Was ist Skype und wie funktioniert es?

Skype ist ein onlinefähiges Kommunikationssystem. Im Jahr 2003 wurde Skype gegründet und war das erste Mal für die Nutzer verfügbar, damals jedoch unter dem Namen Syper[1]. Heute gehört Skype dem Unternehmen Microsoft, ein weltweiter Software und Hardware Hersteller.

Um Skype[2] nutzen zu können, benötigt der User eine Webcam, ein Mikrofon und ein Lausprecher oder ein Headset. Skype kann überall genutzt werden, ob mit dem Computer oder dem Smartphone, auch mit dem Tablett, dem Fernseher oder mit Spielekonsolen. Einzige Vorrausetzung ist eine Verbindung zum Internet, entweder über WLAN oder über eine Internetflat auf dem Smartphone. Jeder Skype-User muss sich ein eigenes Konto erstellen, mit User-Name und dazugehörigem Passwort, damit er oder sie es benutzen kann.

Die kostenlosen Funktionen von Skype sind, dass eigene Konto erstellen, sowie die neusten Downloads zur Softwareaktualisierung bekommen. Außerdem kostenlos sind Sprach- und Videoanrufe an andere Skype-Nutzer, sowie Sofortnachrichten in einem privaten Chat und Dateiübertragung. Eine weitere kostenlose Funktion von Skype ist die App GroupMe™, bei der Gruppen mit mehreren Teilnehmern gegründet werden können, damit der User mit vielen Menschen gleichzeitig kommunizieren kann. Kostenpflichtige Funktionen von Skype sind, das Anrufen von Festnetz- und Mobilfunknummern weltweit, sowie das Senden von SMS-Nachrichten und Gruppenvideoanrufe mit bis zu 10 Teilnehmern.


[1] Vgl. http://de.wikipedia.org/wiki/Skype.  Aufgerufen am 07.04.14.

[2] Vgl. http://www.skype.com/de/features/ . Aufgerufen am 07.04.14.

Charakteristika Leitfadeninterviews

Dieser Text bediente sich an der Literatur von Barbara Frieberthäuser die sich mit verschiedenen Interviewtechniken auseinander setzte. Das Leitfadeninterview ist ein Verfahren der qualitativen und empirischen Sozialforschung. Dieser Interviewtechnik liegt zu Beginn eines Gespräches immer ein Fragenkatalog vor. Dieser dient als Grundlage des Interviews und ist eine Hilfestellung, damit in der Konversation nicht das eigentliche Ziel verloren wird. Das Leitfadeninterview und der vorgefertigte Fragenkatalog dienen auch dazu, den Forschenden eine gewisse Vergleichbarkeit herzustellen, wenn beispielsweise mehrere Interviews zu einem gleichen Thema stattfinden sollen. Die Abfolge der Fragen ist unwichtig und der Befragte kann gegebenenfalls noch Gedanken ergänzen. Dadurch erhält das Leitfadeninterview den Charakter eines lockeren Gespräches und wirkt nicht erzwungen. Das Leitfadeninterview dient ebenfalls als Theorien- und hypothesenprüfend und kann als Quelle zur Daten- und Informationssammlung zur Verfügung stehen. Durch diese Kriterien ist sichergestellt, dass ein qualitatives Verfahren, wie das Leitfadeninterview als repräsentatives und aussagekräftiges Mittel für empirische Analysen zur Verfügung stehen kann.

Der Forschende sollte sich vor einem Interview immer gut vorbereiten. Die Fragen werden auf Grundlagen von Literatur vom Interviewer selbst erstellt und bedienen sich eventuell anderer vergleichbarer Studien. Er/Sie ist mit dem Thema vertraut und kann im Falle eines Problems schnell reagieren und das Gespräch wieder in Gang zu bringen. Es ist nicht alleine ausreichend, sich nur seiner Fachliteratur zu bedienen, sondern es ist ebenfalls bedeutsam die Kommunikationsregeln und Datenschutzbestimmungen einzuhalten.

Um dem Leitfadeninterview Qualität und einen gewissen Standard zu geben, bedarf es einer regelmäßigen Überarbeitung des Fragenkatalogs, sowie der Erprobung des Interviews durch eine Vorübung. Dadurch, lassen sich Unsicherheiten auf Seiten des Interviewers in Bezug auf Formulieren von Fragen vermeiden und zu komplizierte und unklare Fragen werden verbessert.

Zu den Leitfadeninterviews zählen einige weitere Interviewformen, wie Beispielsweise das Fokussierte Interview, das problemzentrierte Interview, das Dilemma-Interview, die Struktur-Lege-Technik, das Konstrukt-Interview und das Erzählgenerierende Interview, das.

Im fokussierten Interview geht es schwerpunktmäßig darum, dass sich Interviewer und Befragter die gemeinsame Erfahrung einer Thematik teilen. Ziel ist es detaillierte, umfangreiche und mit Emotionen besetze Informationen zu erhalten.

Das Problemzentrierte Interview legt den Hauptgehalt auf eine gesellschaftliche Problemlage, welche im Verlauf des Interviews ergründet werden sollen. Dabei zählen die Meinungen und Haltungen verschiedener Befragten.

