Auswertung der Fragebögen

Wir haben heute, am Abschlusstag die Ergebnisse des Fragebogens von Montag ausgewertet. Es wurde zum Teil mehr abgefragt, aber wir haben danach versucht, die beiden Fragebögen inhaltlich zur Deckung zu bringen. Der eine Fragebogen bezog sich eher auf den Soll-Zustand in bestimmten Bereichen, der andere auf den Ist-Zustand. Und hier das nicht repräsentative Ergebnis. Insgesamt wurde der Fragebogen von 20 bzw. 16 Menschen beantwortet. Die Handlungsfelder der Gewerkschaften sind zumindest erkennbar:

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Leseempfehlungen

eschbach

Andreas Eschbach (2011): Herr aller Dinge.

Aus der Wikipedia: „Herr aller Dinge ist ein Roman von Andreas Eschbach, der im September 2011 bei Bastei Lübbe erschienen ist. Hauptthema ist die Schaffung von Maschinen, die sich selbst reproduzieren können.“

 

 

 

 

 

arbeitsfreiConstanze Kurz, Frank Rieger (2013): Arbeitsfrei: Eine Entdeckungsreise zu den Maschinen, die uns ersetzen.

Aus der Rezension der Zeit: „Unsere Welt wandelt sich, das ist ihr Prinzip. Diesen Wandel von Zeit zu Zeit zu untersuchen und zu beschreiben, hilft, seine Wirkung zu verstehen. Um eine solche Beschreibung geht es Kurz und Rieger. Sie gehen an exemplarische Orte, an denen sich die Disruption, die sogenannte schöpferische Zerstörung, beobachten lässt. Orte, die sich in den vergangenen Jahrzehnten besonders stark gewandelt haben: Landwirtschaft und Druckereien, Ölindustrie und Versandhandel.

rifkin

Jeremy Rifkin (2014): Die Null Grenzkosten Gesellschaft. Das Internet der Dinge, Kollaboratives Gemeingut und der Rückzug des Kapitalismus.

Aus der Wikipedia: „In dem im August 2014 auf Deutsch erschienenen Buch vertritt Rifkin die These, dass sich angesichts nahezu kostenfrei möglicher weltweiter Vernetzung, Kommunikation sowie Datenerfassung und -austauschs die Zusatzkosten für Produkte (so genannte Grenzkosten) gegen Null entwickeln würden. Er spricht davon, dass mit der Entwicklung hin zu einer neuen Wirtschaftsordnung namens collaborative commons (dt. „kooperierende Allmende“, sinngemäß etwa Gemeinsames Wirtschaften) die Voraussetzungen für eine „dritte industrielle Revolution“ vorlägen.“

In Würde altern im 21. Jhd.

Nicht nur der demografische Wandel treibt die Phantasie an, auch die technologische Entwicklung zeigt neue Möglichkeiten der Unterstützung älterer oder beeinträchtigter Menschen.

Welche Vision haben wir für ein Arbeiten und Leben im und mit dem Alter?

http://www.dfki.de/web/living-labs-de/baall-bremen-ambient-assisted-living-laboratory

Der Beitrag von Arte

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=fvzrIJdKlZI

 

Schöne neue Arbeitswelt und einige ihrer Instrumente

Wie kann das Thema Veränderung der Arbeitswelt durch Digitalisierung mehr Aufmerksamkeit erfahren? Welche Informationen brauchen Kolleginnen und Kollegen um aus einer passiven Haltung in Interesse oder sogar Aktivität gebracht werden?

Im Laufe des des Vormittags hat Guido eine Studie angesprochen, in der 300 Berufe auf ihre Zukunftsfähigkeit hin untersucht wurden.

Hier einige Themen, die wir im Laufe der Woche angesprochen haben. Entwerft zu einem Thema eurer Wahl eine Infografik, ein Plakat, ein Video mit dem das Interesse eurer Kolleginnen und Kollegen geweckt werden kann.

In einem ersten Schritt geht es um Recherche. Legt die Informationen fest, die ihr vermitteln wollt. Welche Botschaft wollt ihr überbringen? Was braucht ihr, um diese Botschaft zu untermauern?

In einem zweiten Schritt wollen wir die Visialisierung wagen. Zunächst aber hier die vorläufige.

