/ihr selbst überlassen welche Reihenfolge gewählt wird. Der Interviewer ist ein nimmt die Rolle des aufmerksamen Zuhörers wahr. Das Narrative Interview ist ähnlich aufgebaut wie das erzählgenerierenden. Hier kann der Befragte ebenfalls seine eigenen Erfahrungen zu einer bestimmten Thematik frei erzählen. Der Interviewer hat währenddessen die Aufgabe aufmerksam zuzuhören und den Erzählfluss nicht zu unterbrechen.

Quellen:

http://www.uni-siegen.de/phil/sozialwissenschaften/soziologie/mitarbeiter/ludwig-mayerhofer/methoden/methoden_downloads/meth1_7.pdf   20.02.14

http://de.wikipedia.org/wiki/Leitfadeninterview    20.02.14

Frieberthäuser/ Barbara. Interviewtechniken. In: Frieberthäuser/ Barbara (Hrsg.) Handbuch der Qualitativen Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft.  2. Auflage Weinheim 2003. S. 371.395.

Prezi-Präsentationen

Prezi-Präsentationen

Dieser Blogeintrag handelt von Prezi, ein alternatives Programm zu Power-Point zur Erstellung von Präsentationen für Schule, Studium und Beruf.

Der Unterschied zu Power-Point-Präsentationen ist, dass hier ausschließlich im Internet gearbeitet wird, jedoch kann mit der kostenpflichtigen Version auch offline mit einem installierten Programm gearbeitet werden.

Um mit der Online-Version arbeiten zu können, wird ein Adobe-Flash-Player benötigt. Die Prezi-Internet-Version ist für alle Nutzer im Netz sichtbar. Vorteil hierbei ist es, dass auch andere Nutzer an der eigenen Präsentation mitarbeiten können. Dies ist besonders gut geeignet für Schüler und Studenten die Präsentationen in Gruppenarbeiten vorbereiten müssen. Außerdem ist es möglich andere Präsentationen zu nutzen und weiter daran zu arbeiten um diese für eigene Zwecke zu verwenden. Nachteil für Prezi-Präsentationen die in der Onlineversion verfügbar sind ist, dass das Urheberrecht und Zitationen besonders geachtet werden müssen, da es eine öffentliche Präsentation ist. Ein weiterer Vorteil ist es, dass in Prezi-Präsentationen ganze Power-Point-Präsentationen hochgeladen werden können, somit können ältere Power-Point-Präsentationen wieder neu aufbereitet werden.

Mit Prezi-Präsentationen wird auf einem unendlich großen virtuellen Blatt Papier gearbeitet. Zunächst wird ein Layout für die Präsentation festgelegt, dabei können entweder die vorinstallierten Entwürfe verwendet werden, oder es wird selber ein neues Layout kreiert. Hier können nun nach und nach Grafiken, Bilder, Texte, Videos, etc. eingefügt werden. Anschließend muss der Designer die Reihenfolge seiner Präsentation selber festlegen, wohingegen bei Power-Point-Präsentationen eine lineare Struktur vorgegeben ist. Durch Zoomen werden die einzelnen Gegenstände kleiner oder größer. Wenn eine Präsentation gestartet wird, fährt eine Kamera zu den einzelnen Stationen auf dem Bildschirm, dieses muss durch weiterklicken gemacht werden.

Im Internet gibt es ein Handbuch über das Programm Prezi zum downloaden, allerdings kostet es 4,99Euro.

Das Konzept unseres Medienprojekts

Die Idee, ein Medienprojekt mit der Fragestellung „Was macht ein Pädagoge?“ gemeinsam zu erarbeiten war schnell da, weil wir (die Bachelorabsolventen der Erziehungswissenschaften) uns während des Studiums sehr häufig mit dieser Fragestellung beschäftigen und meistens einfach „DIE“ Antwort auf die Frage fehlte. Häufig bekommt man nur sehr schwammige Antworten zu hören oder auf die Aussage „Ich studiere Erziehungswissenschaften“ promt die Reaktion bekommt: „Ach, du wirst also mal Kindergärtnerin“. Dass unser Studienfach jedoch sehr facettenreich ist und viele verschiedene berufliche Entfaltungen bietet, vergessen viele ganz oft – beziehungsweise herrscht meistens Informationsmangel. Durch die Erarbeitung der Frage, welche Wege uns nach dem erfolgreichen Beenden unseres Studiums offen stehen, hatten wir als Gruppe nun somit auch gleichzeitig das Ziel, so viele verschiedene Berufswege wie möglich vorgestellt zu bekommen und anschließend die gewonnen Informationen auf unserer eigens erstellten Homepage wasmachteinpaedagoge.de als Podcasts zu verbreiten.

Nachdem die Idee da war und die ersten Fragen (Wer hat Interesse an der Beantwortung der Frage und wer ist letztendlich zuständig für dieses Projekt? Wieviele Gruppenmitglieder sind vorhanden? etc.) geklärt wurden, stand die Erstellung eines Konzepts auf dem Plan.
Da wir mit neun Mitgliedern eine relativ große Gruppe waren, sahen wir uns zunächst einmal gezwungen, uns intern noch einmal aufzuteilen. So gab es eine Redaktion, einen Teil der Gruppe, welcher die Interviews durchführte und eine „Technik – Gruppe“. Wobei man hier hinzufügen muss, dass jeder aus der Gruppe mindestens auch ein Interview führte und sich die Arbeiten untereinander auch manchmal überschnitten hatten.

Als die Aufgabenverteilung erledigt war, hatte jedes Gruppenmitglied nun die Aufgabe, einen passenden Interviewpartner zu finden und zeitnah einen Termin für ein Interview mit diesem auszumachen. Sei es persönlich oder per Skype. Gleichzeitig erstellten wir einen Leitfaden für die kommenden Interviews. Dieser sollte eine Stütze während des Interviews darstellen, diese unterteilen und soweit es möglich war, gewährleisten, dass wichtige Fragen nicht in Vergessenheit geraten.

Unsere Redaktion koordinierte die Aufgaben der internen Gruppen und war dafür zuständig, dass alles so reibungslos wie möglich abläuft.
Die Mitglieder, welche für die Technik zuständig waren und auch die Interviewer selbst, bekamen die Aufgabe sich näher mit dem Programm Auphonic zu beschäftigen und lernen damit umzugehen. Eine App, welche die Aufnahme unserer Interviews erleichterte, weil sie bespielsweise Hintergrundgeräusche auslöschte und für jedermann einfach herunterzuladen ist. Desweiteren musste sich insbesondere die Technik Gruppe auch aneignen, die fertigen Audio Dateien auf unsere Homepage zu übertragen. Die Interview Gruppen wurden in erster Linie zunächst natürlich beauftragt die Interviews zu führen, diese anschließend in verschiedene Kapitel und Themenabschnitte zu unterteilen und abschließend die fertigen Dateien an die Zuständigen der Technik weiter zu leiten, damit das fertige Interview schnell seine ersten Hörer fand.