Das Dilemma-Interview ist eine Interviewform, bei der die Befragten vor eine gleiche Konfliktsituation gestellt werden. Ziel ist es, am Ende vergleichbare Antworten vorzufinden ist.

Bei der Struktur-Lege-Technik werden die verschiedenen Antworten zu den Leitfragen auf Karten geschrieben und zur Visualisierung auf den Tisch gelegt. Dies hat den Vorteil, dass Themen nicht wiederholt werden und der Interviewer kann den Befragten leichter in bestimmte Themenrichtungen lenken.

Die nächste Interviewform die zu den Leitfadeninterviews zählt ist das Konstruktinterview. Bei dieser Form liegt ebenfalls ein Fragenkatalog vor, welcher im Verlauf genutzt werden soll. Unterschied zu den anderen Interviewtechniken ist hier, dass sich hier an Konstrukten bedient wird. Beispielsweise sollen Bezüge zu vergangen oder zukünftigen Situationen oder zu anderen Personen erstellt werden oder es werden Vergleichsfragen gestellt.

In Erzählgenerierenden Interviews wird der Befragte meist zu seiner eigenen Biografie oder zu Alltagsituationen befragt. Hierbei ist es ihm/ihr selbst überlassen welche Reihenfolge gewählt wird. Der Interviewer ist ein nimmt die Rolle des aufmerksamen Zuhörers wahr. Das Narrative Interview ist ähnlich aufgebaut wie das erzählgenerierenden. Hier kann der Befragte ebenfalls seine eigenen Erfahrungen zu einer bestimmten Thematik frei erzählen. Der Interviewer hat währenddessen die Aufgabe aufmerksam zuzuhören und den Erzählfluss nicht zu unterbrechen.

Quellen:

http://www.uni-siegen.de/phil/sozialwissenschaften/soziologie/mitarbeiter/ludwig-mayerhofer/methoden/methoden_downloads/meth1_7.pdf   20.02.14

http://de.wikipedia.org/wiki/Leitfadeninterview    20.02.14

Frieberthäuser/ Barbara. Interviewtechniken. In: Frieberthäuser/ Barbara (Hrsg.) Handbuch der Qualitativen Forschungsmethoden in der Erziehungswissenschaft.  2. Auflage Weinheim 2003. S. 371.395.

Prezi-Präsentationen

Prezi-Präsentationen

Dieser Blogeintrag handelt von Prezi, ein alternatives Programm zu Power-Point zur Erstellung von Präsentationen für Schule, Studium und Beruf.

Der Unterschied zu Power-Point-Präsentationen ist, dass hier ausschließlich im Internet gearbeitet wird, jedoch kann mit der kostenpflichtigen Version auch offline mit einem installierten Programm gearbeitet werden.

Um mit der Online-Version arbeiten zu können, wird ein Adobe-Flash-Player benötigt. Die Prezi-Internet-Version ist für alle Nutzer im Netz sichtbar. Vorteil hierbei ist es, dass auch andere Nutzer an der eigenen Präsentation mitarbeiten können. Dies ist besonders gut geeignet für Schüler und Studenten die Präsentationen in Gruppenarbeiten vorbereiten müssen. Außerdem ist es möglich andere Präsentationen zu nutzen und weiter daran zu arbeiten um diese für eigene Zwecke zu verwenden. Nachteil für Prezi-Präsentationen die in der Onlineversion verfügbar sind ist, dass das Urheberrecht und Zitationen besonders geachtet werden müssen, da es eine öffentliche Präsentation ist. Ein weiterer Vorteil ist es, dass in Prezi-Präsentationen ganze Power-Point-Präsentationen hochgeladen werden können, somit können ältere Power-Point-Präsentationen wieder neu aufbereitet werden.

Mit Prezi-Präsentationen wird auf einem unendlich großen virtuellen Blatt Papier gearbeitet. Zunächst wird ein Layout für die Präsentation festgelegt, dabei können entweder die vorinstallierten Entwürfe verwendet werden, oder es wird selber ein neues Layout kreiert. Hier können nun nach und nach Grafiken, Bilder, Texte, Videos, etc. eingefügt werden. Anschließend muss der Designer die Reihenfolge seiner Präsentation selber festlegen, wohingegen bei Power-Point-Präsentationen eine lineare Struktur vorgegeben ist. Durch Zoomen werden die einzelnen Gegenstände kleiner oder größer. Wenn eine Präsentation gestartet wird, fährt eine Kamera zu den einzelnen Stationen auf dem Bildschirm, dieses muss durch weiterklicken gemacht werden.

Im Internet gibt es ein Handbuch über das Programm Prezi zum downloaden, allerdings kostet es 4,99Euro.

Powerpoint? Folien? Referat?

Die Präsentation

In diesem Seminar ging es nicht nur darum ein Medienprojekt zu entwickeln und durchzuführen, sondern auch das Projekt in angemessener Weise zu präsentieren. Die anderen Teilnehmer sollen einen guten Einblick in die Gestaltung, Entwicklung und das Ergebnis des Projekts bekommen.

Es gibt viele Möglichkeiten der Präsentation : ein rein mündlicher Vortrag, Folien, eine Powerpointpräsentation etc.

Um das richtige Medium zu wählen sollte man sich überlegen welches das Projekt am besten wiedergeben kann.

