Seminarempfehlung: Web 2.0 in der politischen Bildungsarbeit nutzen

Social Media sind mittlerweile in aller Munde. Wie können wir diese neuen Möglichkeiten sinnvoll für die politische Bildungsarbeit nutzen? Denn die Web 2.0-Werkzeuge können nicht nur Lernprozesse mit neuen Medien unterstützen, sondern darüber hinaus neue teilnehmerorientierte Lern- und Lehrformen ermöglichen.

Während der praxisorientierten Workshop können sich die Teilnehmenden für den Einsatz des Social Webs in ihren eigenen Seminarangeboten fit machen. In dieser Fortbildung lernten sie (technische) Hürden zu überwinden, um neue Wege in der politischen Bildungsarbeit beschreiten zu können. Es werden eine Vielzahl von Web Apps vorgestellt, mit denen man das Wissen neu aufbereiten und vermitteln kann. Handlungsorientierung ist in der politischen Bildung nur dann möglich, wenn ihr Lernprozesse vorausgehen. Deswegen, ausgehend von der konkreten, praktischen Arbeit wird die politische Wirkung eines pädagogischen Ansatzes diskutiert, bei dem die digitalen Medien und damit die Öffentlichkeit in Bildungsprozesse eingebunden werden. Ziel dieses Workshops zur politischen Bildung ist, das Netz und seine Möglichkeiten zu entdecken, um den Teilnehmenden neue Wege der politischen Teilhabe und der direkten Demokratie zu zeigen. Neben der praktischen Arbeit mit digitalen Werkzeugen werden notwendige Begriffsklärungen sowie Fragen der Daten- und Jugendschutz besprochen.

Link zum Seminarplan

Link zur Anmeldung

Linksammlung Blogs und Podcasts

Hier findet ihr noch eine Linksammlung zu den beispielhaft vorgestellten Blogs und Podcasts.

Blogs:
GdP
Interkulturblog
gutdrauf
dotcomblog
die ersten 100 Tage

Und als Anregung noch Möglichkeiten für den Einsatz von Blogs in Eurer alltäglichen Arbeit:
– Abstimmung von Referent/innen-Arbeitskreisen
– Seminararbeit (Vorschlag von Ute war hier, den Blog so einzubinden, dass die Teilnehmenden am ersten Seminartag nachmittags Beiträge für das Blog schreiben)
– Tagungsdokumentation

Podcasts:
wrint
bildung zukunf technik
cre

Möglichkeiten des Einsatzes von Podcasts in der alltäglichen Bildungsarbeit:
– Erleichterung des Zugangs zu Seminaren und den damit verbundenen Materialien für Teilnehmenden, die Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben

 

 

Podcasts: Wissen für unterwegs

Podcast-Archiv
Podcast-Empfehlungen

Podcatcher

Ein Podcatcher, auch Podcast-Client genannt, ist ein Programm, welches abonnierte Podcasts verwalten kann und das automatisch immer die neuesten Episoden aus dem Internet herunterlädt. Podcatcher unterstützen verschiedene Dateiformate, sowohl Audio- als auch Video- oder Textformate. Mit dem Podcatcher kann man diese runtergeladenen Dateien dann auch direkt und mobil abspielen, dies muss dann nicht mal zu Lasten des Datenvolumens auf dem Smartphone gehen. Dieser Vorteil und der, dass man wirklich keine Episode mehr verpasst, zeigen wieso es sich für jeden regelmäßigen Podcast Hörer lohnt einen Podcatcher auf seinem Smartphone oder auch dem PC zu installieren.

Bei der Entscheidung für den richtigen Podcatcher ist zu berücksichtigen, dass nicht alle Podcatcher mit jedem Betriebssystem kompatibel sind. (Unter dem folgenden Link gibt es eine Liste der gängigen Podcatcher für die unterschiedlichsten Betriebssysteme https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_podcatchers) Meist kann man bei Podcatchern die Zeiträume bzw. Intervalle einstellen, in denen nach neuen Episoden eines abonnierten Podcasts gesucht werden soll. Ein Podcatcher ist vom Prinzip her eigentlich nichts anderes als ein RSS-Reader, der jedoch mit den Informationen in den RSS-Feeds sinnvoller umgeht, sie automatisch downloadet, weiterleitet, verwaltet und anschaulich darstellt. Der Unterschied von Podcatchern zu reinen RSS-Readern ist, dass RSS-Reader den Download und die Synchronisation von Dateien mit anderen Endgeräten nicht unterstützen. Dies ist jedoch sehr Vorteilhaft, wenn man keine Episode eines Podcasts verpassen will. Bei RSS-Readern sieht das Design zudem meist etwas anders aus als bei Podcatchern. Jedoch haben auch Podcatcher häufig das Problem, dass sie die Zusatzinformationen die im Feed enthalten sind, oft nur unvollständig darstellen können. Das Abonnieren von Podcast-Feeds funktioniert mit allen Podcatchern nach dem selben Prinzip; Adresse bzw. URL des RSS-Feeds die im Browser angezeigt wird kopieren, in den Podcatcher an passender Stelle einfügen und schon werden die Episoden des Podcast immer aktuell runtergeladen.
Zum Thema „Was sind Podcatcher?“ siehe auch http://wiki.podcast.de/Podcatcher#F.C3.BCr_Android
oder dieses Video „What’s a Podcatcher and Why Catch Those Pods?“.