Themensammlung:

 

 

 

 

 

Sharing Economy – Wenn die Arbeit zum Hobby wird

Mit dem Begriff Sharing Economy werden verschiedene Verwertungsmodelle in einen Topf geworfen. Neben dem Plattformkapitalismus, wie ihn Sascha Lobo beschreibt, tritt der aus der Open Source Community hervorgehende Ansatz. Der grundlegende Unterschied besteht in der Gegenleistung für ein Produkt/Dienstleistung. Während es im Bereich des Plattformkapitalismus auf Tausch beruht, als auf der Austausch äquivalenter Güter, wie eine Taxisfahrt mit Geld getauscht wird, handelt es sich letztendlich nur um eine besondere Form des Kapitalismus. Diese Form ist vor allem geprägt von Macht über Anbieter und Nachfrager. Die Inhaber einer Plattform stellen nicht nur den Marktplatz zur Verfügung, sondern sie kontrollieren auch Regeln und Prozesse des Handels.Plattformen sind natürlich nicht neutral, sondern haben ein Meta-Geschäftsmodell.

Open Source basiert dagegen auf der ursprünglichen Bedeutung von sharing, dem Teilen. Diese Form der Wertschöpfung basiert nicht darauf, das ein äquivalenter Gegenwert zurück kommt, sondern darauf, dass die Güter in eine sogenannte Almende eingebracht werden und alle gleichermaßen davon nehmen können. Bei digitalen Gütern ist das auch kein Problem, da ja kein wirklicher Verbrauch stattfindet und die Grenzkosten nahezu 0 sind.

Panorama strahlte vor einigen Wochen eine sehr gute Dokumentation zur Sharing Economy aus:

Kurz-Version (9 Minuten):

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=PlcO7eWO4Dc

Lang-Version (30 Minuten):

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=1Wh9xxFOATk

 

Nachtrag: Auch ARTE beschäftigte sich vor kurzem mit dem Thema und hat einige Materialien begleitend auf eine Webseite gestellt. Bildschirmfoto 2015-04-17 um 10.57.24

3D Drucken

Was kann man eigentlich sinnvolles mit einem 3D Drucker drucken?

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Antwort auf diese Frage zu finden:

  1. Suche auf der größte 3D Objekte Datenbank Yeggi
  2. Oder lasse dich von den Premium Objekten auf Thingiverse inspirieren

Wenn du ein Objekt gefunden hast, kannst du es bei Bedarf noch anpassen:

Dazu lädst du am besten die stl Datei (eine 3D Datei) herunter und lädst sie bei Tinkercad wieder hoch. Tinkercad ist eine sogenannte Webapp. Sie funktioniert im Browser und ermöglicht ihrem Nutzenden eigene 3D Objekte zu erstellen.

Wenn du nicht besonders kreativ sein solltest, kannst du auch fertige Objekte an deine Bedürfnisse durch einfaches ändern von Parametern gestalten. Dazu hat Thingiverse die Plattform Customizer installiert.

Anschließend müssen die Objekte nur noch als stl Datei in das Druckerprogramm geladen werden. Der Druck dauert je nach Aufwand zwischen 20 Minuten und 3 Stunden.

Cardboard – VR -Projekt

Cardboard bauen und mit Street View ausprobieren

1. Baut mindestens zwei der Cardboard Brillen zusammen. Eine Anleitung zum Zusammenbau findet ihr hier.

2. Startet wie in dem oben verlinkten Artikel beschrieben Google Maps auf eurem Android Gerät und aktiviert darin enthalten den Streetview Modus

3. Startet mit einem Doppelklick auf das Pfeilsymbol unten rechts den stereoskopischen Modus, so dass das Bild Tief bekommt

4. Legt euer Android Gerät in die Cardboard Brille und schaut durch die Linsen auf die Umgebung.

Ein im Netz dokumentiertes Künstler-Projekt einfach nachbauen

1. Zwei von euch sollten die App Body Swap installieren. Sie geht auf eine Künstler-Installation (Achtung, NSFW, nackte Menschen!) zurück, bei der man in die Rolle des jeweils anderen gesteckt wird. Probiert es aus.

Weitere empfehlenswerte Apps zum Ausprobieren

 

Nudging – gesellschaftliche Steuerungsmechanismen

Bildschirmfoto 2015-04-15 um 14.10.21Die Ausführungen von Guido zum nudging haben uns in der Diskussion auf die Spur der politischen Ideologien gebracht, die mit den heute zu beobachtenen Phänomenen der Entsolidarisierung zusammenhängen.
Der Philosph Byung-Chul Han hat in einem Beitrag für die Süddeutsche Zeitung überlegt, warum heute keine Revolution mehr möglich ist und macht dafür die Verinnerlichung des Neoliberalismus verantwortlich. Ein lesenswerter Artikel!

Die Präsentation

Links zur Vorbereitung auf das Thema