Blogs, Twitter und soziale Netzwerke

Privatsphäre und informationelle Selbstbestimmung

Bedrohungen, Vorsichts- und Gegenmaßnahmen, weiterführende Links etc.

Welche potentiellen Bedrohungen sehe ich für meine Privatsphäre?

  • Google Streetview und Abwesenheitsnachrichten als optimale Einbruchsvorbereitung
  • „Der gläserne Mensch“: Profilierstellung, Weiterverkauf meiner Daten für Werbung und Verbraucherprofile
  • Der Staat liest mit und überwacht, z.B. meine Bank-Transaktionen.
  • Dritte geben *meine* Daten (z.B. E-Mail-Adresse) an Unternehmen weiter, obwohl ich gar nichts mit dem Unternehmen zu tun habe (z.B. Facebook).
    („Die größte Bedrohung Deiner Privatsphäre sind Deine Freunde.„)
  • leichtsinnige Veröffentlichung aktueller Inhalte, die mir später zum Verhängnis werden könnten
  • Wer gibt wem welche Informationen über mich weiter? Woher weiß die Werbung (auch noch später), was mich interessiert?
  • „Im Internet kann man nichts löschen.“
  • nicht vorhersagbare Verknüpfung meiner Daten (die einzeln ganz banal sind)
  • Was kann der (demokratische) Staat mit meinen Daten anfangen? (SWIFT, Vorratsdatenspeicherung, ELENA …)

Was kann ich tun, um meine Privatsphäre zu schützen?

  • Cookies löschen
  • Erstmal: Lesen, was man da macht, was man „unterschreibt“.
  • Einstellungen zur Privatsphäre anpassen
  • Abstinenz, Nicht-Mitmachen
  • Aufklärung, Protest, Bitte an andere, dass sie mit Informationen, die mich betreffen, sorgsam umgehen
  • erstmal ausprobieren
  • Anonymität ((verschiedene) Pseudonyme nutzen, 2. E-Mail-Adresse anlegen!)
  • der Nutzung meiner Daten widersprechen
  • „Sag nein!“ – Diskussion und Boykott (auch bei staatlichen Stellen)
  • Vertrauen auf die Datenschutz-Lobby haben
  • Vertrauen in die Inkompetenz des Staats haben

Weiterführende Links:


Categorised as: Seminarthemen


One Comment

  1. Jöran sagt:

    Interessanter Artikel dazu heute bei Spiegel Online:

    Mitschnitte von Gesprächen, Protokolle aller Eingaben – so stellen sich Apple-Mitarbeiter Diebstahlschutz vor. Das Firmenpatent für ein Sicherheitssystem beschreibt die Totalüberwachung verdächtiger Nutzer. Wer als Dieb angesehen und überwacht wird, bestimmt die Software.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,713258,00.html

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.