Ist das Projekt an sich eher theoretisch, so sind die zuvor genannten Möglichkeiten wie : ein rein mündlicher Vortrag, Folien, eine Powerpointpräsentation etc., angemessen und stehen in Relation zueinander.

Bei unseren Projekt des Educaching für Erstsemester war ein sehr praktischer und aktives Projekt. Sicher gab es auch einen theoretischen Teil. Die Wahl des Mediums und die Planung der Inhalte: welche Stationen wollen wir ablaufen? Welche aufgaben müssen bewältigt werden ?etc.

Doch der Hauptteil der Arbeit bestand in der Praxis. Es musste überprüft werden ob die Anzahl der Stationen und die Reihenfolge, sowie die Aufgaben bewältigt werden können. Dafür mussten wir unsere Rally selber einige Male durchlaufen, um die App auf ihre Funktion zu testen und mögliche Fehler zu beheben.

Eine rein mündlicher Vortrag oder das auflegen von Folien, hätte diesen praktischen Teil des Projekts nicht angemessen wiedergeben können. Eine Powerpointpräsentation wäre denkbar gewesen, ist jedoch ein Medium welches sehr häufig verwendet wird. Wir wollten etwas neues, deshalb entschieden wir uns ein Video zudrehen, während wir die Rally durchliefen. Mehrerer Videos wurden gedreht und am Ende zu einer Art Trailer zusammen geschnitten. Der Trailer sollte einen Einblick in das Projekt geben, sowie einen Anreiz es selbst auszuprobieren. Kurz aber Intensiv!

 Ps.: Das Video ist leider zu Groß, um es an dieser Stelle nochmal hochzuladen ! Dafür gibt es ein Bild der Macher !

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Die Map

Die selbst kreierte Map

Wie bereits in meinem ersten Blogeintrag erwähnt und von Nicole schon begonnen, geht es in diesem Eintrag um die Erstellung einer eigenen Map.

Praktisch, einfach und schnell gemacht. Und so geht’s:

1.Schritt: Notwendig ist ein Google-Account, diesen haben viele schon und wenn nicht ist dieser schnell gemacht. Bei Google angemeldet und mit einem Klick auf Maps kann es dann auch schon losgehen.

Hier kann man sich nun 1zwischen der klassischen und der neuen Version entscheiden.

Die Entscheidung ist natürlich jedem selbst überlassen. Ich habe mich für die neuere Version entschieden, da diese im Vergleich über ein paar mehr Funktionen verfügt.

2.Schritt: Im Suchfeld tippt man nun den Ort ein, für den man eine Karte erstellen möchte oder mit dem man starten möchte. Jetzt gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich beginne Stationen für meine Karte zu markieren. Dazu wählt man das entsprechende Symbol in der Funktionsleiste an:

Ist dies geschehen, klickt man einfach nur auf den Punkt, den man haben möchte. Es öffnet sich ein Fenster, in dem man diesem Punkt einen Namen geben kann und etwas dazu schreiben kann. Diese Punkte kann man auch im Nachhinein immer wieder bearbeiten oder auch löschen. Ist der Punkt gesetzt erscheint er rechts in einem Fenster. Von hier aus

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 kann er zu jeder Zeit wieder angewählt werden. Zudem hat man einen Überblick 

über die bisher gesetzten Punkte. So setzt man alle Punkte, die für die eigene Karte relevant sind. Man kann diese auch miteinander verbinden, mit dem Symbol, welches sich rechts in der Funktionsleiste befindet. Auf diesen Punkt möchte ich jedoch nicht weiter eingehen, da er sich von selbst erklärt.

3.Schritt: Darüber hinaus kann man nicht nur Punkte festlegen und diese mit Linien verbinden. Man kann auch Routen zwischen den festgelegten Punkten einfügen. Diese Funktion finde ich persönlich sehr praktisch und im Vergleich zur klassischen

3Version stellt sie für mich eine positive Veränderung dar. Die Route zu erstellen ist genau so einfach, wie die Punkte zu setzten. Man klickt in der Leiste das Routensymbols an, worauf hin sich wieder rechts im Fenster die Routenplanung öffnet. Hier kann nun der Start und das Ziel eingeben werden.Die Karte zeigt nun den schnellsten Weg an. 

Außerdem kann man mit einem Klick auf „detaillierte Route“ sich eine genaue Wegbeschreibung in einzelnen Schritten anzeigen lassen, egal ob mit dem Auto oder zu Fuß.

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4.Schritt: Hat man alle seine Punkte gesetzt, miteinander verbunden und Routen geplant ist die Karte fertig. Im Überblick kann man nun noch Verbesserungen vornehmen.

Ist man jedoch zufrieden und fertig kann man seine Karte nun auch für andere sichtbar machen. Hierzu klickt man den Button „Teilen“, der sich rechts im Bildschirm befindet, an. Es erscheint folgendes Fenster:

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 An dieser Stelle kann man nun auswählen, wer die Karte alles benutzen darf. Man kann individuell Freunde einladen oder auch für die Öffentlichkeit freigeben. Über die sozialen Netzwerke (z.B. Facebook oder Twitter) ist dies schnell geschehen.

5.Schritt: Erstellt eure eigene Karte !