Im Vorfeld hatten wir gemeinsam als Team und mit Hilfe unseres Betreuers Guido Brombach eine Homepage erstellt. Auf dieser wurden letztendlich alle aufgenommenen Interviews als Podcasts eingestellt. Besucher unserer Seite können in Form von Kommentaren ihre Meinung zu den Interviews Preis geben und bei Bedarf diese auch abonnieren

„Google“, „Prezi“ und Co. Alternativen zu „PowerPoint“

Logo

Jedem Europäer der einmal eine Schule, Universität oder eine andere Bildungseinrichtung besucht hat dürfte das Programm „PowerPoint“ von „Microsoft“ ein Begriff sein, die meisten dürften sogar mit den Grundfunktionen vertraut sein weil sie selber schon einmal Präsentationen erstellt haben. Die Relevanz und Bedeutung von „PowerPoint“ in der technologisierten Welt ist sicherlich enorm und diesem Programm und ihren Entwicklern ist es mit zu verdanken, dass die damals gängige Präsentationsform über Tageslichtprojektoren sukzessive abgelöst wurde (wenn gleich sogar heute noch Overheadprojektoren in vielen deutschen Klassen- und Universitätszimmern zu finden sind).
Wer sich eine wenig ausführlicher mit der Geschichte und der Bedeutung von „MS PowerPoint“ beschäftigen möchte, kann hier einiges Interessantes erfahren.

Nun ist allerdings diese kleine „technische Revolution“ bereits über 20 Jahre her und „PowerPoint“ hat viele Veränderungen, Verbesserungen und technische Komponenten hinzugewonnen, die dem User zu einer gelungenen Präsentation verhelfen können. Dennoch herrscht subjektiv der Eindruck, dass „PowerPoint“ als Präsentationswerkzeug eine Alleinstellungsposition inne hat und nahezu jede Präsentation in formellen Lernumgebungen „PowerPoint“ zur Unterstützung benutzt. Gestützt wird diese These durch einige Studien, welche teilweise sogar davon ausgehen, dass bis zu 95% aller erstellten Präsentationen durch „PowerPoint“ unterstützt werden.

Nun stellt sich die Frage: Gibt es nicht Alternativen, welche für spezielle Anliegen besser geeignet sein könnten?

Um es vorweg zu nehmen: Ja, die gibt es. Letztlich hängt es aber vom User und seinen Vorstellungen bzw. Bedürfnissen ab, welche Software für ihn die richtige ist.

Im nachfolgenden möchte ich einige (Freeware-)Programme mit dem konventionellen „PowerPoint“ vergleichen und zeigen wo Vorteile, aber auch Nachteile gegenüber „PowerPoint“ liegen. Bewusst verzichte ich auf einen Vergleich mit Programmen wie „Impress“ von der „OpenOffice“ betreibenden „Apache Software Foundation“ oder „Presentation Free 2013“ von „Kingsoft“, da diese in ihrer Funktions- und Darstellungsweise „PowerPoint“ sehr ähnlich sind.

Im Internet finden sich ganze Abhandlungen über „PowerPoint“, darunter viele, die sich dem Programm gegenüber kritisch äußern (bspw. hier). Relevant für diesen Blogeintrag sollen allerdings Alternativen sein, die Problemlösungen oder Vereinfachungen für den alltäglichen Bedarf von Schülern oder Studenten bieten können.

Problem: Mehrere Schüler/Studenten können nicht gleichzeitig an einer Präsentation arbeiten.

Bei „PowerPoint“ ist es der Fall, dass es nicht möglich ist simultan an der gleichen Präsentation zu arbeiten, weshalb es logistisch durchaus schwierig ist, bspw. für ein gemeinsames Projekt, mit mehren Personen eine Präsentation zu erstellen.

Alternative: „Google Präsentationen“

Google Präsentation

Google Drive“ ist eine kostenlose Cloud, die viele Office-Funktionen beinhaltet und es Usern bspw. ermöglicht gleichzeitig an einem Dokument, einer Tabelle oder einer Zeichnung zu arbeiten. Eine weitere Funktion, die „Google“ bietet ist es gemeinsame Präsentationen erstellen  zu können. Jede User benötigt dazu lediglich einen (kostenfreien) „Google“ Account. Der Ersteller einer Präsentation lädt die Personen, welche an der Präsentationen mitarbeiten sollen via E-Mail ein oder teilt den Link zur Präsentation über andere Kommunikationswege mit ihnen. Akzeptieren sie die Enladung kann eine gemeinsame Präsentation entwickelt werden.

Das Interface von „Google Präsentationen“ ähnelt dem von „PowerPoint“ sehr und auch die Funktionsweise ist sehr ähnlich. Für alle Personen die mit „PowerPoint“ vertraut sind, sollte es also kein Problem sein „Google Präsentation“ zu bedienen. Ist die Präsentation abgeschlossen, so lässt sie sich entweder Online abrufen oder in einem gewünschten Format (unter anderm auch .pptx) speichern.

Fairerweise soll hier erwähnt werden, dass „Microsoft“ einen ähnlichen Service für „PowerPoint“ bietet. Unter dem Namen „PowerPoint 365“ kann sich der User ebenfalls ein OfficePaket zulegen, welches online läuft und mit dem verschiedene Personen gleichzeitig an einer Präsentation arbeiten können, jedoch kostet dieses Programm 10€ monatlich oder 99€ jährlich und muss von jedem User besessen werden. In Form und Funktion hat es wenig signifikante Unterschiede zu der kostenpflichtigen „Google“ Version. Zusätzlicher Kritikpunkt ist, dass „PowerPoint 365“ lediglich für Windows- (ab Windows7) und Macintoshbetreibssystemen (ab Mac OS X 10.6) kompatibel ist und eine Nutzung mit Linux nicht möglich ist.

Problem: Präsentationen in Schulen und Universitäten wirken sehr eintönig und der Zuhörer verliert schnell das Interesse

Vielen Schülern und Studenten sind Schulfächer oder Kurse bekannt bei dem der Lehrer/Dozent in jeder Unterichts- oder Kurseinheit eine „PowerPoint“ Präsentation hält, welche immer nach dem gleichen Schema verläuft. Auch ist es durchaus noch Standard, dass komplette Seminare auf studentischen Referaten basieren und diese im Regelfall durch „PowerPoint“ unterstützt und/oder gestaltet werden. Wie lassen sich Präsentationen anschaulicher gestalten und den Zuhörer stärker an die Präsentation binden?

