Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)  ist eine Bundesbehörde und dem Bundesministerium des Innern zugeordnet. Seine Aufgabe ist die Beschäftigung mit Fragen der IT-Sicherheit. Das BSI hat seinen Sitz in Bonn und ca. 600 Mitarbeiter (Stand 2014, Quelle: wikipedia). Im BSI sind zirka 600 Mitarbeiter beschäftigt (Stand 2014).

Die Behörde gliedert sich in verschiedene Abteilungen, die sich für die Themefelder Beratung und Koordination, Cyber-Sicherheit, Kryptografische Technologien sowie Sichere elektronische Identitäten, Zertifizierung und Standardisierung verantwortlich zeichnen.

Die Behörde ist in erster Linie ein Ansprechpartner für professionelle Partner.  Ein für Verbraucher aufbereitetes Informationsangebot des BSI findet sich unter dem Titel „BSI für Bürger“. Das BSI gibt  newsletter heraus, die Sicherheitswarnungen und aktuelle Informationen enthalten.

Das BSI hat unter anderem einen „sicheren Browser“ namens Bit Box entwickelt. Ein weiteres vom BSI initiiertes Produkt ist Installationspaket für Windows mit Computerprogrammen und Handbuch zur E-Mail- und Datei-Verschlüsselung.

 

Abmahnungen

Abmahnungen sind in Deutschland keine Seltenheit. Anwaltskanzeleien haben sich auf sogenannte Massenabmahnungen spezialisiert. Unbescholtene Bürger werden wegen vielerlei Dingen, die sie im Internet hinterlassen abgemahnt. Dabei geht es schon lange nicht mehr nur um das Herunterladen von Musik und Videos. Hier klärt ein Anwalt über sogenannte Facebook-Abmahnungen auf. Bei dem Teilnehmende des Netzwerks auf Webseite verlinkt haben. Dabei wurde eine Vorschau der Webseite generiert, meist ein Bild des Leitartikels oder ähnliches. Für diese Wiederveröffentlichung wurde der Facebook-Nutzende verantwortlich gemacht.

Vor kurzem hat eine Kanzelei massenhaft Abmahnungen versand, weil Internetsurfende sich gestreamte Videos auf Redtube angeschaut haben. Daraus wurde ein Urheberrechtsverstoß konstruiert. Die Bürger haben zuerst bezahlt, um zu vermeiden, gegenüber der Familie sich erklären zu müssen. Mittlerweile wurde ein Verfahren gegen die Kanzelei wegen Betrugs eingeleitet.

Bürger sei wachsam

Ziel

Sammele so viele Bitcoins wie möglich.

Gespielt wird auf einem Spielplan, auf dem es vier Stapel von Ereigniskarten, einen Bitcoin-Safe und einen Rundlauf gibt. Im Rundlauf gibt es Ereignisfelder, die farbig gestaltet sind. Den Farben sind die Ereigniskarten zugeordnet.

Man bewegt sich durch würfeln.

Regeln

Spielbar ab 2 Spielern. (Getestet mit bis zu 5 Spielern).

Die Spieler nehmen die Rolle von Bürger/innen ein. Jede/r Büreger/in erhält einen Spielstein einer Farbe und 10 rote Plättchen (Bitcoins). Ein beliebiger Spieler beginnt vom Startpunkt aus.

Es wird reihum gewürfelt und der Spielstein um die entsprechende Augenzahl gezogen. Auf den Ereignisfeldern wird eine Ereigniskarte mit der entsprechenden Farbe gezogen und die darauf  beschriebene Aufgabe erfüllt werden.

Ende des Spiels:

Das Spiel ist beendet, wenn der erste Bürger/in das Zielfeld erreicht hat. Er/sie bekommt noch so viele  Bitcoins wie Augen nach dem Erreichen des Zielfelds übrig sind. Die übrigen Bürger rücken ebenfalls Richtung Ziel  vor, müssen aber jeden Schritt mit einem Bitcoin bezahlen. Sieger ist, wer am Ende noch die meisten Bitcoins hat.

Die Regeln im Gespräch

Material

  • Einen 6-seitigen Würfel
  • Spielfiguren entsprechen der Anzahl der Mitspielenden
  • Spielplan
  • Ereigniskarten (odt)
  • Bitcoins (es können auch Metaplankarten verwendet werden)

Creative Commons Lizenzvertrag
Bürger sei wachsam von Henning Albrecht, Jürgen Kramer, Thomas Koch ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Überleben im Netz

Ziel

So schnell wie möglich ans Ziel gelangen

Das Spiel kann ab zwei Personen gespielt werden. Neben einem Würfel kommt ein  Drehrad zum Einsatz. Der Würfel bestimmt die Anzahl von Feldern, die man vorwärts gehen darf. Das Drehrad bestimmt die Ereigniskarten, die dem Spieler auf dem Weg begegnen.

Der Spielplan ist in Form eines linearen Wegs gestaltet.

Regeln

Derjenige Spieler beginnt, der zuerst eine 6 gewürfelt hat. Alle anderen Spieler können dann in das Spiel starten, sobald sie ebenfalls eine 6 gewürfelt haben (dreimal würfeln, dann ist bei Misserfolg der nächste an der Reihe). Ist nur noch ein Spieler nicht im Spiel, darf er als letzter unabhängig von einer 6 ins Spiel starten .