Learning by doing!- oder langweilig: Die Lernmethode

What we have to learn to do, we learn by doing -Aristoteles

Der Auftrag an uns selber, war es einen Weg zu finden, den Studenten des ersten Semesters Erziehungswissenschaften, die Wege an, um und zur Uni zu erleichtern.

Eine simple Karte zu erstellen, die in der Tasche untergeht und leicht zu verlieren ist, ist einfach. Doch was hat ein Student immer dabei, verliert und vergisst er niemals? Richtig, das Handy! Also eine digitale Karte muss her, die jeder stets zur Hand hat. Diese Karte war jedoch nur ein Nebenprodukt unserer Arbeit.

Wie man sich solch eine Map selbst zu Nutzen machen kann, ob privat oder beruflich zeigt mein zweiter Blogeintrag. Einfach mal reinschauen!

Das Schmuckstück des Projektes sollte eine Rally sein, die jeder Student mit seinem Handy durchläuft. Hier werden alle wichtigen Punkte abgelaufen, die man in den nächsten (mind.) 3 Jahren, das ein oder andere Mal anlaufen muss. Bevor das Studium also richtig los geht, war jeder schon mal an den Eckpfeilern des Studiums. Dazu gehören nicht nur die Hörsäle oder die wichtigsten Dozenten oder das geliebte BAföG-Amt. Auch für das zwischenmenschliche Vergnügen soll gesorgt sein.

 

Ganz nach dem Motto : „ Learning by doing“. In der Theorie weiß jeder wo das Studiensekretariat ist. „ Irgendwo an der Mensa“ doch wo ist nun die Mensa? – Teufelskreis. Doch ist einem damit geholfen? Lieber einmal selbst da gewesen sein. Aktiv gelaufene Wege merkt man sich besser

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, als einmal auf Google-maps angesehene. Man macht die Wege zum Beispiel an bestimmten Punkten fest, an die man sich erinnert, wenn man beim nächsten mal daran vorbei läuft. Zu vergleichen mit dem berühmten Dejavu. Man erinnert sich einfach besser an Dinge oder in unserem Fall Wege, die man selbst schon einmal gesehen hat. Also Schluss mit purer Theorie ( die hat man im Studium noch zur Genüge) und hin zur Praxis- Just do it! esser, als einmal auf Google-maps angesehene. 

http://www.mi-knoll.de/128401.html

Hier dann doch noch etwas Theorie zum nachlesen. Hier findet ihr die Anfänge und die Entwicklung der pädagogischen Lernmethode des :“Learning by doing“

 

Educaching für Erstsemester – Die verschiedenen Stationen

Educaching für Erstsemester – Die verschiedenen Stationen am Campus Essen

Nach dem ich in meinen vorherigen Blogeinträgen verstärkt auf die Entwicklung der Idee für unsere Educaching App für Erstsemester und deren Konzeption eingegangen bin, möchte ich in diesem Beitrag die einzelnen Stationen dieser App vorstellen.

Wie bereits zuvor erwähnt, liegt der Fokus bei diesen Stationen und unseren Lernzielen nicht in erster Linie auf der Vermittlung des Inhalt, sondern viel mehr bei der Verknüpfung zu wichtigen Räumlichkeiten und Ansprechpatern durch die eigenständige Exploration im Feld. Die Stationen wurden dabei so gewählt, dass die Lernenden einen möglichst umfangreichen Überblick über den Campus Essen erhalten.

Unsere Educaching App für Erstsemester besteht aus 15 verschiedenen Stationen, welche sich auf dem gesamten Campus Essen verteilen. An jeder Station wird dem Lernenden eine bestimmte Aufgabe gestellt, die es zu lösen gilt. Wie man auch aus den anderen Blogeinträgen zum verwendeten Editor „Questor“ von „GeoQuest„ entnehmen lässt, hatten wir bei der Gestaltung dieser Aufgaben verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Eine Option ist es, mit dem Editor Informationstexte zu den festgelegten Stationen hinzufügen. Diese Texte werden dem Lernenden dann auf seinem Smartphone angezeigt, wenn er an dem Gebäude oder der Räumlichkeit angekommen ist. Des Weiteren gibt es noch die Möglichkeit, verschiedene Quizfragen zu generieren. Dafür gibt es ein Eingabefeld in dem man eine Fragestellung sowie Zusatzinformationen einfügen kann und ein weiteres Feld, welches für die betreffende Antwort zuständig ist. Die dritte Option besteht darin dem Lerner Videos vorzuspielen. Diese müssen jedoch zuvor bei youtube hochgeladen werden, damit sie mit Hilfe des betreffenden Link aktiviert werden können. Somit wurden diese drei Varianten in die Aufgabentypen mit eingebunden.

Damit die Studenten an einem zentralen Punkt am Campus Essen starten können, befindet sich die erste Station und Aufgabenstellung am Hörsaalzentrum, in welchem auch viele Vorlesungen im künftigen Studienalltag stattfinden werden. Auch das Audimax, einer der größten Vorlesungsräume in dem häufig Klausuren stattfinden, wird vorgestellt.

Die nächste Quizfrage wartet am nicht weit entfernten Raum von Frau Ruby. Sie ist eine wichtige Person wenn es um Angelegenheiten bezüglich der Prüfungsverwaltung und Noteneintragung im LSF geht. Außerdem erhalten die Studenten hier noch Informationen bezüglich des Raumes und der Öffnungszeiten.

