Kategorie: Allgemein

Netzpolitik.org

Sehr bekanntes Blog zum Thema Netzpolitik.

„netzpolitik.org ist ein deutschsprachiges Blog zu digitalen Freiheitsrechten und anderen netzpolitischen Themen und befasst sich unter anderem mit staatlicher Überwachung, Open-Source-Software, Telekommunikationsgesetzen sowie schöpferischem Gemeingut und einer freien Wissensgesellschaft. Auf ihm werden auch Protokolle aus dem NSA-Untersuchungsausschuss veröffentlicht. Das Blog existiert seit 2002 und wird von Markus Beckedahl betrieben.“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Netzpolitik.org)

https://netzpolitik.org/

Breitband Deutschland Radio Kultur

Wie groß ist das Internet?

Warum die Frage nicht so leicht zu beantworten ist …

  • keine „Zentrale“, in der alles gespeichert ist
  • verschiedene Dienste
  • verschiedene Medien
  • statische und dynamische Inhalte
  • öffentliche und nicht-öffentliche Inhalte
  • flüchtige und permanente Inhalte
  • rasantes Wachstum

Fazit: Die Frage nach der Größe ist nicht zu beanworten. Auch die größten Suchmaschinen kennen nur einen kleinen Ausschnitt des Internets!

PS: Dennoch gibt es statistische Schätzungen zum Datenaufkommen oder zur Anzahl der Top-Level-Domains.

bpb: Die Politik des Suchens

Ein umfangreiches Dossier, was auch als Buch erhältlich ist (Deep Search, vergriffen) zur Politik des Suchens. Von der Geschichte, Datensammlungen, Machtverhältnissen u.v.m. Die Onlineversion ist kostenfrei zu lesen. Sehr zu empfehlen für alle, die an mehr Hintergrundliteratur zum Thema Suchen im Internet interessiert sind.

http://www.bpb.de/gesellschaft/medien/politik-des-suchens/

Anonymisierung mit TOR

Das Tor Netzwerk

Das Tor Netzwerk verschleiert die Verbindungsdaten über verschiedene Server. Es bietet aktuell die beste Form der Anonymisierung dar, was wir seit der NSA-Affäre wissen. Der Nachteil ist die geringe Geschwindigkeit. Es ist ebenfalls ein Werkzeug für Menschen in Staaten mit hoher Überwachung, wo Inhalte gefiltert werden uvm. Zusätzlich lässt sich darüber auf hidden services (versteckte Dienste) zugreifen. Das können versteckte Websites sein, die nur über das TOR-Netzwerk zu erreichen sind oder auch Mailserver.

Video zur Erklärung

https://www.youtube.com/watch?v=eoU4BcuFqvk

Software Bundle zum Download

https://www.torproject.org/projects/torbrowser.html

Europäischer Polizeikongress: Kanzleramtsminister Altmaier fordert neues Datenbewusstsein

Aus der Rubrik aktuelle Nachrichten:

„Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, neu über die Nutzung von Bürgerdaten durch Nachrichtendienste und Sicherheitsbehörden zu diskutieren. Wo Metadaten und persönliche Daten massenhaft anfallen, stoße der Ansatz der „Datensparsamkeit“ an seine Grenzen, sagte er auf dem  europäischen Polizeikongress in Berlin. Das Konzept der informationellen Selbstbestimmung müsse angesichts der ohnehin produzierten Datenflut und der Terror-Bedrohung neu gedacht werden.“

http://www.heise.de/newsticker/meldung/Europaeischer-Polizeikongress-Kanzleramtsminister-Altmaier-fordert-neues-Datenbewusstsein-3115502.html

https://netzpolitik.org/2016/peter-altmaier-moechte-informationelle-selbstbestimmung-ueberdenken/

Informelle Selbstbestimmung

https://de.wikipedia.org/wiki/Informationelle_Selbstbestimmung

Arte: Ich weiß, wer Du bist

Infografiken

Kurzer Hinweis. Unter dem Suchbegriff „Infografiken“ oder „Infographics“ findet man optisch hübsch aufbereitete Informationen. Hübsche Optik heißt allerdings nicht immer auch seriös…

Beispiel einer Infografik

Suchen und Finden im Netz – Tipps und Hinweise

Die Suche im Internet beginnt schon, bevor man den PC überhaupt angeschaltet hat.