Alternative: „Prezi“

Prezi

Längst ist „Prezi“ für viele Menschen die beruflich oder privat häufig mit Präsentationen zu tun haben kein Geheimtipp mehr, jedoch ist der „breiten Öffentlichkeit“ dieses Präsentationsprogramm meistens nicht bekannt. Ähnlich wie das „Google Präsentationsprogramm“ nutzt auch „Prezi“ das Cloud Prinzip, was wiederum die Arbeit an einer Präsentation in einer Gruppe maßgeblich erleichtert. „Prezi“ ist flashbasiert und sehr intuitiv, sodass es auch ungeübten Usern nach kurzer Einführungszeit relativ leicht gelingen kann, eine, ihren Bedürfnissen entsprechende Präsentation, zu erstellen.

Ein großer Unterschied zu „PowerPoint“ ist die Benutzeroberfläche. Während „PowerPoint“ für Präsentationen das Prinzip von „Folien“ nutzt (was von der Geisteshaltung durchaus noch an Zeiten der Overheadprojektoren erinnert), welche nacheinander abgespielt werden, nutzt „Prezi“ eine Art interaktives unendlich großes Whiteboard (sozusagen eine Art beliebig großes digitales Blatt Papier, in dem sich der User frei bewegen kann und an beliebigen Stellen Punkte, Verbindungen u.ä. setzen kann). Während der eigentlichen Präsentation kann der User sich dann beliebig auf diesem Whiteboard bewegen. Die Navigation kann sowohl per Maus oder per Tastatur geschehen und ist sinnvoll, sowie einfach zu verstehen. Zur besseren Veransachaulichung (und vielleicht um selber einmal auszuprobieren wie das Programm funktioniert) ist hier der Link zu der Zwischenpräsentation unseres Medienprojektes, welche mit „Prezi“ angefertigt wurde.

Durch die vielen verschiedenen Designvorlagen und Navigationsmöglichkeiten ist „Prezi“ eine gute Abwechslung zu „PowerPoint“ Präsentationen, welche den Zuhörer durch die neue Art einer Präsentation sicherlich erst einmal mehr fesselt. Fraglich ist jedoch, ob nicht, ähnlich wie bei „PowerPoint“, nach einer gewissen Zeit der positive Lerneffekt des neuen Mediums nachlässt.

Die Basisversion von „Prezi“ ist kostenlos und kann von jedem genutzt werden. Ein 100mb Speicher ist in dieser Version inklusive. Ein großer Nachteil der Gratisversion ist, dass alle Präsentationen öffentlich und „ungeschützt“ abrufbar sind und somit jeder auf sie zugreifen kann. Mag dies bei einem einfachen Referat für den Schulunterricht nicht weiter tragisch sein, stellt die fehlende Möglichkeit der Erstellung privater Präsentationen ein Problem dar, wenn bspw. firmeninterne Prozesse in einer Präsentation beleuchtet werden. Die „Enjoy“ Version von „Prezi“, welche es u.A. ermöglicht nicht öffentliche Präsentationen zu erstellen ist im Normalfall kostenpflichtig, jedoch für Studenten oder Hochschulmitarbeiter kostenfrei. Hier kann man sich über die Leistungen und die Formalia informieren.

Wer Wert darauf legt, dass seine Präsentationen nicht öffentlich einsehbar sind und Sie trotzdem nicht in einem „PowerPoint“(ähnlichem) Layout präsentieren möchte hat natürlich die Möglichkeit sich die „Enjoy“ oder „Pro“ Version zu kaufen bzw. sich als Student gratis zu sichern.

Allerdings ist ja nicht jeder der Präsentationen für sich oder andere erstellen möchte Student oder Hochschulmitarbeiter bzw. kann oder möchte für die Zusatzfunktionen zum Schutz der Daten an „Prezi“ zahlen… Auch in diesem Fall gibt es Alternativen. Wer sich allerdings dazu entscheidet, muss sich damit abfinden, dass die Erstellung von solchen Präsentationen (zum jetztigen Zeitpunkt) deutlich mehr Arbeit fordern und weniger komfortabel von statten gehen, als es bei „Prezi“ der Fall ist.

Alternative zur Alternative: „Inkscape“ mit „Sozi“ Erweiterung

Inkscape

Inkscape“ ist ein Open Source Vektorgrafikeditor, der ähnlich wie bekannte kommerzielle Bildbearbeitungsprogramme (bspw. „Photoshop“ von „Adobe“) funktioniert. Eigentlich ist „Inkscape“ nicht darauf ausgerichtet Präsentationen zu erstellen sondern ist eher dazu gedacht technische Zeichnungen, Diagramme bishin zu künstlerischen Entwürfen zu entwickeln.

„Inkscape“ nutzt die SVG (Scalable Vector Graphics) Auszeichnugssprache, welche eine Erweiterung der XML Sprache (Extensible Markup Language) ist. Für User die sich nicht bereits mit Bildbearbeitungsprogrammen und/oder Programmiersprachen beschäftigt haben ist das Programm (aufgrund seiner Fülle von Möglichkeiten und wenig intuitiven Handhabung) schwierig zu bedienen und erfordert eine lange Einarbeitung. Ein gutes Einsteigertutorial findet sich hier. Fortgeschrittenere User benötigen vermutlich eine kürzere Eingewöhnungszeit.

Um eine Präsentation (ähnlich wie bei „Prezi“) gestalten zu können braucht der User neben „Inkscape“ noch ein Add-On zu diesem Programm. Dieses heißt „Sozi“ und ermöglicht, vereinfacht gesagt, dass der User auf seiner erstellten Grafik (bzw. Präsentation) frei und einfach navigieren kann. Ist der Nutzer geübt im Umgang mit „Inkscape“ dürfte ihm die Bedienung der „Sozi“erweiterung keine Probleme bereiten, da die Bedienung (im Vergleich) sehr intuitiv ist. Auch hierzu ein kleines Tutorial.

Da „Inkscape“ (im Gegensatz zu „Prezi“) nicht webbasiert ist werden die fertig gestellten Dateien auf der Festplatte gespeichert. Dies hat den Vorteil, dass der User selber über die Verwendung seiner Daten entscheiden kann und den Datenschutz sozusagen selber „in der Hand“ hat. Der Nachteil gegenüber „Prezi“ dabei ist (wie auch bei „PowerPoint“) das mehrere User nicht simultan an einer Präsentation, bzw. einer Datei arbeiten können.Durch den großen Mehraufwand (zumindest bei der Erstellung von Präsentationen) von „Incscape“ gegenüber „Prezi“ ist „Inkscape“ in diesem Falle eigentlich nur für User empfehlenswert, welche bereits einen großen Erfahrungschatz in Sachen Bildbearbeitung aufweisen können. Für alle anderen sollte die einfachere und nervenschonende (wenn auch gering kostenpflichtige) Alternative „Prezi“ wohl die erste Wahl sein.