Das nächste Ziel ist ein zentraler Ort des Essener Universitätslebens, das Studentenwohnheim die „Brücke“. Neben internationalen Wohngemeinschaften befinden sich in der „Brücke“ eine Kindertagesstätte, ein Bücherladen und ein Café.

Eine weitere Schlüsselperson wird bei der nächsten Station vorgestellt, Herr Heger. Er ist der Studiengangmanager im Bereich Erziehungswissenschaft. Er ist der wichtigste Ansprechpartner im Bezug auf Planung, Unklarheiten oder Problemen im Studienverlauf. Um an dieser Station die Aufgabe zu lösen, müssen sich die Studenten vor seinem Büro über seine Sprechzeiten informieren.

Die nächste Station führt zu den beiden verschiedenen Mensen. Hier werden die wichtigsten Infos angezeigt und man erfährt wie man den Speiseplan online abruft.

Da das Studierendensekretariat ein unumgänglicher Anlaufpunkt für alle Formalitäten des Studiums ist, befindet sich auch hier eine Station die es zu bewältigen gilt.

Eine weitere Quizfrage erwartet die Studenten am Studentenwerk, welches für die soziale und wirtschaftliche Betreuung der Studierenden zuständig ist. Außerdem werden hier Hilfestellungen zu auftretenden Fragen und Problemen angeboten.

Da nicht alle Veranstaltungen ausschließlich in Essen sondern auch in Duisburg stattfinden, stellen wir eine schnelle und bequeme Variante vor, von Campus zu Campus zu gelangen. Studierende und Mitarbeiter der Universität können mit einer Sonderbuslinie innerhalb von 20 Minuten kostenlos zwischen den beiden Standorten pendeln.

Auch am Campus Essen finden Seminare in den etwas weiter entfernten Gebäuden der Schützenbahn statt. Sie sind mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen, aber auch ein kurzer Fußmarsch durch das neue Viertel „Grüne Mitte“ ist möglich. In diesen Gebäuden finden auch viele Kurse des Hochschulsports statt.

Ein wichtiges Organ für die Studierenden ist die Fachschaft Erziehungswissenschaft. Sie ist unter anderem für die Orientierungswoche, die Beratung für Bachelor Erziehungswissenschaft und Master Erwachsenenbildung verantwortlich. Auch bei Problemen im Studium bzw. mit Dozenten findet man hier Ansprechpartner.

Im Laufe des Studiums in der Erziehungswissenschaft wird jeder Bekanntschaft mit Herr Naevecke machen. Herr Naevecke kümmert sich um alle Angelegenheiten rund ums Praktikum. Daher ist auch das Praktikumsbüro ein fester Bestandteil und wird in der App aufgeführt.

Um einen ersten Kontakt mit der Universitätsbibliothek und ihren Möglichkeiten herzustellen, müssen die Studenten mit Hilfe eines Computers der in der Bibliothek zur Verfügung steht, einen Satz in einem vorgegeben Buch finden, um damit zum wohlverdienten Abschluss zu gelangen.

Die letzte Station befindet sich dann im Kunst und Kultur Café, im KKC. Hier hat man die Möglichkeit vor oder nach den Vorlesungen mit kalten oder heißen Getränken versorgt zu werden und eine gesellige Zeit zu verbringen. Außerdem finden hier diverse Aktionen und Veranstaltungen statt, die eine angenehme Abwechslung zum Studienalltag liefern.

Ich hoffe das diese kurze Beschreibung der „Educaching App für Erstsemester“ einen kurzen Überblick darüber geben konnte, was die Studenten bei der Durchführung erwarten wird.

Educaching für Erstsemester

Educaching für Erstsemester – Die Gestaltung einer App, pädagogische Überlegungen und didaktischer Aufbau

Wie aus meinem vorigen Beitrag hervor geht, besteht unsere Zielsetzung darin, ein dynamisches und interaktives Lernprojekt für Erstsemesterstudenten zu gestalten.

Doch um aus dieser Zielsetzung ein teilnehmerorientiertes Projekt zu entwerfen, sollten zunächst verschiedene Analysepunkte betrachtet werden. Dabei haben wir besonderen Wert auf die Wahl des Mediums, die Zielgruppenanalyse und die Wahl der didaktischen Vorgehensweise gelegt. Im folgenden soll nun beschrieben werden, welchem Gedankenkonzept „Educaching für Erstsemester“ folgt und welche didaktischen Überlegungen mit der Entwicklung einhergegangen sind.

Die Wahl des Mediums

Eine wichtige Rolle für die Qualität eines solchen Projektes spielt das digitale Medium, welches bei der Durchführung verwendet wird. Dabei ist es naheliegend auf ein Medium zurückzugreifen, welches sich in den letzten Jahren enorm verbreitet hat und sich im Privatbesitz des Großteils der Studenten befindet. Die Lösung ist also das Smartphone. Es bietet sich durch seine Mobilität und seine GPS-Fähigkeit perfekt an. Somit müssen nicht erst spezielle Geräte bereitgestellt werden, um die Durchführung zu ermöglichen. Denn ein Leitgedanke ist, je weniger Vorbereitungsaufwand potentielle Teilnehmer haben, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit das sie an einem solchem Projekt teilnehmen.