Manchmal ist es tatsächlich sinnvoller, in einer Bibliothek oder in einem Buchladen, in den Gelben Seiten oder im Gehirn von Freunden zu suchen, als der PC einzuschalten.

Es ist praktisch, vom Ergebnis her zu denken: Suchen sind keine Fragen, sondern Antworten: Was steht auf der Seite, die ich suche? Zum Beispiel nicht „mein Kopf tut weh“ suchen sondern: Kopfschmerzen.

Welche Typen von Suchmaschinen gibt es?

Es gibt Kataloge und Indexe. Kataloge, wie „blindekuh.de“ sind von Menschen gemacht. Redakteure gucken sich Internetseiten an und überlegen, in welche Kategorie, (Hobby, Urlaub, Medizin…) die Seite gehören könnte und ob sie den Qualitätsansprüchen genügt. Natürlich können sich Firmen auch einen Eintrag in einen Katalog kaufen.

Kataloge sind immer hierarchisch aufgebaut. Bsp. Medien – Film- Fernsehen, Zeitungen usw. Das unterteilt in Tageszeitungen, Wochenzeitungen etc.

Indexe sind maschinell erstellte Verzeichnisse. Hier bewegt sich also ein Crawler durch die Seiten des WWW um diese nach und nach zu erfassen.

Der Unterschied zwischen den beiden Typen liegt vor allem darin, dass die Kataloge wesentlich kleiner sind als die maschinell erzeugten Verzeichnisse. Außerdem lassen Kataloge eine Suche in einem Themengebiet zu. Wenn ich also Informationen zum Thema Sportschuhe suche, kann ich unter der Rubrik Freizeit vielleicht die Unterkategorie Sportbekleidung und dann Schuhe suchen. Eine Suche in einem Katalog macht immer dann Sinn, wenn man noch nicht so viel über ein Thema weiß und erst mal gucken möchte, was sich dahinter alles verbirgt.

Eine Suche in einem Index macht Sinn, wenn ich nach speziellen Begriffen suche und mich im Themenfeld schon ein wenig auskenne.

Wie suche ich nun genau?

Zuerst muss ich mir klar darüber werden, was ich eigentlich wissen möchte. Wenn ich z.B. nach Informationen über den Vesuv suche, dann kann es sein, dass ich Treffer von Reisebüros, wissenschaftliche Abhandlungen über die Entstehung des Vulkans oder auch die Adresse eines Restaurants gleichen Namens bekomme. Ich sollte mir also Gedanken darüber machen, in welchem Zusammenhang ich etwas suche und das dann der Suchmaschine mitteilen, denn eine Suchmaschine kann nicht für mich mitdenken, sie kann nur ganz stur meine Befehle ausführen, auch wenn die für Menschen gar keinen Sinn machen.

Was man vor der Suche sonst noch über Suchmaschinen wissen muss.

Suchmaschinen sind wie Autos: jedes reagiert ein wenig anders und an jedes neue muss man sich erst gewöhnen. Will sagen: es gibt ein paar allgemeine Hinweise, die für fast alle Suchmaschinen gültig sind, aber eben nur einige wenige Hinweise. Es hilft nur, die einzelnen Suchmaschinen gründlich zu testen und für sich herauszufinden, mit welchen Funktionen man arbeiten möchte. Leider ist auch ein Blick auf die Hilfe Seiten unumgänglich, wenn man wirklich lernen will, mit den Suchmaschinen umzugehen.

Allgemein muss man über Suchmaschinen wissen, dass nicht nach allen Wörtern so gesucht wird, wie man sie eintippt.

Es gibt sogenannte Stoppwörter: was und wie viele das sind, ist von Suchmaschine zu Suchmaschine unterschiedlich. Gemeint sind Wörter, die so häufig vorkommen, dass sie keine Bedeutung mehr für die Relevanz eines Dokuments haben. Ein Beispiel ist ein Wort wie „das“, „die“ oder „er“. Man kann ausprobieren, ob solche Wörter gefunden werden, wenn man die Funktionen einer Suchmaschine austesten will oder man liest im Hilfe-Text nach. Die Stoppwörter machen es also unnötig, z.B. einen die neue Rechtschreibung in die Suchmaschine einzugeben. Das Wort „die“ wird nicht mit gesucht.