 

„Questor” von “GeoQuest” Tücken und Bugs der Beta Version (Part 2)

Wie bereits in meinem vorigen Blogeintrag erwähnt ist das Programm „Questor“ von „GeoQuest“ noch relativ fehleranfällig. Wer sich meinen vorigen Blogeintrag noch nicht durchgelesen hat, sollte dies im Vorfeld tun, bevor er sich diesem Blogeintrag widmet, da dort bereits beschreiben wird um was für ein Programm es sich bei „Questor“ handelt und welche Probleme bei der Erstellung einer Campusrally auftreten können bzw. aufgetreten sind.

Dieser Blogeintrag knüpft sozusagen an den vorherigen an und versucht zu beschreiben, welche Stolpersteine sich bei der Durchführung der Campusrally für uns dargestellt haben, wo wir noch einmal nachkorrigieren mussten (und noch müssen) und wo technische Probleme a) der App und b) der mobilen Endgeräte schnell den Spielspaß verderben können oder zu Frustrationserlebnissen führen.

Der Endnutzer lädt sich jetzt also für sein Smartphone mit Android Betriebssystem die „Geoquest“ App über den Google Play Store herunter bzw. macht selbiges über den Apple App Store falls er ein iPhone besitzt.

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Hat er die App gestartet gibt er den Spielecode unten im Feld „Code eingeben“ ein. In unserem Fall ist das der Code „514497“. Danach wird der User aufgefordert das Spiel zu installieren. Dies geht sehr schnell, und binnen weniger Sekunden öffnet sich der Startscreen der gewählten Rallye (siehe rechts). Betätigt der User jetzt den „Spiel Starten“ Button kann die Rallye losgehen. Bevor man auf die Map des Spielfelds gelangt muss der User ggf. noch die Standortbestimmung via GPS an seinem Endgerät einschalten. Dazu wird er, hat er sie nicht vorher schon aktiviert, aufgefordert. Sind diese Schritte gemeistert öffnet sich die Karte und die erste Station kann gesucht bzw. gefunden werden

 

So sieht der Kartenbildschirm aus.

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Rein theoretisch sucht die App jetzt den eigenen Standort über das GPS-Signal deines Mobiltelefons. Häufig stürzt die App allerdings hierbei ab (ein Phänomen was bei Android Telefonen häufiger auftritt als bei iPhones) und muss neu gestartet werden. Ob dies an der Rechenleistung der Mobiltelefone liegt darf angezweifelt werden, da der Fehler sowohl bei Geräten älterer Generationen, als auch bei neuen High-End Geräten auftrat.
Dieses Problem tritt sehr häufig auf, lässt sich aber mit dem Neustart der App in den Griff bekommen. Als deutlich schwerwiegenderer und frustrierender Bug ist der Absturz der App im laufenden Gebrauch herauszustellen (dazu später mehr).

Hat der Nutzer, bzw. die App es nun erfolgreich geschafft, das GPS-Signal des Mobiltelefons zu lokalisierenPiktogramm erscheint ein grünes Piktogramm auf dem Screen, welches den Standort des Nutzers anzeigt. Dessen Aufgabe ist es nun sich zur ersten (oder nächsten) Station zu bewegen. Normalerweise sollte sich das grüne Piktogramm simultan zum Nutzer bewegen. Sobald er im Radius einer Aufgabe ist (im Beispiel rechts, sobald der User das „Q-Symbol“ erreicht hat) öffnet sich ein neuer Screen und je nach Kategorie erscheint eine Frage, eine Aufgabe oder ein Video (siehe 1. Blogeintrag). Kritisch ist hierbei anzumerken, dass ein häufiger Absturz der App, beim Wechseln zwischen den Screens auftritt. Dieser Bug tritt auch unabhängig vom Endgerät auf.

 

Eine Schwierigkeit, die sich bei der Festlegung der Stationen herauskristallisierte, ist der schwache Empfang von GPS-Signalen innerhalb von Gebäuden. So ist es der Fall, dass insbesondere in mehrstöckigen Gebäuden (wie sie in einer Universität nicht selten anzutreffen sind), GPS-Signale von mobilen Endgeräten zu schwach sind und die Verbindung abbricht. Dies ist sicherlich kein Fehler von Seiten der Entwickler von „Questor“ jedoch sehr zeitintensiv eine günstige Position auf der Karte für eine Station zu finden. Die eigentlich komfortable Situation des kostenfreien W-LANs, auf dem gesamten Universitätsgelände, welche eine präzisere Orstbestimmung (unter anderem auch innerhalb von Gebäuden) ermöglicht, kann leider von uns nicht bzw. nur zum Teil gebraucht werden, da in der Planung mit einberechnet werden muss, dass Erstsemesterstudenten ihre Uni-Kennung und ihr Passwort meist erst im Verlauf der Orientierungswoche bekommen.

Hat der User es letztlicht geschafft in den Radius der Aufgabe zu bewegen kann der Screen der sich öffnet bspw. in etwa so aussehen.Screen - FrageAnhand des oben genannten Beispiels lässt sich eine weitere Problemstellung gut deutlich machen, welche auch bereits in meinem vorigen Blogeintrag kurz angerissen wurde. So ist es bei der Erstellung einer Frage nur möglich exakt eine korrekte Antwort vorzugeben. In diesem Fall ist die Antwort „172“. Gibt der User dies ins Eingabefeld ein, so würde sich der Kartenscreen für die nächste Station öffnen, schreibt der User aber beispielsweise die Zahl aus oder vertippt sich, so wird die Antwort als falsch angezeigt. Eine sinnvolle Implementierung könnte entweder eine Art Autokorrektur sein, wo der User bei offensichtlichen Buchstaben- oder Zahlendrehern (bspw. dsa=das) automatisch  korrigiert wird oder eine Funktion die Rechtschreibvorschläge bei falschen Antworten vorgibt (ähnlich wie bei Google). Die wohl technisch einfachste Lösung wäre es aber vermutlich dem Ersteller eines Quests die Möglichkeit einzuräumen mehrere Antworten manuell einzugeben.

