Blogs, Twitter und soziale Netzwerke

Besuch der Henrichshütte u. Helden-Ausstellung in Hattingen

Am 24.08.2010 um 15 Uhr Abfahrt vom Homberg zum LWL-Industriemuseum.

Natürlich gleich den Hochofen bestiegen, das heißt 3 Etagen mit dem Aufzug den Rest zu Fuss. Tolle Aus- und Fernsicht, aber auch Hinweise und Erklärungen an den verschiedenen Arbeitsplätzen des Ofens. Auf Tafeln mit Fotos der letzten Hüttenarbeitern wird in ihrer Sprache erklärt was sie dort gemacht haben und welchen Gefahren (Gichtgase) sie zeitweise ausgesetzt waren. Auf einem Rundgang durch das verbliebene Gelände konnte man noch einen Eindruck bekommen wie riesig die Henrichshütte gewesen ist.

Die Helden-Ausstellung hat mich schwer beeindruckt. Einmal durch die Vielzahl der Helden von der Antike bis zur Jetztzeit. Außer den Kriegshelden aller Epochen werden auch die Helden der Arbeit vorgestellt. Nicht nur die aus der DDR mit all ihren Orden, auch die Menschen, die bis zuletzt in Hattingen um ihre Arbeitsplätze gekämpft haben.
Aber auch Helden des Sports sowie Piloten und Rennfahrer auch Comic-Helden und Figuren aus Animationsfilmen kann man bewundern.

Der Durchgang durch die Ausstellung kann gleichzeitig zur körperlichen Ertüchtigung genutzt werden. Die Erklärungen zu den einzelnen Exponaten sind auf kleinen Täfelchen zu lesen. Eine nicht unerhebliche Anzahl dieser Täfelchen sind ca. 70-80 cm (von mir geschätzte Zahl) über dem Boden angebracht. Der Besucher muß sich zum Lesen sehr tief bücken oder gleich in die Hocke gehen.

Ergebnis: Der Puls wird schneller, man bleibt wach  und geht nicht wie in Trance durch die Räume wie manchmal im Gemäldemuseum.

Empfehlung von mir hingehen und zählen wieviel Kniebeugen ihr gemacht habt.


Categorised as: Helden, Ruhr2010


One Comment

  1. Gisela sagt:

    Und, seid ihr auch Helden oder wie seht ihr das?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.