BeyondPod (http://www.beyondpod.com/Android/)
BeyondPod ist ein sehr geläufiger und guter Podcatcher. Dieses Programm empfängt abonnierte Podcasts auf Smartphones mit dem Betriebssystem Android. Um stets die Übersicht über alle seine abonnierten Podcasts zu haben, lassen sich diese hier in Kategorien einordnen. Neben den sieben voreingestellten Kategorien, können auch eigene Kategorien eingestellt werden.
Bei BeyondPod lassen sich Feeds außerdem aus OPML- Dateien importieren und auch in solche exportieren, man muss also bei einem Wechsel des Podcatchers nicht seine gesamte Podcast-Sammlung neu einstellen, sondern kann sie einfach aus seinem bisherigen Podcatcher übernehmen.
Dank umfangreicher Einstellungsmöglichkeiten, lässt sich BeyondPod sehr gut an die individuellen Bedürfnisse und Vorlieben des Nutzers anpassen.
Man kann z.B. im W-LAN Netz Podcasts auf die SD Karte laden lassen und sich dann offline anhören oder anschauen, dies ist besonders für Personen mit geringem Datenvolumen auf dem Smartphone sehr nützlich. Ob und in welchem Umfang Podcast Episoden automatisch geladen werden, kann für jeden Feed einzeln eingestellt werden. Auch ob diese generell nur im W-LAN Netz oder auch im Mobilnetz geladen werden sollen, lässt sich einstellen. BeyondPod legt alle Daten auf der Speicherkarte ab, hier lässt sich mit Bedacht auf die Speicherkapazität eine Obergrenze festlegen, wie viele Podcasts maximal gespeichert werden sollen oder auch dass Podcasts, die schon eine bestimmte Anzahl von Tagen alt sind, automatisch gelöscht werden. Außerdem kann man einstellen, dass die Dateien automatisch nach dem Abspielen gelöscht werden sollen. Interessante Podcasts oder Episoden lassen sich zudem mit nur einem Klick per E-Mail an Freunde verschicken. Die große Bandbreite an unterstützten Dateitypen und auch die Auswahlmöglichkeit zwischen Stream und Download bei BeyondPod sind weitere überzeugende Argumente für diesen Podcatcher.

Dieses Video gibt einen Einblick in das Design, den Umgang und die diversen Funktionen des Programms BeyondPod http://www.youtube.com/watch?v=rsF2R2huQ84.

BeyondPod bringt alles in allem das mit, was man sich von einem Podcatcher wünscht. Er ist für Nutzer eines Android Betriebssystem sehr zu empfehlen. Für Personen die ein iPhone besitzen bietet sich das Programm iTunes natürlich mehr an, da dies auch die Funktionen eines Podcatchers besitzt (seit 2005 hat Apple diese Funktion hinzugefügt, siehe auch http://www.apple.com/de/itunes/what-is/). Wie man die Podcastfunktion von iTunes benutzt wird hier sehr gut erklärt http://www.youtube.com/watch?v=hpPHc5x0HG4.

Noch ein weiterer Hinweis: http://www.podcatchermatrix.org/ ist eine Seite auf der man diverse Podcatcher auswählen und miteinander vergleichen kann. Deren technische Eigenschaften werden in Tabellen anschaulich gegenübergestellt, so sollte jeder den für seine individuellen Ansprüche geeigneten Podcatcher finden können.

Verfasst von Jaqueline R. (Podcast- wasmachteinpaedagoge.de / Gruppe: Technik)

Bloggen für Einsteiger – Teil 2 – Artikelschreiben, Plug-ins installieren, Seminare dokumentieren

Dieser Artikel ist der zweite Teil der Artikelreihe Bloggen für Einsteiger. Der erste Teil führte in neun Schritten zum eigenen Blog.
Am Ende dieses Artikel finden Sie zusätzlich als OER eine Handout zum Einsatz in Seminar und Unterricht: Anleitung zu den ersten Schritten beim Artikelschreiben.