Das größte technische Problem, welches es bei der Durchführung eines Quests gibt und von Seiten der Entwickler dringend in den Griff zu kriegen ist, ist, dass die Anwendung sehr häufig unerwartet abstürzt. Dies setzt viel Geduld und eine große Frustrationstolleranz des Nutzers voraus, da Spielspaß dadurch sehr schnell verloren gehen kann. Stürzt die Anwendung ab, so kann der Nutzer im Regelfall beim Neustart von einem vorherigen automatischen Speicherpunkt fortfahren (Autosave). Ist dies der Fall, lässt sich das Quest vom letzten Speicherpunkt fortführen. Problematisch gestaltet es sich, wenn die Anwendung nicht automatisch speichert (eine manuelle Speicherung ist leider ebensowenig implementiert). Der User ist dann gezwungen das Quest komplett von vorne zu beginnen. Ist der Absturz der Applikation am Anfang des Quests noch zu verkraften, so ist es ein Neustart bei fortgeschrittenem Verlauf sehr ärgerlich. Da für unsere Erstsemesterrallye eine ungefähre Zeitspanne von 1-1,5 Stunden veranschlagt ist, ist ein kompletter Neustart eigentlich unzumutbar.

Bekommen die Entwickler die technischen Probleme und die hohe Absturzquote in den Griff, bietet „Questor“ ein großes Potential in der medienpädagogischen Arbeit. Im Falle unseres Medeienprojektes sollte unsere Projektgruppe, aufgrund der wenig ausgereiften GPS-Lokalisation in Gebäuden und deren Nähe, die Durchführung der Erstsemsterrallye zu einem späteren Zeitpunkt anzusetzten gedenken, da die Möglichkeit über das universitätsinterne WLAN-Netz den Standort der Nutzer zu lokalisieren die Durchführung der Rallye um einiges erleichtert und ein flüssiger Ablauf sowohl dem Spielspaß, als auch einem nachhaltigem Lerneffekt zuträglich ist.

Im Rahmen unseres Projekts „Was macht ein Pädagoge?“ lernten wir die Webanwendung Google Docs kennen. 

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was Google Docs nun eigentlich ist. Auch wir waren nicht alle mit dieser Webanwendung vertraut. Google Docs ist eine Anwendung, die die Synchronisation von Dateien zwischen verschiedenen Rechnern und Google Benutzern möglich macht. Durch diese Dateien-Netzwerke, wird ebenfalls die Möglichkeit der Dateisicherung im Internet gewährleistet.

Wenn man erst Google Drive auf dem Computer installiert hat und sich mit seiner Google Kennung angemeldet oder als neuer Benutzer registriert hat, erscheint ein Ordner auf dem Desktop, in den erstellte Dokumente hineinkopiert werden können. Diese Dokumente sind sowohl offline in diesem Ordner abrufbar als auch online über die Webseite. Die Dokumente können online bearbeitet und in der Cloud gespeichert werden. Durch Google-Drive gibt es die Möglichkeit diese Dokumente auch mit anderen Nutzern zu teilen. Somit können auch andere Anwender etwas an den Dokumenten abändern. Diese Änderungen werden für alle einbezogenen Nutzer in Echtzeit sichtbar und nachvollziehbar. Drive ist also die Perfekte Alternative für Personen, die an unterschiedlichen Rechnern an den selben Dateien arbeiten müssen. Ihnen bietet sich jederzeit die Möglichkeit auf ihre Dateien zu zugreifen, sogar über ihr Smartphone, was heutzutage nicht mehr wegzudenken ist. Drive bietet neben der Textverarbeitung auch Funktionen, wie Tabellenkalkulation, Bildschirmpräsentationen, Formulare und Zeichnungen an.

by Subhashish PanigrahiDie Darstellung von Google-Docs gestaltet sich sehr übersichtlich und ähnelt denen, der gängigen Textverarbeitungsprogrammen. Daher ist diese Anwendung sehr benutzerfreundlich aufgebaut und es fällt auch einem Laien nicht schwer sich dort schnell zurecht zu finden.

Wie so vieles im Leben, ist auch Google Docs nur bis zu einem bestimmten Grad kostenlos zu genießen. 15 GB stehen dem Anwender kostenlos zur Verfügung, was reichen mag, wenn es nur darum geht Dokumente hin und wieder zu bearbeiten und hochzuladen. Wenn es jedoch an das Speichern von Bildern geht, könnte das Volumen schnell erschöpft sein.

In unserem Seminar, mussten wir in größeren Gruppen ein Projekt auf die Beine stellen. Wir nutzten diese Plattform als Kommunikationsmöglichkeit. Da unsere Gruppe eine relativ hohe Anzahl an Personen beinhaltete, war dies die beste Variante um auch alle bei unserem Projekt mitsprechen zu können und um alle unsere Ideen einfließen lassen zu können. Da wir alle relativ weit von einander entfernt wohnen, war es nicht immer möglich ein Treffen zu arrangieren, so konnten wir dies nun online verwirklichen.Diese Vielzahl von Nutzungsmöglichkeit war genau das was wir für unser Projekt brauchten. Wir konnten dadurch unsere unterschiedlichen Projektentwürfe mit den andern Gruppenmitgliedern abstimmen und auch im Krankheitsfall, war dieses Mitglied über alles, was sich hinsichtlich des Projekts getan hatte, immer auf dem Laufenden.

by Polda 18

by Polda 18

Sicherlich gibt es noch andere Webanwendungen, die ähnliche Funktionen wie Google Docs bieten und alle ihre Vor- und Nachteile haben. Zum Beispiel Dropbox, um nur eine zu nennen, für unsere Zwecke hat Google Docs jedoch vollkommen ausgereicht und es war eine große Hilfe.

Eine Gruppe teilt sich. Wie und warum?

In unserem Seminar ging es darum verschiedene Projekte auf die Beine zu stellen. Jeder bekam die Möglichkeit sich für ein Projekt zu entscheiden. In dem Projekt zu dem ich mich entschlossen habe, ging es darum Interviews mit Personen zu führen, die beruflich im Bereich Erziehungswissenschaften arbeiten und diese dann online für alle Menschen zugänglich zu machen unter „Was macht ein Pädagoge?“.

Da unsere Gruppe generell sehr groß war und unser Plan zur Umsetzung des Projekts auch relativ komplex war, kam uns die Idee unsere Gruppe noch ein mal in drei kleinere Gruppen zu gliedern. Diese Aufteilung war nötig, da es so strukturierter und einfacher werden sollte auch alles zu bedenken, was in diesem Projekt wichtig werden würde. 

by Georg Sommeregger

by Georg Sommeregger

Wir teilten uns auf zum einen in die Gruppe, die für redaktionelle Tätigkeiten zuständig war. Diese Gruppe hatte zur Aufgabe alle Treffen und andere Termine zu koordinieren und alle anderen darüber in Kenntnis zu setzen, was über die Plattform Google-Docs geschah. Sie sollten uns immer wieder erinnern, dass es galt unterschiedliche Fristen einzuhalten.