Um dem Inhalt den es zu vermitteln gilt eine Platform zu geben, ist eine kompatible Software nötig. In unserem Fall müssen wir also auf eine mobile App zurückgreifen. Mit Hilfe unseres Seminarleiters sowie in eigener Recherche, testeten wir verschiedene Plattformen, die es ermöglichen eine interaktive App für Smartphones zu gestalten. Die engere Wahl fiel auf zwei sehr innovative Programme. Durch die Verwendung einer App, entstehen gleichzeitig noch zwei weitere Vorteile. Zum einen ist die Durchführung der App zu jeder Zeit und beliebig oft möglich und zum anderen sind die Gruppen nicht in ihrer Mitgliederanzahl begrenzt.

Zu Beginn testeten wir „Actionbound“. Diese Applikation ermöglicht Handy-Rallyes in Form von Stadt-Ralleyes oder Schnitzeljagden durchzuführen. Bei diesem Anbieter kann man verschiedene Stationen erstellen und diese dann mit Informationen, Fragen, Aufgaben oder Videos belegen. Obwohl mit Hilfe von Actionbound die Erstellung von pädagogisch fundierten App´s durchaus möglich ist, haben wir uns gegen diesen Anbieter entschieden. Grund für diese Entscheidung war die Tatsache, dass man zwar verschiedene Stationen mit den passenden Koordinaten und einer Fragestellung eingeben kann, jedoch die Bearbeitung dieser Fragen auch ohne Aufsuchen der Station möglich ist.

Die App „Mygeoquest“ von der Firma Questor geht dies anders an. Hier werden die einzelnen Stationen mit der betreffenden Fragestellung nur aktiviert, wenn der Lernende sich mit seinem Smartphone in unmittelbarer Nähe der Station befindet. Erst nach richtigem beantworten der Frage, wird die nächste Station auf der Karte freigeschaltet. Dadurch wird gewährleistet, dass der Lernende auch aktiv teilnimmt. Da „Mygeoquest“ am stärksten die Komponente der physischen Aktivität hervorhebt, haben wir uns für diesen Anbieter entschieden. Es ermöglicht uns dem Lerner reale Orte, Begebenheiten und Prozesse spielerisch nahezulegen. Genauere Informationen zum Aufbau und der Funktionsweise von „Mygeoquest“, sind in anderen Blogeinträgen in der Kategorie „Educaching für Erstsemester“zu finden.

Um ein solches Vorhaben nach pädagogischen Gesichtspunkten anzugehen ist es wichtig, dass verschiedene Analyseschritte bereits in der Planungsphase des Projekts durchgeführt werden. Dadurch können die Ergebnisse bei dem Entwurf der Lernumgebung berücksichtigt werden.

Zielgruppenanalyse

Auch wenn die Teilnehmer bzw. die Zielgruppe in unserem Projektvorhaben auf der ersten Blick homogen erscheint, macht es durchaus Sinn, sich näher mit dieser zu beschäftigen. Bei der Zielgruppe handelt es sich ausschließlich um Studierende aus dem ersten Semester des Fachs Erziehungswissenschaft am Campus Essen. Wenn man die demografischen Merkmale betrachtet wird deutlich, dass bei Alter und Familienstand jedoch Variationen auftreten können. Somit ist davon auszugehen, dass nicht ausschließlich Abiturienten im Alter von 18 bis 25 Jahren teilnehmen werden. Auch Menschen im gehobenen Alter mit einem alternativen Bildungsweg oder eigener Familie können Teilnehmer sein. Ebenfalls ist davon auszugehen, dass der Großteil der Studenten nicht aus Essen stammt, sondern Studenten aus ganz NRW oder auch aus anderen Bundesländern anreisen.

Bildungsproblem

Unser Anstoß für dieses Projekt basiert auf einem bestehenden Bildungsproblem. Dieses fokussiert sich vereinfacht gesagt auf die Orientierungslosigkeit der Erstsemester-Studenten. Denn oft steht man zu Beginn des Studiums vor einer mosaikartigen Flut an Informationen, welche man in möglichst kurzer Zeit zu einem großen Gesamtbild zusammensetzen soll. Damit ist ein großer Teil der Studenten überfordert, woraus eine große Unsicherheit der Studienanfänger resultiert. Da an der Uni Duisburg Essen sehr viele Studenten zur Uni pendeln oder erst neu in die Stadt gezogen sind, müssen sie sich zunächst mit der Infrastruktur am Campus Essen vertraut machen. Die wichtigen Schlüsselinformationen können so erst in mühsamer Einzelarbeit in Erfahrung gebracht werden.

Lernziele

Die „Educaching App für Erstsemester“ soll die Studenten unterstützen und Entwicklungsfördernde Lernziele vermitteln. Die Lernenden sollen wichtige Adressen und Orte auf dem Campus schnell identifizieren und so einen Einblick in die Infrastruktur am Campus Essen bekommen. Außerdem sollen sie sich auf dem Campus selbstständig orientieren können. Mit diesem Wissen haben sie die Möglichkeit, selbst als Multiplikator zu fungieren und anderen Kommilitonen zu helfen. Bei der Durchführung der App soll den Teilnehmern eine Platform geboten werden, bei der ein individueller Austausch im Vordergrund steht, es soll die Möglichkeit geboten werden sich kennen lernen und so ein uniinternes soziales Netzwerk aufzubauen. Doch eines der wichtigsten Ziele ist, dass die Teilnehmer Spaß auf dem Campus und in der Uni haben und dadurch mögliche Barrieren abbauen.