Bei jedem Zug wird gewürfelt und der Spielstein des Spielers um entsprechend viele Felder vor bewegt. Anschließend wird am Drehrad gedreht. Kommt der Spieler auf ein Feld, das mit einem roten Punkt markiert ist, wird nicht am Drehrad gedreht und auch keine Aktionskarte ausgespielt. Ansonsten bestimmt das Drehrad die Aktionskarte, die ausgespielt wird. Das Drehrad ist in farbige Felder aufgeteilt. Bleibt der Pfeil des Drehrades auf einem Feld stehen, wird die oberste Karte im Ereigniskartenstapel der entsprechenden Karte ausgespielt.

Wird während des Spiels eine 6 gewürfelt, darf nicht noch einmal gewürfelt werden.

Für den Zieleingang ist entscheident, dass die gewürfelte Zahl mit der Anzahl der Felder bis zum Ziel übereinstimmen muss.

Die Ereigniskarten sind aufgeteilt in die Akteure

  • Staat
  • Netzaktivisten
  • Kriminelle
  • Verbraucher
  • Unternehmer

Die Ereigniskarten bringen durch positive oder negative Ereignisse den Spieler entweder nach vorn oder weiter vom Ziel weg. Im schlimmsten Fall geht ein Spieler offline und muss  aus dem Spiel ausscheiden.

Hier die Regeln im Gespräch:

Material

 
Creative Commons Lizenzvertrag
Überleben im Netz von Gunnar Harms, Klaus Hellermann, Gerd Walsczak ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Spiel: „Macht über das Internet“

Ziel des Spiels

Übernehme die Alleinherrschaft über das Internet. Schalte dazu alle anderen Mitspielenden aus.

Regeln

  • Man benötigt eine 6 um das Spiel zu starten
  • Auf die Spielfeld bewegt man sich, in dem man würfelt und die entsprechende Augenzahl zieht
  • Sammle Aktionen auf dem Spielfeld ein
    • Angriff
      • Virus: Lähmt die Bewegung eine Mitspielers um die Hälfte der angezeigten Würfelaugen
      • Trojaner: Lähmt die Bewegung eine Mitspielers um die Hälfte der angezeigten Würfelaugen
      • Wenn ein Mitspieler sowohl die Viruskarte, als auch die Trojanerkarte besitzt, ist er bewegungslos und scheidet aus
    • Verteidigung
      • Webcleaner: Kann eine Trojanerkarte neutralisieren. Der Spieler kann sich wieder mit normaler Geschwindigkeit bewegen
      • Anti-Virus: Kann eine Trojanerkarte neutralisieren. Der Spieler kann sich wieder mit normaler Geschwindigkeit bewegen
    • Kollaboration
      • Website:  Ermöglicht den Tausch einer Karte mit einem anderen Mitspieler. Es kann aber auch ein Geschenk sein
      • Hackertool: Verhindert das tauschen mit Hilfe einer Webseitenkarte.
      • beide Karten können jenseits der Reihenfolge eingelöst werden.
    • Alle Karten können nur einmalig eingesetzt werden, danach muss über das Spielbrett die Karte erneut erworben werden

Hier die Regeln im Gespräch:

Material

 
Creative Commons Lizenzvertrag
Macht über das Internet von Mathias Bentzen, Rolf Bösch, Holger Buck, Jonny Schulz ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.

Wie kann ich das Datenprotokoll bei Google abschalten? (Und nicht nur dort)

Google protokolliert standartmäßig alle Suchanfragen und dazu Bewegungsdaten, die mein Handy per GPS sendet. Das ist zwar ziemlich interessant, fühlt sich aber recht heikel an. Wer das Datenprotokoll löschen möchte und die Protokollierung demnächst verhinden will, kann sich auf der Entsprechenden Google Hilfeseite schlau machen: https://support.google.com/accounts/answer/54068?hl=de

Der WDR hat Anfang 2014 einmal nachgeforscht, was neben Google auch Facebook, Amazon, Twitter usw an Nutzerverhalten mitprotokollieren. Die Webseite zur Sendung findet sich hier: http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/servicezeit/sendungen/datenspeicherung112.html

Spielen statt klicken. Facebook und Co. in einem Offline-Spiel kennenlernen

Screenshot der Profilkarte
Screenshot der Profilkarte

Wenn man in der politischen Bildung soziale Netzwerke wie Facebook thematisieren will, muss man davon ausgehen, dass gerade einmal jeder vierte Erwachsene Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt hat. Bei Jugendlichen ist die Durchdringung des Alltags von Facebook ungleich höher, aber die Auseinandersetzung ist stark geprägt von der monothematischen, medialen Auseinandersetzung um den mangelhaften Datenschutz. Das in diesem Artikel vorgestellte Spiel soll helfen, den Nutzen und die Gefahren sozialer Netzwerke differenzierter zu betrachten. Das DGB Bildungswerk hat in Zusammenarbeit mit einem studentischen Medienprojekt ein Spiel entwickelt, das ganz ohne Internet auskommt, dennoch aber eine erlebnisbasierte Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken wie Facebook ermöglicht. Im folgenden Artikel erklären die Spiele-Erfinder Guido Brombach und Ronald Smolka Hintergrund und Funktionsweise ihres Spiels. Außerdem können alle notwendigen Materialien zum eigenen Gebrauch heruntergeladen werden.

#pb21-WebTalk – Am Freitag, 11.1.2013 um 11.00 Uhr fand ein WebTalk mit den Autoren des Spiels statt. Das Video steht als Aufzeichnung zur Verfügung …

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