Quistnix - Rotterdam, Nov, 2004

Quistnix – Rotterdam, Nov, 2004

Die zweite Gruppe war die, die für die Interviews verantwortlich war. Bei dieser Gruppe stand zu aller erst auf der To-Do-List, Personen ausfindig zu machen, die die Kriterien unseres Projekts erfüllten. Hierbei gab es hin und wieder ein paar Tipps von unserem Dozenten. Daraufhin musste natürlich der Kontakt zu diesen Personen hergestellt werden und ein Termin für ein Skype-Interview oder ein Face-to-face Interview gefunden werden. An manchen Stellen wurde auch von der Redationsgruppe ausgeholfen, da von ihrer Seite auch Ideen für Interviewpartner kamen. Nach dem das Interview geführt wurde, musste es noch nachbearbeitet werden und konnte dann von der Technik Gruppe auf unsere Seite hochgeladen werden.

Wobei wir nun zur dritten uns letzten Gruppe kommen.

by Paolo Schubert

by Paolo Schubert

Die Techniker unter uns waren dafürzuständig alles Technische ins Laufen zu bringen.
Das richtige Aufnahmemedium für die Interviews einzustellen, was bei uns zum einen Auphonic und zum anderen Skype waren. Dann musste die Homepage erstellt und vom Design angepasst werden, damit sie auf unsere Projekt passte. Diese Gruppe war auch dafür zuständig, die geführten Interviews später als Podcast auf unsere Webseite hochzuladen und auch im
iTunes Store, sowie für Android Endgeräte verfügbar zu machen, da wir es als auch über die Podcastapps anbieten wollten.

Natürlich blieb es nicht aus, dass sich die Gruppen auch gelegentlich untereinander unter die Arme gegriffen haben, wenn es mal ein bisschen problematischer wurde. Diese Aufteilung in Gruppen hat sich schlussendlich als sehr sinnvoll und hilfreich herausgestellt, da sich die drei Gruppen besser auf ihre jeweilige Arbeit konzentrieren konnten und somit ein gutes Endergebnis erzielt werden konnte.

Erstellen eines Interview-Leitfadens

Wir haben uns für unser Projekt „Was macht ein Pädagoge?“ die Interviewform des Leitfadeninterviews ausgesucht. Für unsere Zwecke war es für uns die beste Methode auf die gewünschten Ergebnisse zu kommen, nämlich herauszufinden, was ein Pädagoge nun nach seinem Studium machen kann.

 

Dies führte zu den Überlegungen, was wir nun alles wirklich mit den Interviews erreichen wollten. Das Ziel der Interviews sollte sein, viel über die Interviewpartner herauszufinden. Aber auch nur so viel, dass es wissenswert bleibt und unser Projekt nicht verfehlt. Wir wollten wissen, welche beruflichen Möglichkeiten sich als Bachelor-Absolvent im Fach Erziehungswissenschaften bieten. Also mussten wir unsere Fragen dahingehend limitieren. Was auch nicht immer sehr einfach war, denn es ergaben sich viele Fragen, die gestellt werden wollten. Jedoch gab es nicht den Platz um nicht den Rahmen des Ganzen zu sprengen.

by Sarah Horvath

by Sarah Horvath

Zu Anfang musste natürlich eine Begrüßung stehen, dachten wir uns. Danach wollten wir

natürlich mehr über die Person wissen, wie den Name, das Alter und das Beschäftigungsverhältnis. Interessant war es unserer Meinung auch, in Erfahrung zu bringen, was die/den Befragte/n zu einem Studium der Erziehungswissenschaften bewegt hat und wie er/sie zu dem jetzigen Beruf gekommen ist.

by Agripolare

by Agripolare

Weitere Brainstormin-Phasen führten zu jeder Menge neuer Ideen bezüglich interessanter Fragen. Daraus haben wir dann die wichtigsten uns wissenswertesten Fragen herausgearbeitet, bei denen wir uns sicher waren, diese könnte für die Hörer unseres Podcasts genau so interessant sein. Wir nahmen Fragen über ihre gesamte Ausbildung, sowie ihren aktuellen Beruf in den Fragenkatalog auf. Zum Beispiel wollten wir von ihnen wissen, wie ein typischer Arbeitstag bei ihnen aussieht und was ihren Beruf auszeichnet. Ganz besonders wichtig war uns, wie die befragten Personen zu ihrem Beruf gekommen sind, da uns Erziehungswissenschaftler genau das wirklich interessiert. Wir mussten uns klar machen, welche Fragen uns als angehende Bachelor-Absolventen brennend interessierten, somit würden wir auch die richtigen Fragen für unsere Hörer finden. Je nach Interviewpartner konnten die Fragen auch abgeändert und angepasst werden, da vielleicht die ein odere andere Frage hinfällig wurde.

by Simon Eugster

by Simon Eugster

Zu guter Letzt hielten wir es für interessant, ob unsere Interviewpartner irgendwelche Tipps hätte, die unseren Hörern das Leben hinsichtlich beruflicher Entscheidungen erleichtern könnten. Ob es etwas gibt worauf man unbedingt achten sollte, bevor mal sich auf die Suche begiebt und endgültig entscheidet.
Natürlich war es uns auch wichtig, dass es kein starres Frage-Antwort-Spiel werden würde. Deswegen haben wir versucht auch immer während des Interviews auf unsere Partner einzugehen und spontan aufkommende Fragen miteinzubeziehen und ihnen Raum für Erläuterungen zu bieten.

 

„Questor“ von „GeoQuest“ Tücken und Bugs der Beta Version

„Questor“ ist ein Editor, der es ermöglicht eigene Stadtrallies oder Schnitzeljagden bis hin zu, mit pädagogischen Inhalten gefüllten, Spielideen zu realisieren.

„Questor“ und deren Entwickler verstehen das Programm sowohl als eine Plattform für mobiles Storytelling, als auch als ein Kreativwerkzeug, das seine Kraft aus der Beteiligung und Integration seiner Benutzer bezieht.

Von der Idee unseres Medienprojektes, eine App für Erstsemesterstudenten der Erziehungswissenschaft zur Orientierung auf dem Campus zu erstellen, bis zur vollständigen Realisierung waren und sind wir noch vor einigen Schwierigkeiten gestellt. Dieser Blogeintrag wird sich der Problematiken widmen, denen wir bei der Erstellung unserer Erstsemesterrallye ausgesetzt waren. Ein weiterer Blogeintrag wird noch einmal versuchen zu dokumentieren, welche Schwierigkeiten bei der Tesphase der Rallye sowie letztlich auch bei der Durchführung in der Orientierungswoche auf uns zukamen bzw. noch kommen werden.