Didaktische Methode

Die gewählte didaktische Methode fokussiert das exploratives Lernen, also „learning by doing“. Die Lernenden sollen selbstständig in Kleingruppen eine Aufgabe bewältigen.

Der Fokus der Betrachtung liegt bei dem Lerner, der bei der Durchführung das Erlebte zu Erfahrungen verarbeitet. Hierbei entsteht eine aktive Verknüpfung zu wichtigen Räumlichkeiten, Orten und Ansprechpartnern. Während der eigenständigen Exploration im Feld, wird das Wissen in Form einer selbst zu erarbeitenden Aufgabenlösung erworben. Es wird weniger mit prüfbaren Wissenselementen gearbeitet, sonder der Schwerpunkt liegt auf einem ganzheitlichen Lernen, in dem genug Platz für Persönlichkeitsbildung eingeräumt werden soll.

Ich hoffe nun lässt sich ausreichend nachvollziehen, auf welchem gedanklichen Grundgerüst unsere Educaching App für Erstsemester aufgebaut ist. Eine nähere Beschreibung der Inhalte, welche an den einzelnen Stationen herausgearbeitet wurden, ist in meinem folgenden Blogeintrag zu entnehmen.

Vom erlebnispädagogischem Bewegungsanimationsspiel zur Educaching App für Erstsemester

Vom erlebnispädagogischem Bewegungsanimationsspiel zur Educaching App für Erstsemester – Die Entwicklung einer Idee in der Gruppe


„Jetzt gilt es also ein Spiel mit erlebnispädagogischem Schwerpunkt zu entwerfen und das Ganze möglichst sinnvoll mit einem digitalen Medium zu verbinden.“ Mit dieser groben Zielrichtung, haben sich fünf Studierende des Studiengangs Erziehungswissenschaft an der Universität Duisburg Essen zusammen gefunden. Doch von der groben Idee, bis hin zur Gestaltung eines Projekt mit pädagogischem Hintergrund ist es ein langer Weg.

Für die Wahl dieser Thematik mag jeder Teilnehmer des Medienprojekts seine individuellen Gründe gehabt haben, doch es kristallisierte sich schnell heraus, dass in dieser Gruppe viel Wert auf körperliche Aktivität und Mobilität gesetzt wird. Dabei handelt es sich um zwei Bedingungen, welche sich vor dem Zeitalter von Laptops und GPS-fähigen Geräten nur schwer mit dem medialen Lernen verbinden ließen. Selbst bei modernen Lernszenarien wie bei Lernprogrammen, Online-Lehrgängen oder Videokonferenzen werden die Lernenden in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt. Daher war es uns wichtig, dem alten Klischee des statisch vor dem Computer sitzenden Lerners entgegen zu wirken und einen anderen Weg einzuschlagen.Wir wollten etwas dynamisches und interaktives gestalten, bei dem der Lernende nicht nur vor dem Computer verharrt, sondern auch durch physische Aktivität Inhalte aufnehmen und verarbeiten soll.

Die ideellen Rahmenbedingungen oder unser mediales Statement welches wir setzen wollten, war somit allen bewusst. Doch welche Zielgruppe wollen wir überhaupt erreichen und welche technischen Möglichkeiten stehen uns dafür zu Verfügung?

Nach den Ersten Überlegungen, erschien es uns sinnvoll eine GPS-Schnitzeljagd zu entwerfen, bei der die Lernenden durch GPS-Geräte eigenständig zu verschiedenen Standorten gelangen. An den jeweiligen Standorten sollten verschiedene Aktivitäten durchgeführt werden. Hierzu hätte sich z.B. ein Natur- oder Umweltpädagogischer Ansatz für Kinder im Grundschulalter gut geeignet. An den Stationen sollten unter anderem regionale Umweltspezifische Aspekte aufgegriffen werden. So könnte ein Baum beklettern werden, der dabei in biologischer Weise betrachtet werden soll. Nach dem Motto: „Umwelt zum anfassen!“

Doch hier wurde uns schnell bewusst, dass ein solches Projekt in seiner Reichweite sehr begrenzt ist. Außerdem würde es sich auf Grund seines hohen Vorbereitungsaufwands, auf eine einzelne Aktion beschränken. Somit wäre es ein netter Ausflug für die Lernenden, doch ein nachhaltiger Wirkungsgrad könnte nur schwer erreicht werden.

