Seminarnachtreffen im Internet

Wir wollen uns mit euch nächste Woche am  14.06. um 19:00 Uhr noch einmal wiedersehen. Zu diesem Zeitpunkt werdet ihr alle schon wieder bei euch zu Hause sein. Wir wollen uns deshalb online treffen. Dabei werden wir mit einer Software von Adobe arbeiten.

Am einfachsten wird es für euch sein, wenn ihr den Link:

https://meet52766326.adobeconnect.com/dgb/

auf einem Tablet oder Smartphone aufruft. Dann werdet ihr aufgefordert euch die App Adobe Connect zu installieren. Alles weitere übernimmt dann die App. Ich loggt euch dann als Gast mit eurem Namen ein und schon seid ihr dabei.

Wenn ihr mit eurem Computer dabei sein wollt, werde ihr aufgefordert nicht nur die Software Adobe Connect zu installieren, sondern auch noch ein paar Erweiterungen für euren Browser. Aber auch das übernimmt der Installationsvorgang eigentlich automatisch.

In beiden Fällen müsst ihr euch einfach immer nur an die Anforderungen des Installationsvorgangs halten.

Das Thema wird, neben einem Austausch über die Alltagstauglichkeit eures Seminarwissens der Beitrag von Katrin Passig zu Standardsituation der Technologiekritik sein.

Bitcoin

Eine Währung, die aus nichts anderem besteht als einer Datei, die Überweisungen protokolliert – wie soll das funktionieren? Wie kann so etwas überhaupt einen Wert haben? Auf den ersten Blick erscheint es absurd, über Bitcoin auch nur nachzudenken, doch je länger man sich damit beschäftigt, desto mehr stellt man fest: Im Prinzip sind Dollar oder Euro auch nicht weniger absurd.
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Zukunftswerkstatt – 4. Phase: Umsetzung

Auch in dieser Phase ist Kreativität und Fantasie nötig, um möglichst Erfolg versprechende und neuartige Wege zur Verwirklichung einer besseren Zukunft zu finden. Veränderungsschritte müssen konkretisiert werden. Was für Maßnahmen sollen ergriffen werden? Wer sind eventuelle Kooperationspartner? Muss Geld herangeschafft werden, wie viel und von wem? Wer tut es? Welche Alternativlösungen gibt es bei den einzelnen Schritten? Wo fehlen noch Kenntnisse zur Verwirklichung und wie kann ich sie erlangen?

Wir möchten euch einige Umsetzungsformen vorschlagen:

  1. Erfindet ein Spiel, dass verdeutlicht, welche Lösung euch vorschwebt. Die Umsetzung empfiehlt sich vor allem, wenn es sich um eine komplexe gesellschaftliche Dynamik handelt.
  2. Malt eure Ideen in einem Schaubild auf einer Metaplan-Wand auf, so dass es für Andere möglich ist, die konkrete Umsetzung nachzuvollziehen, zum Beispiel in dem ihr eine Mindmap aufmalt.
  3. Erstellt eine Präsentation, die die Realisation eurer Idee schrittweise aufzeigt.
  4. Nehmt eine Radiosendung auf, zum Beispiel, in dem ihr in einem Rollenspiel von Experten die Lösung hinterfragt und kritisch beleuchtet, nachdem ihr sie ausgeführt habt.

Zukunftswerkstatt – 3. Phase: Realistisches Szenario

  1. Fokussiert euch auf einen Themenkomplex und versucht nicht die „große Lösung“ zu finden.
  2. In einem Brainstorming sollt ihr euch möglichst fantasievolle Lösungsvorschläge ausdenken, ohne Rücksicht auf Sachzwänge, Gesetze, ökonomische und soziale Hemmnisse. Die Ideen werden gesammelt.
  3. In einem nächsten Schritt werden die Ideen von der Gruppe zu konkreten utopischen Entwürfen ausgearbeitet.

Nutzt eure „Science Fiction“ Kenntnisse und erzählt den Anderen, welche Lösungen dort für ein zukünftiges Zusammenleben entwickelt wurden.

Zukunftswerkstatt – 2. Phase: Fantasien/Utopien

Alles ist möglich. Alle Einwände wie „das geht aber nicht, weil …“ und alle Zweifel haben Platz in der dritten Phase, der Verwirklichungsphase. Jetzt ist Raum für alle Wünsche, Träume, Ziele und Utopien. Das Auslagern aller „Aber“ in die nächste Phase hilft, der Fantasie freien Lauf zu lassen und einfach mal rumzuspinnen. Ein erster Schritt kann sein, die Kritikpunkte positiv umzuformulieren. Auch hier kann der Materialpool bei der Ideenfindung helfen.

Zukunftswerkstatt – 1. Phase: Kritik

Sammelt auf Metaplankarten, welche Schwierigkeiten die Arbeitswelt der Zukunft mit sich bringen wird. Wovor hast du Angst, was macht dich wütend? Nutzt für die Ideensammlung den Materialpool, den wir für euch zusammengestellt haben. Ihr könnt die Artikel auch gerne ausdrucken und auf Papier lesen. Wenn ihr nicht weiter kommt, wendet euch an einen der Referenten.

Nudging

Wie man die Menschen dazu bringt, richtig zu handeln, oder: „Es steht euch frei, so zu handeln, wie ich es will.“ Im Gegensatz zu Gesetzen und Verordnungen setzt Nudging weniger auf den Zwang, sondern will Menschen mit sanftem Druck in Richtung eines (gesellschaftlich erwünschten) Verhaltens drängen. Sie sollten dabei aber sowohl den Manipulationsversuch erkennen als auch die Option haben können, sich anders zu entscheiden. So will es jedenfalls die Theorie. Die Praxis hält sich allerdings nicht immer an diese Vorgaben und setzt schwer also solche erkennbare Manipulationstechniken ein oder lässt den Leuten nur scheinbar eine freie Wahl.

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