Im Vorfeld sei gesagt, dass dieser Blogeintrag zwar durchaus kritisch hinterfragt, sich jedoch der „GeoQuest-Editor“ für unser Medienprojekt als am wenigsten fehleranfällig und  benutzerfreundlichsten erwies. Des weiteren ist vom Programm „GeoQuest“ nach wie vor nur die BETA-Version verfügbar und es ist davon auszugehen, dass die Entwickler viele Bugs auszumerzen versuchen werden und die Performanceleistung der Server hoffentlich erhöht werden.

Für Administratoren bzw. Ersteller eines Spiels ist es zuerst nötig sich auf der Homepage zu registrieren und einen kostenlosen Account zu erstellen.

Nachdem der Login vollzogen ist wird der User weitergeleitet in den Editor, in welchem es ihm jetzt möglich ist, mit der Erstellung eines Quests zu beginnen. Dazu betätigt der User den Button „Neues GeoQuest erstellen“ auf der linken Seite des Bildschirms.1

Ist dies geschehen landet man auf einem Startbildschirm, welcher auch durchaus übersichtlich gestaltet ist. Alle Reiter und Eingabefelder sind schlüssig und selbsterklärend.  Die Schaltflächen funktionieren zweckdienlich und klar strukturiert. Klickt der User bspw. auf das Standardtitelbild so öffnet sich der Arbeitsplatz von wo aus ein passendes Bild ausgewählt werden kann. Die erste Schwierigkeit beginnt für den User damit, ein Foto oder Bild ins passende Dateiformat zu konvertieren, da der Editor nur .jpg und .gif Dateien in einer Auflösung von 512*288 Pixeln akzeptiert.  Für erfahrene User ist dies sehr leicht mit Programmen wie Microsoft Paint oder dem Freewareprogramm GIMP möglich, unerfahrene User kann dies jedoch bereits sehr frustrieren und vor eine große Herausforderung stellen. Wünscheswert wäre, wenn bei einer Aktualsierung ein Tool implementiert würde, welches hochgelande Bilder automatisch konvertiert und skaliert. Ergänzend könnte ein Feature sinnvoll sein, dass erlaubt, Bilddateien per URL einfügen zu können.

Übersichtsblidschirm

Kein Problem stellt das Einfügen eines Titels und einer Beschreibung dar und auch die Option ein (vorgegebenes) Theme für sein Quest zu wählen ist schlüssig und anschaulich (dadurch, dass eine Vorschau des Layouts in einem animierten iPhone© dargestellt ist).

Will der Adminstartor des Quests nun beginnen es mit Content zu füllen, so wählt er entweder den Reiter „GeoQuest Editor“ aus oder klickt auf das Stiftsymbol. Danach gelangt er auf folgenden Bildschirm.

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Um einen Startpunkt seines Quests zu wählen ist eine Kartenfunktion integriert. Die Bedienung ist allerdings aufweniger als erwartet. Standardmäßig öffnet sich eine Karte des Zentrums der Stadt Bonn.

Zuerst gibt der User in die Suchleiste die Stadt bzw. den Ort an in dem sein Quest stattfinden soll. Leider ist eine präzisere Suche (bspw. nach Straßennamen oder Stadtteilen) nicht möglich, sodass der User an einem zentralen Punkt im jeweiligen Ort starten muss. Häufig tritt hier der Bug auf, dass das sich öffnende Fenster, mit den vorgeschlagen Städten zur Ausrichtung, sich nicht mehr schließen lässt, selbst wenn der User den Editor verlässt Bug. Dies ist nicht nur sehr irritierend, sondern schränkt auch die Funktionalität ein, dadurch, dass dieses Fenster immer im Vordergrund ist. So bleibt dem User nichts anderes übrig, als sich auszuloggen und noch einmal einzuloggen.

Auffällig ist in diesem Bereich auch, dass die, vorher sehr flüssig laufende, Seite deutliche Performanceprobleme aufweist und das Navigieren auf der Karte sehr stockend und ruckelnd von statten geht. Wie bereits von Jenny in ihrem Blogbeitrag erwähnt ist die teilweise sehr dürftige Performanceleistung sehr frustrierend.

Die Grundbedienung der Karte ist prinzipiell sehr simpel gehalten und intuitiv zu verstehen, sodass auch Laien eigentlich keine sonderlich großen Probleme damit haben sollten. Vergleichbar ist die Kartenfunktion mit einer stark abgespeckten Version von Google Maps. Die Navigation auf der Karte funktioniert mit dem Cursor welcher sich, bei gedrückter linker Maustaste, in ein Fadenkreuz verwandelt der an der Postion verharrt. Bewegt der User die Maus bei gedrückter linker Maustaste kann er dadurch über die Position der Karte veränderen. Um die Zoomfunktion zu nutzen kann der User entweder per Doppelklick der linken Maustaste näher in das von ihm gewünschte Areal hineinzoomen oder auf das Lupensymbol mit dem + Zeichen klicken, mit dessen Hilfe dann weiter in das auf dem jeweilgen Kartenabschnitt zentral gelegene Areal  gezoomt wird. Um wieder größere Kartenabschnitte zu sehen, betätigt der User die Schaltfläche mit dem Lupensymbol und dem – Zeichen.

Die Navigation funktioniert realtiv gut und fehlerfrei und ist für Ortskundige relativ leicht zu bedienen. Problematisch wird es wahrscheinlich werden, wenn der User eine Rallye in einem größeren Gebiet plant oder selber nicht komplett ortskundig ist. Man stelle sich vor, ein User möchte eine Rallye für sich und seine Freunde entwerfen, die sie nach und nach zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten in Berlin führt, wo sie einen Kurzurlaub planen. Ohne präzisere Ortkentnisse in Berlin wird es sehr aufwändig überhaupt die einzelnen Stationen zu finden. Wahrscheinlich wird der User simultan mit Google Maps arbeiten und von dort aus den gesuchten Punkt auf der Karte von Questor suchen. Diese zeit- und nervenaufreibende Kleinstarbeit wird vermutlich im Normalfall vom User als sehr stressig empfunden bzw. unter Umständen auch abgelehnt werden. Wünschenswert wäre daher bei einem etwaigen Update eine Implementierung einer Suche nach Straßen, Gebäuden oder wichtigen Punkten in einer Stadt, welche es erheblich erleichtert die Orientierung zu behalten.

Problematisch gestaltet sich bei der Durchführung auch Koordinaten und Punkte, die auf der Karte zu nah beieinander liegen (dazu aber mehr in einem weiteren Blogeintrag).