Nachdem in Teil 1 dieser Artikelreihe erklärt wurde, wie ein Blog installiert wird, die ersten Vorüberlegungen hinsichtlich Kategorien und Struktur getroffen wurden und der Blog eingerichtet wurde, kann es nun an das Artikelschreiben gehen. Welche Feinheiten es dabei zu beachten gibt, werden wir uns in diesem Artikel anschauen. Außerdem werden wir einige nützliche Plug-ins vorstellen und erklären, wie Blogs zur  Seminardokumentation genutzt werden können. Weiterlesen

Bloggen für Einsteiger – Teil 1 – In neun Schritten zum eigenen Blog

Tastatur cc-by-gestattenEs scheint etwas dran zu sein am Bloggen. Viele Menschen tun dies privat, aber wie kann man Blogs in der Bildungsarbeit oder zur Seminardokumentation nutzen? Die Erfahrung zeigt: Jeder kann bloggen und jeder kann sich ein eigenes Blog einrichten. Ob als Privatperson, gemeinsam mit mehreren Personen oder im Kontext der Bildungsarbeit. In diesem Artikel möchten wir einen Einblick ins Bloggen geben und den Start ins Bloggen erleichtern. Außerdem finden Sie in diesem Artikel eine kleine Anleitung mit den ersten neun Schritten zum Blog.

Was ist ein Blog? Weiterlesen

Lernen mit digitalem Zeitstrahl – Teil 2

Vorstellung diverser Werkzeuge

Im nachfolgenden Text sollen einige Werkzeuge vorgestellt werden. Viele dieser Dienste finanzieren sich über Werbung und über Premiumangebote und sind daher nur begrenzt kostenlos. Es wurde versucht einen ausgewogenen Mix an unterschiedlichen Diensten in diesem Bereich auszuwählen, sollten sie ein Tool vermissen, freuen wir uns auf ihren Hinweis in den Kommentaren. Weiterlesen

Lernen mit digitalem Zeitstrahl – Teil 1

Zeitleiste Entwicklung Internet farbig

CC BY-SA 2.0 JanSchmidt (flickr)

Eine Einführung zu Einsatz und Erstellung von interaktiven Zeitleisten

Zeitleisten sind immer dann gut zu gebrauchen, wenn man explorativ arbeiten will. Auf der anderen Seite sollen die Teilnehmenden nicht durch zu viele Informationen abgeschreckt werden. Mit einem Zeitstrahl, können Informationen chronologisch sortiert und damit in einen inhaltlichen Zusammenhang gebracht werden. In diesem Artikel sollen neben einer Ideensammlung zum Einsatz solcher Zeitleisten in der politischen Bildung einige Tools zu ihrer Erstellung wie Dipity, Timeglider oder Timetoast miteinander verglichen werden. Wie bei den meisten Anwendungen des Web 2.0 ist eine Installation von Software auf dem eigenen Rechner nicht erforderlich. Alle vorgestellten Werkzeuge sind durch den Browser bedienbar. Weiterlesen

Prezi – DIE Alternative zu Powerpoint

Screenshot von der Startseite von prezi.com

Vor fast zwei Jahren hat sich pb21 das letzte Mal mit dem Online-Präsentationstool Prezi beschäftigt (hier geht es zum Artikel). Seitdem ist viel geschehen und Prezi hat sich stark verändert. Aus diesem Grund lohnt es sich, einen zweiten Blick auf dieses Tool zu werfen. Außerdem werden in diesem Artikel Einsatzmöglichkeiten von Prezi in der praktischen Seminararbeit vorgestellt. Weiterlesen

Kollaboratives Schreiben: Fazit – Welche Werkzeuge für welche Aufgaben?

Codex Manesse

Codex Manesse

Dies ist der Abschluss unserer Artikelreihe zum kollaborativen Schreiben: Wir haben hier unterschiedliche Werkzeuge und ihre Eigenschaften vorgestellt. Abschließend möchten wir nun die Merkmale von Etherpads, Wikis und Google Docs miteinander vergleichen, so dass auch Einsteiger/innen entscheiden können, welches Werkzeug für welchen Zweck geeignet ist.

Kollaboratives Schreiben – die Artikelreihe:
Teil I: Einstieg und Überblick
Teil II: Etherpad
Teil III: Wikis
Teil IV: Google Text und Tabellen
Teil V: Fazit – Welche Werkzeuge für welche Aufgaben?

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Kollaboratives Schreiben: Wikis

Die Diskussionsseite des Artikels zur politischen Bildung in der Wikipedia

Prominentestes Beispiel für ein Wiki ist sicher die Wikipedia. An ihr lassen sich die zu gestaltenden Rahmenbedingungen für die gemeinsame Textproduktion gut zeigen: Wer entscheidet darüber welche Versionen veröffentlicht werden, gibt es Qualitätskriterien und wenn ja, wie kommen die zu Stande?

Im Bildungsbereich können Wikis für die Zusammenarbeit während, zwischen und nach Veranstaltungen genutzt werden sowie als Dokumentation dienen. Letzteres gilt in zweierlei Hinsicht: Zum einen wird der Kommunikationsprozess dokumentiert, zum anderen die erarbeiteten Ergebnisse.

Wikis sind eher für den längerfristigen Einsatz gedacht: Sie dienen beipielsweise in Unternehmen und Organisationen als Wissensspeicher. Sie ermöglichen es, gemeinsam Themen zu erschließen sowie Wissen zu erhalten und weiterzugeben.

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