Die Treffermenge kann auch von der Reihenfolge der Suchwörter beeinflusst werden. Es kann einen Unterschied machen, ob man nach Köln Fußball oder Fußball Köln sucht.

Sonderzeichen

AND wenn ich das Wort zwischen zwei Worten eingebe, oder ein +Zeichen direkt vor das Wort setze, dann muss das Ergebnis der Suche das Wort zwingend enthalten. Etwa die Kombination Bremen AND Indianer

OR hiermit kann ich eine Suche einschränken. Ich sage der Suchmaschine: finde die Worte Apfel OR Birne, dann bin ich damit zufrieden, dass mir ein Ergebnis mit Äpfeln oder Birnen im Dokument angezeigt wird.

NOT Wenn ich Interesse an Yannik Noah, dem ehemaligen Tennisspieler habe, aber nicht an der Biblischen Geschichte, dann gebe ich Noah NOT Arche ein (oder Noah –Arche) und kann so vielleicht meinem Ziel näher kommen.

Aber Vorsicht: Beispiel Apfelkuchen für Wallnussallergiker

Eine Bäckerin ist auf der Suche nach einem Rezept für Walnusskuchen. Sie benutzt die Booleschen Operatoren, um alle Walnüsse loszuwerden. Die Suche heißt dann: apfelkuchen +rezept –walnüsse. In der Ergebnisliste tauchen also nur Ergebnisse auf, die den Begriff Apfelkuchen zwingend enthalten müssen und ganz sicher keine Dokumente, die Walnüsse enthalten. Auf diese Weise lassen sich Walnüsse im Apfelkuchen bestimmt ausschließen. Allerdings kann so auch eine Seite nicht gefunden werden, die folgenden Titel hat: „Extra für Allergiker: Apfelkuchen ohne Walnüsse“ – wie gesagt, ein Computer kann nicht mitdenken!

Umlaute, Alternative Schreibweisen: Macht es einen Unterschied, nach Kaese oder Käse zu suchen, nach bayerisch oder bayrisch? Das ist von Suchmaschine zu Suchmaschine unterschiedlich. Die Google-Suche schließt auch unterschiedliche Schreibweisen (auch bezogen auf Umlaute) mit ein. Wen ich eine spezielle Schreibweise suchen möchte, muss ich das mit einem +kennzeichnen (also +München, um auszuschließen, dass auch Dokumente mit „Muenchen“ gefunden werden).

Platzhalter z.B. * Beispiel: Mitglied* sucht nach Mitglieder, Mitgliedschaft, Mitglied, Mitgliedsstaaten usw. Diese Funktion wird nicht von allen Suchmaschinen unterstützt (etwa von Google), von anderen aber schon.
Ein letztes: Phrasensuche. Hiermit kann ich festsehende Begriffe suchen „Yannik Noah“ oder „World Wildlife Fund“ als Naturschutzorganisation. Das ist immer dann praktisch, wenn ich einen Begriff habe, bei dem die enthaltenen Wörter nicht auseinandergerissen werden sollen.

Links: Suchmaschinen-Info

„Hilfetext“ der Google-Suche: https://www.google.de/intl/de/help/basics.html

Traditionsreiche Erklärseite: http://www.suchfibel.de/

Das Internet vergisst nichts

Das Internet-Archiv archive.org in  „San Francisco ist ein gemeinnütziges Projekt, das 1996 von Brewster Kahle gegründet wurde. Es hat sich die Langzeitarchivierung digitaler Daten in frei zugänglicher Form zur Aufgabe gemacht. Es speichert im Rahmen der Web-Archivierung sogenannte Mementos, d. h. Momentaufnahmen von Webseiten, Usenet-Beiträgen, Filmen, Fernsehen, Tonaufnahmen (einschließlich von Live-Konzerten), Büchern und Software.“ (Wikipedia)

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