Hat man sich für einen Punkt entschieden kann der User per Drag&Drop entscheiden was für eine Art Wegpunkt er festlegen möchte. Hier hat er die Auswahl zwischen einem Text , einer Frage oder einem Videoclip . Das gewünschte Feld zieht er einfach auf den gewünschten Wegpunkt. Leider lassen sich diese Bausteine nicht miteinander kombinieren. Die Möglichkeit eigene Videos hochzuladen ist leider so in der Form erst einmal nicht gegeben, sondern kann nur über Youtubelinks geschen. So muss der User, sollte er selbstgedrehte Videos für sein Spiel oder seine Rallye verwenden wollen, erst einmal einen Youtubechannel eröffnen, dort selbiges Video hochladen und dein Link in die Adresszeile einfügen. Dies mag aus Gründen von zu hohem Traffic der Fall sein, ist jedoch ebenfalls a) zeitraubend und kann b) abschreckend für unerfahrene User sein. Sollte es der Fall sein, dass zu hoher Traffic ausschlaggbend dafür ist, dass keine eigenen Videos direkt im Editor hochgeladen werden können ist dies sicherlich nachvollziehbar, jedoch sollte es von technischer Seite auch die Möglichkeit geben Videolinks von anderen Hostern und Servern zuzulassen.

Das Einfügen von Texten oder einer Frage gestaltet sich einfacher. Diese wird, nachdem man seinen festgelegten Wegpunkt mit der Maus ausgewählt hat, einfach ins Textfeld auf der linken Seite eingegeben. Bei einer Frage wird zusätzlich noch die richtige Antwort eingegeben. Schade ist es, dass bei Fragen nicht mehrere Antworten als richtige Antwortmöglichkeit anerkannt werden können (auch dazu wird in einem späteren Blogeintrag Stellung bezogen). Gibt er User Beispielsweise im Interface als richtige Antwort „vier“ ein und der Endnutzer dann bei der späteren Durchführung auf selbige Frage die Anwort „4“, so erkennt das Programm die gegebene Antwort nicht als richtig an. Wünschenswert wäre ein Update dahingehend.

Ein Ärgerniss ist auch, dass sich einzelne Bausteine nicht kombinieren lassen. Möchte man dem Endnutzer beispielsweise eine Frage zu einem Video stellen, ist dies erstmal so in der Form nicht möglich. Auch ist es nur über Umwege (Youtube) möglich „normale“ Grafiken, Bilder oder Fotos einzufügen, da diese Funktion (noch) nicht implementiert ist.

Das Prinzip ist erst einmal sehr einfach und schlüssig, jedoch erwies sich auch hier ein sehr ärgerlicher und hartnäckiger Bug für uns als sehr frustrierend. Eigentlich ist es sehr leicht möglich eine bestimmte Station zu löschen. Man muss lediglich auf  folgendes Symbol klicken  wonach sich ein Fenster öffnet, welches den User fragt, ob er sich sicher sei folgende Station zu löschen.

Normalerweise sieht die Benutzeroberfläche für eine einzelne Station dann so aus. 5
Mehrfach war es bei der Gestaltung unserer Erstsemesterrallye jedoch der Fall, dass das Symbol einfach verschwand und nicht mehr da war. Die Oberfläche sieht nach auftreten des Bugs dann so aus. 6An diesem Bug änderte sich allerdings auch (im Vergleich zu oben genanntem Bug mit der Suchleiste) nichts bei erneutem Ein- und Ausloggen. Da keine andere Möglichkeit besteht eine Station zu löschen, bleibt so dem User nur die Möglichkeit die Station zu ändern und umzubennen und in dem Fall, dass er dies nicht möchte, die gesamte Rally von neuem in den Editor einzugeben! Ein sehr ärgerlicher Bug, der uns einige Zeit gekostet hat und den es unbedingt in der finalen Version auszumerzen gilt!

Hat der Ersteller nun mehrere Stationen festgelegt, möchte aber die Reihenfolge, in der der diese bearbeitet werden, ändern, kann er die Stationen über die Pfeilsymbole (siehe oben) verschieben. Bei guter Serverleistung ist dies auch durchaus einfach und mit ein paar Klicks kann beispielsweise eine Station die bei einer Rallye relativ am Anfang begangen werden sollte ans Ende verschoben werden. Die Erfahrung, die unsere Medienprojektgruppe gemacht hat, zeigt, dass bei schwacher Serverleistung so ein Vorgang durchaus einmal eine viertel Stunde in Anspruch nehmen kann. Dies ist natürlich sehr zermübend. Um dem User eine einfachere und intuitivere Handhabung zu ermöglichen, wäre es auch bspw. möglich das Feature zu implementieren, einzelne Stationen per Drag & Drop zu verschieben. Dies würde aber vermutlich wieder zu Lasten der Serverleistung gehen und ist daher erst einmal nachrangig.

Sind dann diese Tücken erst einmal überstanden und der User hat alle Stationen fertig gestellt und in seine gewünschte Reihenfolge gebracht kann er den Button „Mein Spiel ist fertig“ betätigen. Auf der Mainpage kann der User dann den persönlichen Spielecode entnehmen.

7Nachdem die GeoQuest-App letztlich auf das Endgerät geladen wurde und der Code eingeben wurde könnte es prinzipiell losgehen und der Spaß beginnen.

Tatsächlich ist dies erst der Anfang einiger neuer großer und kleiner Probleme. Den weiteren Vorgang zu einer letztendlich funktionstüchtigen und (größtenteils) fehlerfreien Rallye möchte ich in meinem nächsten Blogeintrag erläutern.

Abschließend sollte noch einmal erwähnt werden, dass in diesem Blogeintrag zwar deutliche Kritik ausgesprochen wurde und viele Verbesserungsvorschläge Platz finden sich jedoch der „GeoQuest-Editor“ von „Questor“ als „am wenigsten fehleranfällig“, von allen Anwendungen die wir zur Realisierung unseres Medienprojekts benutzt haben, erwiesen hat und das Programm kostenlos zur Verfügung steht. Gelingt es den Entwicklern die Fehler zu beseitigen und evtl. einige kleinere Veränderungen bzw. Anpassungen durchzuführen, handelt es sich beim GeoQuest-Editor und der dazugehörigen App um ein tolles Instrument um spielerisch komplexe Sachzusammenhänge zu vermitteln. Gelingt es den Entwicklern auch, die Gestaltung noch intuitiver (und in manchen Punkten auch simpler) auszurichten, könnte der „GeoQuest-Editor“ ebenfalls in absehbarer Zukunft auch ein tolles Instrument für User mit geringen Technik und Softwarekentnissen sein und in vielen Bereichen, auch der pädagogischen Arbeit, von vielen Menschen einsetzbar sein.