Dadurch rückte der Gedanke der Nachhaltigkeit und der Wiederholbarkeit eines solchen Projektes in den Vordergrund. Durch diesen Fokus würde sich die Zielgruppe um ein vielfaches vergrößern und eine erhebliche Flexibilität bei der Durchführung erreichen lassen. Doch diese neu gewonnenen Freiheiten des Projektes ließen sich nur umsetzten, indem die Teilnehmer die Aktionen auch ohne unsere physische Präsenz durchführen können. Diese neue Denkrichtung war ausschlaggebend für die Entwicklung der „Educaching App für Erstsemester

Doch es gestaltet sich leider in der Realität schwer, Menschen für natur- oder umweltpädagogische Themen zu motivieren an und an einer solchen GPS-Rallye teilzunehmen. Somit beschäftigten wir uns näher mit Motivation von Zielgruppen. Außerdem überlegten wir, welches Wissen oder welche Fähigkeiten wir an eine bestimmte Zielgruppe weitergeben können. Nach 6 Semestern Studium an der Universität Duisburg Essen, sollte es doch Unmengen an Inhalten geben, welche es sich lohnt an eine bestimmte Zielgruppe weiterzugeben. In dieser Zeit haben wir die Institution Universität, mit ihren komplexen Strukturen und Möglichkeiten erfasst. Warum teilen wir also nicht dieses Wissen mit den Menschen die davon am meisten profitieren können, mit den Erstsemesterstudenten der Universität Duisburg Essen im Bereich Erziehungswissenschaft.

Wir alle können uns an die Unsicherheiten erinnern, die ein Studium an der Universität, womöglich noch in einer neuen Stadt, mit sich bringt. Zu den ersten Herausforderungen welchen man sich stellen muss, gehört die Orientierung in der neuen Infrastruktur einer solchen Institution. Wo finde ich das Studiensekretariat oder das Studentenwerk? Welche Personen sind für mich als Ansprechpater relevant oder wo kann ich mir nach wohlverdienter Arbeit etwas Erholung gönnen? Natürlich gibt es Hilfestellung in Form von Flyern, Lesematerial oder Einführungsveranstaltungen. Doch wir wollten Abstand zu bereits existierenden und klassischen Wegen der Informationsbeschaffung nehmen. Unsere Idee ist es eine interaktive, zeitlich ungebundene App zu entwickeln, in der exploratives Lernen im Vordergrund steht.

Um ein solches Projekt umzusetzen, sind im Prozess eine Vielzahl von pädagogischen Überlegungen und Entscheidungen zu treffen. Welchen pädagogischen und didaktischen Anforderungen unser Projekt hierbei folgt möchte ich gerne im folgenden Blogeintrag näher erläutern.

Abschließende Bewertung des Medienprojekts 2013 „Was macht ein Pädagoge?“

In meinem letzten Blogeintrag möchte ich Euch noch gerne kurz allgemein meine persönliche Beurteilung und Erfahrungen mitteilen, welche ich während der gemeinsamen Bearbeitungszeit mit der Gruppe machen durfte.

Die Suche nach der Antwort auf die Frage, was ein Pädagoge nach seinem abgeschlossenen Studium eigentlich alles erreichen kann, hatte mich von Anfang an interessiert, da es schließlich mich und meine Kommilitonen betrifft. Und wenn es nicht uns interessiert – wen dann sonst? Welche beruflichen Wege kann ich nach meinem Studium einschlagen? Sollte ich noch den Master nach meinem Bachelorabschluss dranhängen oder erst einmal in den Beruf einsteigen?

Auch die Form der Bearbeitung des Medienprojekts, wie sie Guido uns vorgeschlagen hatte, nämlich einfach drauf loszugehen und die Menschen, die in diesem Gebiet tätig sind zu unterviewen, reizte mich, da ich bis zu diesem Zeitpunkt gar keine Erfahrungen in diesem Bereich sammeln konnte.

Lediglich der komplette „Technik-Kram“ um unser Medienprojekt herum verschaffte mir ein wenig Sorgen, da ich in dem Bereich noch einiges dazulernen muss. Das fing damit an, dass ich mich zunächst einmal in Plattformen wie Trello oder Google Docs einarbeiten musste, beziehungsweise mich daran gewöhnen musste, dass ein großer Teil der Kommunikation dort abläuft. So fiel es mir manchmal schwer, nicht den Überblick zu verlieren, aber es hielt sich alles immer in Grenzen und bei Fragen und Unklarheiten konnte man sich auf die anderen Gruppenmitglieder verlassen. Aber dies war schließlich auch der Sinn des Medienprojekts, nämlich neben der Darstellung eines Bildungsproblems auch den Umgang mit vielen verschiedenen Medien zu lernen, da es in der heutigen Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnt, dass man damit sicher auftreten kann.

Abschließend kann ich sagen, dass unser Medienprojekt mit dem Titel „Was macht ein Pädagoge?“ die Gruppe viel Arbeitsaufwand gekostet hat, aber es sich gleichzeitig auch gelohnt hat. Wir hatten durch unsere Interviewpartner die Möglichkeit, viele verschiedene pädagogische Bereiche zu beleuchten und einmal genau da nachzuhaken, wo es uns am meisten interessiert und wir als angehende Erziehungswissenschaftler eine klare Antwort erwarten.
Die Kommunikation innerhalb der Gruppe war meistens auch gut und es gab nur selten Probleme. Dass wir intern in unserem Studiengang den ersten Platz in der Kategorie Bestes BA – Medienprojekt Sommer 2013 belegt hatten konnten wir als Gruppe zunächst nicht so wirklich glauben, jedoch war letztendlich jeder Einzelne von uns stolz darauf.