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Veröffentlichung von Antifa-Material, worauf muss man achten?

Bilder

Recht am eigenen Bild. Menschen können nicht ohne ihr einverständnis fotografiert werden. Das alleine erschwert das Veröffentlichen von Bildern. Darüber hinaus hat der Fotografierende ein Recht an seinem Bild als Autor. Bei öffentlichen Versammlungen darf jeder fotografiert werden, es liegt dann eher in der Verantwortung des Fotografierenden, zu überlegen, ob linke Gegendemonstranten auf einem Foto geoutet werden sollten.

Verlorenes Zeitalter

Das Urheberrecht verhindert, dass Archive öffentlich werden können, um aus der Geschichte zu lernen. Leonard Dobusch hat dafür den Begriff des Zensurheberrecht geprägt.

Finanzielle Kompensation

Die Archivierenden und Fotografierenden wollen davon leben können. Dagegen steht das Argument, dass die Archive nicht durch Lizenzgebühren finanziert werden sollten, sondern als Dokumentationsinfrastruktur gefördert werden. Auf der anderen Seite hat die Dokumentation der extremen Rechte ein großes Problem, das Archiv zu veröffentlichen, weil sich darüber auch Propagandamaterial im Netz verteilen würde.

Code of Conduct

Wenn Bilder benutzt werden, sollte die Urhebenden immer gefragt werden. Es ist eine Art fairuse, d.h. wir gehen in den Grauzonen fair miteinander um.

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