RSS-Feeds: Wie die Information zu mir kommt

CC by-nc 2.0 by  Jack Amick (flickr)Wir wollen einmal einen Perpektivenwechsel versuchen. Während wir uns bisher eher damit beschäftigt haben, wie man Informationen finden kann, können umgekehrt aber auch Interessen beschrieben werden, die dann täglich von kleinen Robotern im Netz zusammengesucht und übersichtlich angezeigt werden. Diese kleinen Roboter werden RSS-Feed genannt und sind seit 2000 immer weiter entwickelt worden. Links ist das Symbol abgebildet, das meist darauf hinweist, dass für die Seite ein RSS-Feed zur Verfügung steht.

Die wenigsten kennen dieses äußerst hilfreiche Werkzeug zur Beherrschung von Informationsflut. RSS-Feed stellen eine Verbindung zwischen einer sich ständig aktualisierenden Webseite und einem Programm her, dass diese Feeds abonnieren kann. Wenn also das RSS-Feed von Spiegel online abonniert wurde, werden alle veröffentlichten Artikel nicht nur auf der Webseite zu lesen sein, sondern eine Kopie wird auch an das Feed einsammelnde Programm geschickt. Letzendlich kann man sich das Programm wie ein E-Mail Programm vorstellen. Immer wenn jemand etwas geschrieben hat, sorgt das Feed dafür, dass der veröffentlichte Artikel zu mir kommt. Das Abonnieren der häufig besuchten Webseiten kosten kein Geld, wie wir es vom Abo einer Tageszeitung gewohnt sind.

Eure Aufgabe: Stellt eure eigene Zeitung zusammen, in dem ihr häufig besuchte Blogs und Online-Zeitungen abonniert.

1. RSS-Programm installieren

Die Webseite dazu lautet: http://www.feedly.com/. Klickt auf Login um das Programm im Browser nutzen zu können. Als Login könnt ihr entweder die Google Mailadresse nutzen, die euch der Seminarleiter gibt, oder euren eigenen Google-Account nutzen (ihr habt einen Google Account, wenn ihr ein Android-Handy habt), falls ihr vorhabt, den Dienst auch nach dem Seminar weiter zu nutzen.

2. Abonniert einen Nachrichtendienst

Bildschirmfoto 2013-07-17 um 09.49.00a) Wenn ihr bei Feedly angemeldet seid, findet ihr oben rechts „Add Content“. Ein Klick darauf öffnen ein Suchfenster, in dem ihr einen Suchbegriff eintragen könnt um Webseiten zu finden, die euren Themen entsprechen zum Beispiel „Netzpolitik“. Hinter den Suchergebnissen sind + Zeichen. Nachdem ihr eine Kategorie ausgewählt habt, klickt ihr unten auf „Add“ um die Seite zu abonnieren.

b) Ruft im Browser Zeitungsportale und Blogs auf, die ihr häufig besucht. Zum Beispiel Spiegel online: http://www.spiegel.de/dienste/a-634260.html, sucht euch unten eines der RSS-Feed Angebote aus und klickt auf das Link. Kopiert den Link aus dem URL-Schlitz und kopiert in in die Feedly Suche.

3. Weitere Quellen zu einem eigenen Nachrichtenportal zusammenstellen

Ruft eure regionale Tageszeitung auf und sucht auch hier nach einem RSS-Icon und versucht die Zeitung zu abonnieren. Darüber hinaus könnt ihr nach dem RSS-Feed dieses Blogs suchen und es abonnieren. Dann werdet ihr bei neuen Artikeln benachrichtigt.

4. Sternchenaufgabe: Was man mit RSS noch machen kann

Die etwas Fortgeschrittenen können versuchen einen Youtube-Kanal zu abonnieren. Einloggen könnt ihr euch entweder mit einem eigenen Google-Account (ihr habt einen, wenn ihr ein Android Handy besitzt) oder ihr nutzt die des Bildungswerks. Euch werden nach dem Abonnieren nicht nur Texte, sondern auch Videos angezeigt, die euren Interessen entsprechen.

Sofern ihr ein Smartphone besitzt könnt ihr auch die App für eurer Betriebssystem herhunterladen und euch dort anmelden, um die zusammengestellten News auch unterwegs nutzen zu können. Dazu müßt ihr nach Feedly in euren App-Store suchen.

3 Gedanken zu „RSS-Feeds: Wie die Information zu mir kommt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.